Bombe im Klinikviertel: Klinikviertel: Der Blindgänger ist erfolgreich entschärft worden

DORTMUND Um 23:56 Uhr war alles vorbei. Bei Bauarbeiten im Klinikviertel ist am Donnerstag eine Bombe gefunden worden. So verlief die spektakuläre und erfolgreiche Entschärfung an der Friedrichstraße.

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  • Da hinten lag die Bombe. Dortmund hielt den Atem an.

    Da hinten lag die Bombe. Dortmund hielt den Atem an. Foto: Großekemper

  • Mehr als 700 Menschen aus dem Sperrgebiet warteten in der Westfalenhalle auf die Entschärfung der Bombe. Sie lasen die Sonderausgabe unserer Zeitung.

    Mehr als 700 Menschen aus dem Sperrgebiet warteten in der Westfalenhalle auf die Entschärfung der Bombe. Sie lasen die Sonderausgabe unserer Zeitung. Foto: Dieter Menne

  • 800 Einsatzkräfte aus der Region sammeln sich in Dortmund.

    800 Einsatzkräfte aus der Region sammeln sich in Dortmund.

  • So sieht es derzeit in der Westfalenhalle 1 aus.

    So sieht es derzeit in der Westfalenhalle 1 aus. Foto: Dieter Menne

  • So bereitete sich das Knappschaftskrankenhaus auf zusätzliche Patienten vor.

    So bereitete sich das Knappschaftskrankenhaus auf zusätzliche Patienten vor. Foto: Oliver Schaper

  • Mit Feuerwehrbussen wurden die Anwohner zu den Westfalenhallen gebracht.

    Mit Feuerwehrbussen wurden die Anwohner zu den Westfalenhallen gebracht. Foto: Dieter Menne

  • Die Bombe ist entschärft und Dortmund atmet auf.

    Die Bombe ist entschärft und Dortmund atmet auf. Von Tobias Großekemper

  • Die Bombe wurde um 23:56 Uhr erfolgreich entschärft
  • Größte Evakuierung der Dortmunder Nachkriegsgeschichte 
  • Entschärfung begann um 23:22 Uhr
  • Notunterkunft für Anwohner in Westfalenhalle 1 eingerichtet
  • Servicenummer der Stadt: 0231 - 50 13888  
  • 1100 Einsatzkräfte unterwegs

Dieser Bereich (Radius: 500 Meter) wurde evakuiert:


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Aktualisierung 01:06 Uhr Wir beenden an dieser Stelle unseren Liveticker. Unseren Sonderdruck können Sie sich noch per Email zusenden lassen: 

    
Aktualisierung 01:00 Uhr Der leitende Entschärfer Karl Friedrich Schröder ist sichtlich erleichtert: "Wir hatten  uns schon auf eine Sprengung eingestellt", sagt er. Dann wurde aber beschlossen einen Versuch der Entschärfung zu unternehmen. "Dieser Versuch ist geglückt. Die Bombe hatte einen chemisch-mechanischen Langzeitzünder mit Ausbausperre. Das ist immer unberechenbar", sagt Schröder. 

Aktualisierung 00:49 Uhr Die Bombe ist nun auf dem LKW. 

Aktualisierung 00:45 Uhr Die Bombe schwebt am Kran. Es ist ein ziemlicher Brummer, findet unser Reporter. Sie hat nun fast 70 Jahre in der Erde gelegen.

Aktualisierung 00:42 Uhr Die Stadt kommt langsam zur Ruhe. Alle sind froh, dass es zu keiner Sprengung der Fliegerbombe kommen musste. Am Freitag öffnen Kitas, Schulen, und weitere öffentliche Einrichtungen wie gewohnt.

Aktualisierung 00:40 Uhr Die Bombe liegt noch in der Grube. Sie lag die ganze Zeit in zwei Metern Tiefe unter dem Haus, das abgerissen wurde. 

Aktualisierung 00:33 Uhr Die direkte Nachbarschaft rund um die Kreuzung Wilhelm-/Friedrichstraße kann noch nicht zurück in ihre Wohnung. Die Leute stehen vor der Absperrung und müssen sich gedulden.

Aktualisierung 00:20 Uhr Die ersten Menschen trudeln wieder im Klinikviertel ein. 

