Faustschlag?: 17-Jähriger zeigt BVB-Stürmer Lewandowski an

DORTMUND Schwere Vorwürfe gegen Robert Lewandowski: Der BVB-Stürmer soll nach einer Provokation einen Minderjährigen geschlagen haben. Der Dortmunder Polizei liegt nach unseren Informationen eine Anzeige vor. Lewandowski selbst und der BVB streiten ab, dass der Profi den Jungen geschlagen hat.

  • BVB-Stürmer Robert Lewandowski.

    BVB-Stürmer Robert Lewandowski. Foto: Defodi

Update 20:33 Uhr:

Inzwischen hat sich das angebliche Opfer der Attacke in der Bild-Zeitung geäußert. Er gibt dort zu, dem scheidenden BVB-Star einen "Stinkefinger" gezeigt hat. Dann aber sei Lewandowski "wie ein wilder Stier" auf ihn zugestürmt und habe ihm mit dem Handballen vor die Stirn geschlagen.

Update 20:11 Uhr:

Robert Lewandowski hat sich auf seiner Facebook-Seite zu dem Fall geäußert. Dort schreibt er:

Ich habe nicht vor 17Jährige Teenanger die nur in einer Gruppe Stark sind benehmen bei zu bringen, aber ich lasse es nicht zu mich und meine Familie zu beleidigen. Gleichzeitig möchte ich feststellen und klar sagen , dass ich keine Gewalt gegen die Personen die meine Privatspähre verletzt haben angewendet habe.

Erste Meldung 19:47 Uhr:

BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke sagte am Donnerstagabend: „Ich habe mit Robert gesprochen. Ich glaube ihm. Er ist in unzumutbarer Weise beleidigt worden. Wir stehen ihm mit allem, was wir haben, zur Seite.“

Harsch beleidigt 

Das war passiert: Robert Lewandowski war, so schildert es der BVB, mit seiner Frau Anna am Europaplatz an der Stadtkrone-Ost unterwegs – mit dem Auto. Eine Gruppe von vier bis fünf Jugendlichen muss ihn entdeckt und daraufhin harsch beleidigt haben.

Lewandowski habe sich daher entschieden auszusteigen und die Jugendlichen zur Rede zur Stellen. „Warum machst du das?“, soll der Fußballer einen 17-Jährigen gefragt haben und ihm dabei von oben mit der Hand auf die Schulter gefasst haben. Der Junge habe erwidert: „Weil du so viel Kohle hast und zu den Bayern gehst.“ Die Berührung Lewandowskis hat der Junge aus Dortmund offenbar anders interpretiert.

Spieler bestreitet Körperverletzung

Lewandowski aber beteuerte Hans-Joachim Watzke gegenüber, niemanden geschlagen zu haben. Aus dem Umfeld des Spielers wurde der Vorfall polnischen Medien gegenüber bestätigt. Doch auch hier wird abgestritten, dass Lewandowski zugeschlagen hat.
    

 
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ZUM ARTIKEL
  • Erstellt:
    23. Januar 2014, 19:47 Uhr
    Aktualisiert:
    24. Januar 2014, 10:38 Uhr
  • Orte:
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10 KOMMENTARE
24.01.2014 10:39

Die Geister die ich rief.....

Das Benehmen etlicher Jugendlicher ist wirklich kaum zu tolerieren. Allerdings ist hier das Elternhaus gefragt. Leider wird hier wohl immer mehr versagt. Der vorliegende "Fall" würde juristisch wahrscheinlich ausgehen wie das Hornberger Schießen. Zeugen gegen Zeugen. Der Kommentator Takka scheint mir hier doch etwas weltfremd. Ich habe so eine Situation erlebt und weiß wovon ich schreibe.
Also lieber Vater des Jungen, nicht "Kohle machen" sondern über "erzieherische Maßnahmen" für den lümmeligen Macho nachdenken.

24.01.2014 09:38

Welche Erziehung geniessen Jugendliche heutzutage?

von motte

Wie kann es sein, dass ein Jugendlicher Personen bepöbelt, die Situation eskaliert (in welcher Form auch immer ist fraglich) und von seinem Vater noch in Schutz genommen wird? Der Auslöser der Situation wird nun zum Opfer? Wie oft wurde der Schüler in seiner Schulzeit wohl schon geschubst oder geschlagen? Hat er jedes mal Anzeige erstattet? Oder nur jetzt, da es sich um Prominenz handelt und die "Bild-Zeitung" daran interessiert ist?
Wie reagieren seine Eltern wohl, wenn der Jugendliche sie täglich in gleicher Weise behandelt? Zeigen sie dann auch Verständnis für sein handeln? Mich wundert der respektlose Umgang Jugendlicher nicht mehr, wenn Eltern es gutheißen.

24.01.2014 09:12

Rotzlöffel

Wer hier Recht oder Unrecht hat mag ich gar nicht beurteilen. Wer sich allerdings so benimmt und Andere mit einem "Stinkefinger" beleidigt, sollte sich auch über mögliche Konsequenzen im klaren sein. Ich glaube dem Bengel nicht ein bißchen, dass Herr Lewandowski ihm weh getan hat.
Die weitere Kosequenz über die sich der Bengel als BVB Fan im Klaren sein sollte, ist dass sich der Medienrummel wieder negativ auf das Unterbewusstsein des Spielers auswirken wird. Lewandowski hat hier mehr als seinen Vertrag erfüllt, dass er zu den Bayern geht finden alle schade - aber durch solch einen Abschied könnte sich halt auch eine Scheiß-Egal Einstellung bilden. Denkt doch mal drüber nach.

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