Podiumsdiskussion zur "Diversity": Bochumer diskutieren für Gleichberechtigung

BOCHUM Anerkennung, Wertschätzung und Einbeziehung von allen Mitarbeitern in Unternehmen und Vereinen – darum ging es beim ersten Bochumer Diversity-Gespräch am Abend des 18. Juni in der Rewirpower-Lounge.

  • Vorstandsvorsitzender Michael Schmidt (Mitte) erklärt, was Diversity für BP bedeutet. Thomas Gerres (l.) moderiert die Runde. Katja Sabisch (r.) ist Professorin für Gender Studies an der Ruhr-Universität.

    Vorstandsvorsitzender Michael Schmidt (Mitte) erklärt, was Diversity für BP bedeutet. Thomas Gerres (l.) moderiert die Runde. Katja Sabisch (r.) ist Professorin für Gender Studies an der Ruhr-Universität. Ewert

Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz, BP-Vorstandsvorsitzender Michael Schmidt, VfL-Aufsichtsratvorsitzender Hans-Peter Villis und Katja Sabisch, Professorin für Gender Studies an der Ruhr-Universität, diskutierten auf dem Podium.


Gleichstellung unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung – das alles umfasst der Begriff „Diversity“. Um das Konzept konkreter zu machen, wurde die Gesprächsrunde organisiert. „Bei uns arbeiten 6000 Mitarbeiter aus 46 verschiedenen Nationen“, sagte Ottilie Scholz, „diese Vielfalt sollte man als Potenzial begreifen“.

Viel Geduld nötig

„Diversity ist kein Projekt“, fügte Michael Schmidt von BP hinzu, „es ist eine Reise, eine Philosophie“. Man brauche dafür viel Geduld und einen langen Atem. Dem stimmte Scholz zu. Wenn man mit einem guten Willen an das Konzept herangehe, so die Oberbürgermeisterin, könne man aber Erfolge erzielen. „Alle Menschen, die hier sind, brauchen wir“, sagte sie, „und es ist lebensnotwendig, dass alle gut miteinander auskommen“.

In der Diskussion gab es auch Zwischenrufe von vier weiteren Stimmen: Beate von Miquel, Gleichstellungsbeauftragte der Ruhr-Universität, Tolga Ahiskali von der Arbeitsgemeinschaft der Bochumer Moscheen, Rüdiger Porr, Mitinhaber der bkp Unternehmensberatung und Frank Pohl von der Rosa Strippe schilderten die Situation der Gleichstellung aus ihrer Sicht. „Diversity ist auch ein sehr anspruchsvolles Konzept“, sagte Beate von Miquel, „man muss aufpassen, dass man nicht in Stereotypen fällt“.

Auch einige Schüler durften rauf aufs Podium: Renya Ismail von der Willy-Brandt-Gesamtschule und Yanick Mbitse von der Schiller-Schule durften die Anwesenden mit ihren Fragen löchern. Die beiden Schüler hatten mit ihren Klassen zuvor an dem Projekt „Jugend denkt Vielfalt in NRW 2012“ teilgenommen.

Charta der Vielfalt

Die BP Europa SE, die Stadt Bochum und der VfL Bochum sind alle drei Unterzeichner der Charta der Vielfalt – eine Organisation für ein Arbeitsumfeld frei von Vorurteilen. Am Ende des Abends unterzeichneten auch die Institutionen des Univercity-Verbundes die Charta.
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