Aktualisierung 00:19 Uhr Hiltropwall und Hoher Wall sind noch nicht wieder freigegeben. Unser Reporter kann bis auf 30 Meter an die Bombe ran: "Die wird nun erstmal auf einen LKW verladen", sagt er.  Auch die Feuerwehr schreibt: Die Bergung der Fliegerbombe wird jetzt durch die Spezialeinheit Bergung der Feuerwehr Dortmund in Verbindung mit dem Kran durchgeführt. Die vorbereiteten Feuerwehr- und Rettungsmaßnahmen für den Ernstfall werden nach und nach zurückgenommen. Die Absperrungen um die Evakuierungszone werden bis auf den Nahbereich aufgehoben. 

Aktualisierung 00:11 Uhr Auf Twitter hagelt es Gratulationen an den Bombenentschärfer und die Einsatzkräfte @BonGrillen dankt dem kompetenten Entschärfer, @FrauKe74 hofft, dass die Leute schnell zurück in ihre Wohnungen kommen. 

Aktualisierung 00:07 Uhr Alle erwachsenen Patienten im Klinikum sind bereits zurück auf ihren Zimmern, die Kinder werden erst im Laufe des morgigen Tages zurückverlegt. Die Notaufnahmen gehen in einer halben Stunde wieder ans Netz. Auch die U-Bahnen fahren wieder.  

Aktualisierung 00:04 Uhr Erleichterung in Dortmund - dem Krisenstab ist ein Stein vom Herzen gefallen. Der Rückzug aller ins Klinikviertel dauert laut Thomas Kleve von den Johannitern aus der Westfalenhalle 1 sicherlich noch zwei Stunden. 

Aktualisierung 23:56 Uhr Die Bombe ist entschärft!!! 

Aktualisierung 23:52 Uhr
Gespannte Ruhe auch beim Krisenstab im Rathaus. 

Aktualisierung 23:44 Uhr In der Westfallenhalle 3b wird gerade ein „Behelfskrankenhaus“ eingerichtet. Die Entschärfung läuft immer noch. 

Aktualisierung 23:37 Uhr Es ist totenstill bei uns in der Redaktion und am Newsdesk. Alle hoffen auf den erlösenden Anruf von unserem Reporter. Der Kampfmittelräumdienst hat sich an die Entschärfung gemacht.  Rund 800 Menschen warten in der Westfalenhalle auf das Okay für die Rückkehr in ihre Wohnungen - oder eine klare Entscheidung ob gesprengt wird und sie die Nacht in der Unterkunft verbringen müssen. Die ans Klinikviertel angrenzende Seite des Walls ist abgesperrt. 

Wir hatten gerade Probleme mit dem abspeichern - das Internet ist überlastet. 

Aktualisierung 23:01 Uhr Alles ist gespannt, ob es wirklich pünktlich um 23:15 Uhr losgehen kann. Ab der Kreuzung vor dem Opernhaus und dem Hauptbahnhof ist der an das Klinikviertel angrenzende Wall wieder gesperrt. 

Aktualisierung 22:58 Uhr Wer sich wundert, dass er unsere Sonderausgabe zwar bestellt, sie aber noch nicht bekommen hat: Einige Mails sind unzustellbar - wahrscheinlich wegen Schreibfehlern in der Mail-Adresse oder einem zu kleinen Postfach (das pdf ist 4 MB groß). Wen das betrifft: Einfach am Freitag beim Leserservice melden unter +498006655443 oder nochmal bestellen. 
    

Aktualisierung 22:49 Uhr Bei der städtischen Hotline sind inzwischen 630 Anrufe eingegangen. Die Telefonnumer 0231 - 50 13888 können all diejenigen wählen, die sich über die Situation, insbesondere Fragen zu Öffnungszeiten der Schulen, Kindergärten und öffentlichen Einrichtungen im Evakuierungssektor informieren möchten. 

Aktualisierung 22:47 Uhr Die Stadt schreibt zu der Feier im Hövels auf ihrer Homepage: "In Feierlaune befindliche Gäste (private Feier) der Gastronomie Hövels haben sich eingeschlossen und die Jalousetten heruntergelassen". Inzwischen ist dort allerdings Polizei und Ordnungsamt gewesen und die Feier wurde aufgelöst. 

Aktualisierung 22:38 Uhr Eine neue Zeit für die Entschärfung ist für 23:15 Uhr angepeilt. 

Aktualisierung 22:35 Uhr Es wurden zusätzliche Kräfte angefordert - nun wird mit Zwangsevakuierungen begonnen. 

    
Aktualisierung 22:33 Uhr Die Stadtwerke melden, dass die Bahnen U42/U43/U44 nach wie vor fahren, allerdings halten sie nicht an der Möllerbrücke, den Städtischen Kliniken, der Unionstraße und am Westentor. 

Aktualisierung 22:27 Uhr Die Stadt twittert: Bei Hövels ist noch Party - bis 23:30 Uhr verschiebt sich deshalb die Entschärfung der Bombe an der Friedrichstraße.

