Button: Red-Bull-Streit Vorteil für Titelrivalen

London (dpa) Formel-1-Pilot Jenson Button sieht im Streit bei Red Bull wegen der Befehlsverweigerung von Sebastian Vettel eine Chance für die Titelrivalen.

  • Jenson Button glaubt aus der Rivalität von Vettel und Webber Nutzen ziehen zu können. Foto: Diego Azubel

    Jenson Button glaubt aus der Rivalität von Vettel und Webber Nutzen ziehen zu können. Foto: Diego Azubel

«Anstatt sich um all die anderen Jungs auf der Strecke zu kümmern, müssen sie sich Sorgen machen, was der Teamkollege tut. Hoffentlich hilft uns das», wurde Button in britischen Medien zitiert. Dreifach-Weltmeister Vettel hatte beim Rennen in Malaysia die Anweisung seines Teams ignoriert und Kollege Mark Webber durch ein Überholmanöver noch den Sieg entrissen.

«Das wird ihm langfristig schaden. Ich bin überrascht, dass er das gemacht hat», sagte McLaren-Fahrer Button. Zwar sei eine Teamorder grundsätzlich problematisch, aber der Rennstall müsse das letzte Wort haben, befand der Champion von 2009. «Wir wollen alle gewinnen, aber Sebastian fährt für Red Bull und sie haben das Sagen. Er hat schon so oft einen Vorteil davon gehabt», erklärte Button.

Vettel hatte nach dem Rennen seinen Fehler eingeräumt und um Entschuldigung gebeten. Button erwartet aber nicht, dass der Hesse bei nächster Gelegenheit Webber einen Sieg überlässt. Der Vorfall werde stets zwischen den beiden stehen. «Das kann zum Problem werden. Es wird in ihren Köpfen bleiben, und es verschwindet auch nicht», warnte der Engländer.

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ZUM ARTIKEL
  • Erstellt:
    27. März 2013, 09:37 Uhr
    Aktualisiert:
    5. Dezember 2013, 11:03 Uhr