Premiere am Samstag: Wasserwerk lädt zum Tag der offenen Tür

DORSTEN Es ist eine Premiere - und sie war längst überfällig: Immerhin ist das Grundwasserwerk in Dorsten das größte in NRW. Anlässlich des 100-jährigen Firmenjubiläums von RWW werden nun erstmals für die Öffentlichkeit die Tore des Areals geöffnet.

  • Das Foto zeigt das RWW-Wasserwerks in Holsterhausen, dessen Tore sich am Samstag erstmalig zum Tag der offenen Tür samt Familienfest öffnen.

    Das Foto zeigt das RWW-Wasserwerks in Holsterhausen, dessen Tore sich am Samstag erstmalig zum Tag der offenen Tür samt Familienfest öffnen. Foto: RWW

Zwar wurde das Wasserwerk am Kreskenhof in Holsterhausen erst 1927 in Betrieb genommen, dennoch soll der runde Geburtstag auch hier ganz begangen werden. Und das nicht nur für die Dorstener, sondern auch die Bottroper, Gladbecker, Schermbecker, Raesfelder und noch ein paar andere sollen mehr über „ihr“ Trinkwasser erfahren.

„Von Dorsten aus versorgen wir immerhin 350 000 Menschen in diesen Kommunen“, erläutert Unternehmenssprecher Ramon Steggink. Am Samstag (8.6.) geht es um 12 Uhr los, Ende wird um 17 Uhr sein. „Es soll ein richtiges Familienfest werden“, kündigt RWW-Mitarbeiterin Kristina Strüwe an – mit Getränken und Speisen für jeweils 100 Cent.

Mitmachaktionen

Mitmachaktionen für Groß und Klein rund um das Thema Wasser stehen auf dem Programm, die Mitarbeiter gewähren einen Blick hinter die Kulissen der technischen Anlagen. Am Eingang erhalten die Besucher einen Übersichtsplan über die Stationen. Nur die Trinkwassserbehälter sind perdu: „Die Gefahr ist zu groß, dass das aufbereitete Wasser aus Versehen verunreinigt werden könnte“, so Ramon Steggink.

Auf dem ganzen Gelände sind multimediale Info-Stationen aufgebaut, an denen die Besucher erfahren können, wie sich die RWW mit dem Umwelt- und Gewässerschutz auseinander setzt. Und natürlich geht es um die Aufbereitung des Grundwassers, das aus 65 Brunnen in Holsterhausen und der Uefter Mark gefördert wird.

Die Besucher können das Maschinenhaus besichtigen, die Werkstatt, die UV-Anlage zur Desinfektion des Trinkwassers. Besonders interessant dürfte die „Filterrückspülung“ werden, die um 13, 14.30 und 16 Uhr gezeigt wird: Drei der insgesamt 16 Mehrschichtfilter werden dabei gespült, nach 20 bis 30 Minuten ist rostfarbenes Spülwasser zu sehen – vom Eisen, der in den Filtern zurückgehalten wird.

Keine Hunde, keine Fotos

„Der Tag der offenen Tür soll der Beginn für weitere regelmäßige Führungen werden“, so Ramon Steggink. Drei Schulklassen waren in den vergangenen Monaten bereits zu Gast, sagt er. Und weist auf zwei Infos hin: Hunde und Fotografieren sind am Samstag aus Sicherheitsgründen nicht erlaubt.
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