Aktualisierung 22:13 Uhr Nur bei begründetem Verdacht, dass sich noch Menschen sich in ihren Wohnungen befinden, geht das Ordnungsamt mit Hilfe des Schlüsseldienstes in die Wohnungen. Die Bewohner sind dann verpflichtet ihre Wohnung zu verlassen. 

Aktualisierung 22:09 Uhr Bei uns gibt es nach wie vor den Sonderdruck als PDF per Email zu bestellen. 
    

Aktualisierung 22:06 Uhr Dortmund hält den Atem an. Erneut wird die Entschärfung verzögert. Neuer Zeitpunkt ist 22:45 Uhr. Grund ist eine Veranstaltung in einer Gaststätte am Rande der Evakuierungszone. Etliche Leute haben offenbar ihre Wohnungen nicht verlassen. Das Ordnungsamt ist nun mit dem Schlüsseldienst unterwegs. 

Aktualisierung 21:45 Uhr Besonders streng ist die Abschirmung nicht. Vereizelt sind auf der Johannesstraße und der Beurhausstraße noch Fußgänger unterwegs. In einigen Fenstern brennt noch Licht. Flatterbänder gehen bis zur Humboldstraße/Ecke Wilhelmstraße, ohne dass ein Überschreiten kontrolliert würde. 

Aktualisierung 21:32 Uhr In der Westfalenhalle sind mittlerweile 670 Menschen. Die Stimmung ist entspannt, es gibt Tee, Kinder spielen fangen. Im Klinikviertel herrscht hingegen gespenstische Stille. Nach wie vor ziehen kleine Gruppen von Polizisten und Ordnungsamtsmitarbeitern durch die Straßen und suchen nach hellen Fenstern.

Aktualisierung 21:24 Uhr Unerwartete Probleme bei der Evakuierung haben den Krisenstab dazu gezwungen den Start der Entschärfung um eine Stunde zu verschieben. 

Aktualisierung 21:09 Uhr Offizielle Bestätigung aus dem Krisenstab: Die Entschärfung findet gegen 22 Uhr statt. Der Wallring ist vorerst für den Verkehr wieder freigegeben. In der Westfalenhalle 1 sind nun 550 Leute angekommen. 

Aktualisierung 21:06 Uhr Ein Anwohner der Friedrichstraße meldet sich bei uns telefonisch in der Redaktion: "Sollte wirklich etwas passieren, will ich der erste sein, der hier etwas machen kann. Meine Frau, unsere Tochter und die Katze sind bei Verwandten", sagt er. Auf keinen Fall will er die Wohnung verlassen und wartet derzeit bei heruntergelassenen Rollläden, dass etwas passiert. 

Aktualisierung 20:58 Uhr Unser Reporter hat gerade die städtische Pressestelle im Rathaus besucht. Dort bahnt sich die Nachricht einer möglichen Verschiebung der Entschärfung an. Es wird von 22 Uhr ausgegangen. 

Aktualisierung 20:51 Uhr Königswall, Hiltropwall und Hoher Wall sind gesperrt. Es geht relativ schleppend über Hohe Straße in Richtung Süden. Der komplette Innenstadtverkehr kommt zum erliegen. 

Aktualisierung 20:49 Uhr Unser Sonderdruck wird jetzt an den Westfalenhallen und in der City verteilt. Wer ihn noch per Email geschickt bekommen möchte meldet sich bitte hier: 
    

Aktualisierung 20:47 Uhr Unser Reporter sagt: Viele Fenster im Klinikviertel sind noch beleuchtet, nach wie vor werden Anwohner benachrichtigt und aufgefordert ihre Wohnungen zu verlassen. 

Aktualisierung 20:39 Uhr An der Westfalenhalle sind 445 Leute angekommen. Viele Busse haben Menschen, die noch auf dem Weihnachtsmarkt gewesen sind nun in die Unterkunft transportiert. Von den 50 Liegeplätzen, die für Menschen, die zuhause gepflegt werden, sind bisher sechs belegt. 

Unser Liveticker ist auch mobil erreichbar. 

Aktualisierung 20:33 Uhr Auf den Linien U43/U44 wird die Station Westentor jetzt ohne Halt passiert. Die Buslinie 452 fährt zwischen Hauptbahnhof und Kreuzviertel nicht mehr. Die Buslinie 460 von Kirchlinde in die City hält statt an der Südseite des Bahnhofs jetzt auf der Nordseite. Wann die Züge der Linien U42/U43/U44 angehalten werden müssen, ist nach Angaben der Stadtwerke-Leitstelle noch offen. 

