Neues Konzept: So soll künftig das Parken am Phoenix-See funktionieren

HÖRDE Durch den Phoenix-See und den strukturellen Wandel am Standort Phoenix-West kommen in den nächsten Jahren immer mehr Besucher nach Hörde. Zur Verhinderung großer Parkraumprobleme gibt es jetzt ein neues Konzept. Es berücksichtigt vor allem Anwohner und Kurzzeitparker.

  • Für das Hörder Zentrum haben Vertreter der Stadt und Ingenieure am Donnerstagabend ein neues Parkraumkonzept vorgestellt.

    Für das Hörder Zentrum haben Vertreter der Stadt und Ingenieure am Donnerstagabend ein neues Parkraumkonzept vorgestellt. Foto: Oskar Neubauer

Um zu prüfen, ob das derzeitige Parkraumangebot für PKW und Fahrräder ausreicht, hat die Ingenieurgesellschaft für Verkehrswesen mbH „Brilon, Bondzio, Weiser“ im Auftrag des Stadtplanungs- und Bauordnungsamtes ein Parkraumkonzept erstellt.
    
Dieses stellten Alexander Sillus (Brilon, Bondzio, Weiser), Gudrun Sahr und Winfried Sagolla (beide Stadt) den Hördern auf einer Bürgerinfoveranstaltung am Donnerstagabend vor. „Ziel war es, ein einheitliches und in sich schlüssiges Parkraumkonzept zu erstellen“, erklärte Gudrun Sahr.

Diplom-Ingenieur Alexander Sillus stellte den Stand der Dinge und die Planungen vor:
 
  • Im Hörder Zentrum gibt es 1750 Parkplätze, die generell von 7 bis 19 Uhr bewirtschaftet sind.
  • Eine Analyse an Dienstagen im November hat ergeben, dass die Stellplätze im Zentrum zu Spitzenzeiten (ca. 11 Uhr) eine hohe Auslastung haben (70 Prozent).
  • Die Untersuchung an Samstagen im November zeigte, dass ebenfalls eine hohe Auslastung besteht, aber deutlich geringer als in der Woche.
  • Die Überprüfung der Parkflächen an Sonntagen im November verdeutlichte, dass eine geringe Auslastung besteht. 78 Prozent der Stellplätze seien frei.
  • 20 Anlagen bieten im Hörder Zentrum 107 Abstellmöglichkeiten für Fahrräder. Während der Konzepterhebung seien diese aber kaum genutzt worden.
  • Um künftig den Besucherandrang am Phoenix-See stemmen zu können, schlug Alexander Sillus vor, am Stiftsplatz mehr Parkplätze zu schaffen. „Dafür muss natürlich ein Geldgeber gefunden werden“, betonte Gudrun Sahr. Alternativ in Betracht käme eine Brachfläche an der Bezirksverwaltungsstelle.
  • Besondere Beachtung erhielten die Anwohner im Konzept: Die Bewohnerparkzonen im östlichen Bereich der Faßstraße und westlich des Bahnhofes sollen ähnlich wie die Parklizenzen ausgedehnt werden.
Kurzzeitparker

Zusammenfassend stellte Alexander Sillus fest, dass hoher Bedarf an Kurzeitparkern besteht. Sinnvoll wäre es daher, die Parkdauer auf 30 Minuten zu beschränken.

Außerdem käme eine Vereinheitlichung der Parkgebühren in Betracht (10 Cent pro 12 Minuten). Gudrun Sahr stellte für das Hörder Zentrum ein Parkleitsystem in Aussicht. 
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