Aktualisierung 20:16 Uhr Die Rheinische Straße ist gesperrt, das Unique Hotel geräumt. Ein Polizist sagt unserem Reporter: "Es sind zwar 7.100 Anwohner gemeldet - wir gehen aber von rund 15.000 Leuten aus, die von der Evakuierung betroffen sind". 

Aktualisierung 20:09 Uhr Ab dem Burgtor in Richtung Hauptbahnhof und in westlicher Richtung ist der Wall komplett abgeriegelt, meldet unser Reporter vor Ort. 

Aktualisierung 20:06 Uhr @stadtdortmund twittert: Entschärfungsversuch ca. 21 Uhr und schreiben wenig später auch auf ihrer Website: "Die Kampfmittelexperten werden um ca. 21 Uhr mit der Entschärfung beginnen". 

Aktualisierung 19:54 Uhr Die Stadt schreibt auf ihrer Internetseite "Zeitpunkt der Entschärfung nicht bekannt".  Autofahrer sollen die Weststadt-Kreuzungen möglichst weiträumig umfahren. 

Aktualisierung 19:45 Uhr Verwirrung bei uns in der Redaktion: "Der erste Versuch zur Entschärfung soll um 21:30 Uhr stattfinden", sagt Volker Schulz von der Feuerwehr, die Stadt bleibt bei 21 Uhr. 

Aktualisierung 19:40 Uhr An der Westfalenhalle 1 stehen LKW mit Betten. "Alle Ankömmlinge werden aufgenommen", so Thomas Klewe, Sprecher der Johanniter. Die Straßen rund ums Klinikviertel sind gesperrt, insbesondere an der Kreuzung beim Stadttheater staut es sich. 

Aktualisierung 19:37 Uhr Der erste Entschärfungsversuch soll um 21 Uhr angegangen werden. Sollte dieser nicht funktionieren, werden 300 Kubikmeter Sand in die Baugrube gefüllt. Um die Baugrube herum werden pyramidenförmig die Big Pacs deponiert und nach jetzigem Stand in den Morgenstunden kontrolliert gesprengt werden. 

Aktualisierung 19:25 Uhr In der Westfalenhalle1 gibt es für die bisher 60 Gäste Tee, Kaffee und Kekse. Die Johanniter, die dort vor Ort den Einsatz führen, haben keine Liegen, lediglich Stühle. Nur wenige Leute haben wirklich Übernachtungszeug eingepackt. 

Aktualisierung 19:21 Uhr Anwohner, die von Polizei und Ordnungsamtsmitarbeiter evakuiert werden, sollten dringend daran denken, gegebenenfalls erforderliche Medikamente mitzunehmen.

Aktualisierung 19:14 Uhr Die Kinderklinik hat alle Kinder verlegt und damit in Sicherheit gebracht. 

Aktualisierung 18:50 Uhr Der der Sprengmeister bereitet die Entschärfung vor. Nach ersten Informationen ist die Bombe mit einem chemischen Langzeitzünder versehen, der von der Baggerschaufel beschädigt wurde. Inzwischen sind mehr als 800 Einsatzkräfte von Feuerwehren, Hilfsorganisationen und dem THW im Einsatz.
Außerdem 200 Polizisten und 120 Mitarbeiter des Ordnungsamtes: Insgesamt also mehr als 1100 Einsatzkräfte. "Die Bombe ist kritisch" heißt es vor Ort. Es wird ein Versuch der Entschärfung gemacht, scheitert dieser, muss gesprengt werden. 

Aktualisierung 18:43 Uhr Wir produzieren unter Hochdruck eine Sonderausgabe unserer Zeitung. Diese Ausgabe wird ab etwa 20 Uhr kostenlos in der Westfalenhalle, auf dem Weihnachtsmarkt in der City und im Kreuzviertel verteilt. Wir verschicken den Sonderdruck auch als PDF morgen früh. 
    

Aktualisierung 18:38 Uhr Die Shuttlebusse sind an der Friedrichstraße/Ecke Lange Straße und Beurhausstraße/ Friedrichstraße und sammeln Anwohner ein, die in die Westfalenhalle 1 transportiert werden. 

Aktualisierung 18:34 Uhr Viele gehen davon aus, dass eine Sprengung wahrscheinlicher ist als eine Entschärfung. Diese Annahme können wir allerdings derzeit nicht bestätigen. 

Aktualisierung 18:31 Uhr Lautsprecherwagen fahren nun durch das Klinikviertel, fordern die letzten Anwohner auf Ihre Wohnungen und Häuser zu verlassen. 

Aktualisierung 18:29 Uhr Das Parkhaus am JoHo ist voraussichtlich ab 20:15 Uhr nicht mehr zu befahren. 

Aktualisierung 18:25 Uhr Drei betroffene Stadtbahnlinien (U42/U43/U44) sind weiter im Einsatz. Seit 18:15 Uhr halten sie lediglich nicht mehr an den städtischen Kliniken. Ob und wann sie gestoppt werden ist weiterhin unklar. 

Aktualisierung 18:23 Uhr Die DEW21 sieht in unmittelbarer Nähe des Blindgängers keine Probleme für Strom und Wasserleitungen. Probleme bereitet lediglich eine Gasversorgungsleitung im Bereich der Friedrichstraße, die von zwei Trupps freigelegt und vor der Entschärfung abgesperrt werden muss. Rund acht bis neun Häuser werden danach kurzzeitig ohne Gasversorgung sein. 

Aktualisierung 18:20 Uhr Die Stadt bestätigt die 36-Stunden-Regelung nicht. Erst nach Beendigung der Entschärfung wird klar, wie weitergeplant werden kann. Die Bombe ist mit einem chemischen Langzeitzünder versehen, der von der Baggerschaufel beschädigt wurde.

Aktualisierung 18:17 Uhr An der Kreuzung Beurhausstraße/ Friedrichstraße steht ein Bus der Feuerwehr. Er nimmt Anwohner aus dem zu evakuierenden Bereich auf. Wenn er voll ist, fährt er zur Westfalenhalle.

Aktualisierung 18:15 Uhr Zur Vorbereitung der Entschärfung und im ungünstigsten Falle einer Sprengung werden aktuell große Mengen Sand herangeführt. Dreihundert Tonnen kommen mit elf LKW aus Haltern am See. Weitere einhundert Tonnen sind in Bickpacks Vorbereitung.

Aktualisierung 17:55 Uhr Das U wird gerade geschlossen. 

Aktualisierung 17:45 Uhr Die Stadt twittert: das Eugen-Krautscheid-Haus ist geräumt. Auch das View im U-Turm war für den Abend komplett ausgebucht. Die 130 Betroffenen werden jetzt angerufen. Ihnen wird mitgeteilt, das auch das U evakuiert wird. Links und rechts der Beurhausstraße ist das Ordnungsamt damit beschäftigt Anwohner zu benachrichtigen. 

Aktualisierung 17:43 Uhr Anwohner sollen sich darauf einstellen, dass sie wohl die nächsten 36 Stunden nicht zurück in ihre Häuser kommen. Sollte es zu einer Sprengung kommen, müsste sichergestellt werden, dass sich niemand mehr in Wohnhäusern befindet, entsprechende Kontrollen würden dauern. Sollte regulär entschärft werden, geht das natürlich schneller. An unserem Newsdesk wurde gerade entschieden: Wir machen einen Sonderdruck! 

Aktualisierung 17:41 Uhr Das Management der Band „Familie Popolski“ hat sich dazu entschlossen, das Konzert abzusagen, welches heute Abend hätte im FZW stattfinden sollen. Als Ersatztermin wurde der 28. Februar 2013 angegeben.  

Aktualisierung 17:34 Uhr Der Kampfmittelräumdienst beratschlagt an der Fundstelle. Im Klinik- und Kreuzviertel ist es laut unserem Reporter "gespenstisch still". 

Aktualisierung 17:26 Uhr Sieben Kinder von der Intensivstation der Kinderklinik wurden in den Neubau des Klinikums (ZOPF) gebracht. Im Hauptgebäude sind 150 Patienten ab der dritten bis zur achten Etage. Die Patienten werden im Moment der Entschärfung/Sprengung von der Fensternähe auf die Gänge geholt und bleiben auf ihren Stationen. Die Schlaganfalleinheit der Neurologie bleib in Betrieb.  

Aktualisierung 17:23 Uhr An den Haltestellen Möllerbrücke und Städtische Kliniken auf der U42 kann derzeit kein Fahrgastwechsel durchgeführt werden. Die Stadtbahn fährt an den oben genannten Haltestellen ohne Halt durch.

Aktualisierung 17:21 Uhr In der Westfalenhallen 1 sind die ersten Anwohner angekommen. 

Aktualisierung 17:19 Uhr Am Ausbildungszentrum der Feuerwehr befinden sich derzeit 450 Einsatzfahrzeuge der Rettungsdienste und Feuerwehren mit mobilen Küchen und Equipment. Die Fahrzeuge kommen aus Siegen, Münster, Viersen, Wesel und Paderborn und werden in die Stadt ausgeschickt. 

Aktualisierung 17:15 Uhr In den Kneipen im Kreuzviertel klingeln die Telefone. Gäste rufen an und fragen, ob heute Abend geöffnet ist. Die Wirte sind überrascht. Alle Kneipen sind wie immer geöffnet. 

Aktualisierung 17:01 Uhr In der Westfalenhalle 1 ist eine Bürgeranlaufstelle eingerichtet, für diejenigen, die nicht in ihre Häuser können und bis nach der Entschärfung warten möchten. 

Aktualisierung 16:56 Uhr Von einer Sprengung ist erstmal nicht die Rede. Zuerst wird der Experte vom Kampfmittelräumdienst versuchen die Bombe sicher zu entschärfen. 

Aktualisierung 16:54 Uhr Mal eben am Rande: Vor drei Jahren musste unser Pressehaus wegen einer Fliegerbombe evakuiert werden. Unser Redakteur Philipp Ostrop hat damals augenzwinkernd ein Video gedreht und in seinem privaten Blog veröffentlicht: 
    
Servicenummer: Die Stadt hat eine neue Servicenummer eingerichtet für spezielle Rückfragen. Fragen zu Öffnung der im Sektor liegenden Schulen, Kindergärten und Tagespflege werden hier beantwortet: Tel. 0231 - 50 13888





Aktualisierung 16:49 Uhr Im Evakuierungsradius sind 7100 Menschen gemeldet, berichtet die Stadt Dortmund. 

Aktualisierung 16:43 Uhr Leichte Entspannung in der Kinderklinik - nur die drei obersten Etagen sind von der Evakuierung betroffen. 

Aktualisierung 16:40 Uhr Beim Ausbildungszentrum der Feuerwehr an der Seilerstraße sammeln sich zahlreiche Rettungswagen. Rotes Kreuz und Katastrophenschutz sind aus umliegenden Städten wie Remscheid, Ennepetal, Recklinghausen und aus dem Märkischen Kreis angekommen und werden vom Ausbildunszentrum aus in die Stadt fahren um Patienten abzuholen. 

Aktualisierung 16:18 Uhr Von der Patientenumlegung im St. Johanneshospital sind Zimmer im westlichen Gartentrakt, Teile der Frauenklinik und Herzpatienten in der dritten bis fünften Etage betroffen. "Wir freuen uns, dass die Intensivstation nicht geräumt werden muss", sagt Gudula Stroetzel, Pressesprecherin vom JoHo. 

Unser Liveticker ist auch mobil abrufbar.

Aktualisierung 16:15 Uhr: Das Klinikum und Johanneshospital sagen, dass sie noch eine Stunde brauchen. Beide Kliniken sind bei der Feuerwehr abgemeldet, das heißt, sie können keine Notfallpatienten aufnehmen. Am Johanneshospital wird derzeit noch operiert. 

Aktualisierung 16:05 Uhr: Das Theater liegt nicht in der Evakuierungszone. Die Vorstellungen im Opern- und Schauspielhaus finden wie geplant statt. 

Aktualisierung 16:03 Uhr Die Lage ist sehr unübersichtlich. Das Johanneshospital muss laut Stadt Dortmund nun doch nicht evakuiert werden. Im Knappschaftskrankenhaus wurden Vortragsräumlichkeiten zu Patientenzimmern umfunktioniert. 27 Betten stehen dort auf einem roten Teppich. Wenn möglich, gehen Mitarbeiter heute nicht in den Feierabend. Erst vor einigen Monaten hat dort eine Übung stattgefunden: 
    


Aktualisierung 15:59 Uhr "Die Stimmung im Klinikviertel ist gemischt. Einige Anwohner sind gefasst, die anderen wissen gar nicht wo sie nun hinsollen und sind ratlos", sagt unser Reporter vor Ort.

Aktualisierung 15:56 Uhr Die Feuerwehr richtet jetzt die Westfalenhalle 1 als Notevakuierung für das gesamte Klinikviertel ein.  

Aktualisierung 15:55 Uhr Die Stadt bittet Angehörige von Patienten nicht in die Kliniken zu kommen. Es droht ein Verkehrschaos. 

Aktualisierung 15:51 Uhr Die Westfalenhalle wird eine Notunterkunft bieten. Ein Busshuttle sammelt die Leute im Klinikviertel ein und bringt sie zur Westfalenhalle. 

Aktualisierung 15:49 Uhr Am Westfalenstadion ist ein Rettungssammelpunkt eingerichtet. Vier freie Intensivbetten hat das Hüttenhospital in Hörde. Das ist wichtig, da frische Herzinfarktpatienten eine Bleibe benötigen. "Wir können jede Menge Notbetten aufstellen", sagt das Hüttenhospital. 

Aktualisierung 15:47 Uhr Im Klinikviertel beginnt das Ordnungsamt durch die Häuser zu gehen um Anwohner zu benachrichtigen. Die ersten verlassen ihre Wohnungen.

Aktualisierung 15:37 Uhr: In unmittelbarer Nähe des Blindgängers steht ein Hochspannungshäuschen von DEW21, welches bei einer Detonation beschädigt werden könnte. Es handelt sich um eine britische Fliegerbombe mit einem abgescherten und mit Säure befüllten Langzeitzünder.

Aktualisierung 15:29 Uhr Es bleibt definitiv bei einem Radius von 500 Metern. Über 470 Patienten hat das Johanneshospital noch auf den Stationen. 

Aktualisierung 12:28 Uhr Betroffene Bürger sollen die Zentrale Nummer der Stadt unter Tel. 0231 - 500 wählen. Dort ist jedoch mit einer längeren Wartezeit zu rechnen. Das Johanneshospital hat alle entlassungs- und gehfähigen Patienten nach Hause geschickt.  
 
Zentrale Nummer der Stadt für die Bürger: Tel. 0231 - 500




Aktualisierung 15:12 Uhr Die ersten Patienten treffen im Knappschaftskrankenhaus in Brackel ein. In Lütgendortmund treffen die Patienten in einer Stunde ein. Das Bethanienkrankenhaus in Hörde hat 40 Betten, ihnen mangelt es an Personal. 

Aktualisierung 15:09 Uhr Zurzeit wird noch einmal überprüft ob die Kliniken tatsächlich komplett geräumt werden müssen, oder ob nicht eventuell Langzeitpatienten auch hausintern verlegt werden könnten. Dazu gehen Experten des Kampfmittelräumdienstes in die Kliniken.

Aktualisierung 15:07 Uhr Das Josefshospital Hörde kann 50 Liegendpatienten und zehn bis 15 Intensivpatienten aufnehmen. Zudem 30 sitzfähige Patienten. Die Angehörigen der Tagespflege im Eugen-Krautscheid-Haus am Westpark wurden benachrichtigt ihre Familienmitglieder dort abzuholen. 

    
Aktualisierung 15:05 Uhr Im öffentlichen Nahverkehr läuft bis auf Weiteres alles normal. Wenn die Entschärfung/Sprengung ansteht, würden laut Stadtwerkesprecher Wolfgang Herbrand die Haltestellen Unionstraße und Westentor U43/U44 und städtische Kliniken U42 ohne Halt befahren. Während der Entschärfung ist auf den Strecken an Heinrichstraße/Kampstraße oder Stadtgarten/Möllerbrücke Schluss. 

Aktualisierung 15:03 Uhr Das Knappschaftskrankenhaus in Brackel hat sieben Betten auf der Intensivstation frei und kann 40-60 Akutstationäre Patienten aufnehmen - bei Bedarf auch mehr. Von der Feuerwehr Münster, aus Coesfeld und vom Märkischen Kreis wurden jeweils Transportmöglichkeiten für zehn Patienten angefordert. 

Aktualisierung 14:51 Uhr Die Stadt meldet: es bleibt vorerst bei einem 500 Meter Radius. Auch im Falle einer möglichen Sprengung. Der Kampfmittelräumdienst will nach ersten Angaben zunächst einen ENtschärfungsversuch starten, wenn das nicht funktioniert, müsste kontrolliert gesprengt werden. Auch dann hält man einen Radius von 500 Metern für ausreichend.   

Unser Liveticker ist auch mobil erreichbar. 

Aktualisierung 14:49 Uhr Das evangelische Krankenhaus in Lütgendortmund kann 40 Patienten aufnehmen.

Aktualisierung 14:40 Uhr Das katholische Krankenhaus Dortmund West nimmt 50 Patienten auf. Unser Reporter vor Ort meldet: "Hier kommt mehr und mehr Polizei hinzu, die kleineren Straßen rund um den Fundort sind nun auch abgeriegelt".

Aktualisierung 14:26 Uhr Dr. Johannes Wunderlich vom Elisabethkrankenhaus Kurl sagt: "Wir können zehn Liegendkranke in Betten aufnehmen, zwanzig auf Matrazen plus 50 sitzfähige Patienten und weitere 50 sitzfähige Patienten in der Cafeteria. Diese hundert können allerdings nicht bewacht werden", sagt der Chefarzt. Es steht immer noch nicht fest, ob der Evakuierungsradius auf 1000 Meter erweitert werden muss. 
 
Aktualisierung 14:24 Uhr Drei Mitarbeiterinnen des Klinikums sollten heute einen gestifteten Treuepreis für langjähriges Engagement in der Krankenpflege bekommen. Der Stifter Professor Dr. Dieter Klaus sollte bei der Auszeichnung dabei sein. Die Veranstaltung wird nun natürlich abgesagt. 

Aktualisierung 14:22 Uhr Direkt gegenüber der Baustelle wohnt seit über 50 Jahren das Ehepaar Witt. Sie wollten gerade ihren Adventskranz basteln. Für die beiden ist es die dritte Evakuierung. Herr Witt meint, die Baustelle liegt seiner Meinung nach genau unter der Einflugschneise der Allierten im zweiten Weltkrieg. Mitsamt dem Adventskranz fahren die Beiden jetzt zu ihrer Tochter. Die wohnt an der Saarlandstraße. 

Aktualisierung 14:15 Uhr Die Feuerwehr bereitet vorsorglich 50 sogenannte Bigpacks vor. Hierbei handelt es sich um Sandsäcke mit einem Fassungsvermögen von einer Tonne Sand. Die Bezirksregierung Arnsberg prüft die Aufnahmekapazitäten der Kliniken außerhalb Dortmunds. 

Aktualisierung 14.03 Uhr Die Kinderklinik und -chirurgische Klinik haben zur Zeit 121 "kleine" Normalpatienten und sieben Intensivpatienten. Zurzeit wird klinikintern darüber beraten, wohin sie verlegt werden. 

Aktualisierung 14.00 Uhr Das Johanneshospital hat 570 Betten. Für diese Patienten muss nun eine Übergangslösung geschaffen werden. 


Aktualisierung 13.40 Uhr

Die Kinderklinik und das Johanneshospital müssen im Laufe des Tages komplett geräumt werden. Im Klinikumgebäude an der Beurhausstraße müssen die Patienten intern verlegt werden. 

Zurzeit wird über die Bezirksregierung Hilfe angefordert, um zu klären, ob und wie viele Patienten in anderen Städten untergebracht werden können. Auch nach Turnhallen und ähnlichen Orten wird gesucht. Für die jetzt anlaufenden Evakuierungsmaßnahmen ist zurzeit ein zeitlicher Rahmen bis Mitternacht gesetzt. 

Eine Entschärfung oder Sprengung des Blindgängers würde dann also mitten in der Nacht stattfinden. Mit ersten Evakuierungsmaßnahmen in einem Radius von 500 Metern wird bereits begonnen.

Aktualisierung 13.21 Uhr

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst entscheidet zurzeit, ob der Blindgänger durch das Entfernen des Zünders entschärft werden kann oder ob gesprengt werden muss. Im ersten Fall betrage der Evakuierungsradius 500 Meter, im zweiten 1000 Meter, teilte Stadtsprecher Hans-Joachim Skupsch soeben mit.
    
Die in den Evakuierungsradien liegenden Objekte wie Johanneshospital, Klinikum, Kinderklinik und Eugen-Krautscheid-Haus wurden vorsorglich informiert. Laut Skupsch nehmen die Krankenhäuser ab sofort keine Krankentransporte mehr auf. 

Im Moment tagt noch immer der städtische Krisenstab unter Leitung von Stadträtin Birgit Zoerner.

Aktualisierung 13.10 Uhr

Alle Zugänge zur Friedrichstraße, an der die Bombe gefunden wurde, sind derzeit gesperrt. Das betrifft unter anderem die Zugänge von der Wilhelmstraße und Beurhausstraße. Die Polizei ist mit zahlreichen Beamten vor Ort.

Erstmeldung

An der Friedrichstraße entsteht zur Zeit eine Baugrube für ein neues Wohnprojekt. Dabei ist am Donnerstagmorgen ein Bombenblindgänger gefunden worden. 

Nach ersten Informationen soll es sich um eine 500-Kilo-Bombe handeln. Weil offensichtlich der Säure-Aufschlagzünder beschädigt ist, ist noch offen, ob der Blindgänger entschärft werden kann oder möglicherweise sogar gezielt gesprengt werden muss.

Das Ordnungsamt und die Polizei ist vor Ort, die Wilhelmstraße und die Friedrichstraße sind vorerst gesperrt. 
    
Von der Möglichkeit der Entschärfung hängt ab, wie groß der Radius für eine absehbare Evakuierung im Klinikviertel gezogen werden muss.

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