Dietrich-Keuning-Haus: Für Parkour-Sportler ist die Stadt ein riesiger Spielplatz

DORTMUND Bereits zum vierten Mal wurde das Dietrich-Keuning-Haus am Samstag Schauplatz der Dortmunder Parkour-Convention. Rund 150 Sportler übten, sich möglichst schnell und effizient durch die Umwelt zu bewegen – trotz zahlreicher Hindernisse.

  • Mauern und Geländer eignen sich hervorragend zum Üben.

    Mauern und Geländer eignen sich hervorragend zum Üben. Foto: Oliver Schaper

Die Parkour-Convention wurde organisiert vom Dietrich-Keuning-Haus (DKH) und der ATC-Parkour-Crew, einer selbstständigen Trainingsgruppe.

Parkour ist eine Sportart, bei der es darum geht, sich möglichst schnell und effizient durch die Umwelt zu bewegen – trotz zahlreicher Hindernisse.

150 Sportler aus ganz NRW

Der sogenannte Traceur braucht für seinen Sport einen Hindernisparcours. Übersetzt bezeichnet der französische Begriff denjenigen, „der den Weg ebnet“ und damit alle rund 150 Sportler, die aus ganz NRW im Skatepark und rund um das DKH zusammengekommen waren.

Die vielen Kisten, kleinen und großen Rampen, an denen für gewöhnlich die Skateboarder und Inlineskater proben, dienten jetzt den Zwecken der Traceurs.

Treffen von Anfängern und Fortgeschrittenen

„Wir möchten schnell, sicher und effizient von A nach B kommen“, erklärt Fabian Teusch von der ATC seinen Sport, „dabei gibt es keine Regeln oder Vorgaben, wie beispielsweise beim Turnen. Es muss aber auch nicht unbedingt besonders cool und lässig aussehen. Vielmehr soll es eine sinnhafte Form der Fortbewegung sein.“

Bei einer Convention erhalten sowohl Fortgeschrittene als auch Anfänger die Möglichkeit, genau das zu trainieren. Zum Beispiel den „Speed Vault“, bei dem es darauf ankommt, mit möglichst viel Schwung und mit nur einer Hand schräg über eine große Kiste zu springen.

Körperhaltung ist sehr wichtig

„Ich lerne hier sehr viel – zum Beispiel, meine Körperhaltung zu beherrschen“, sagt die 17-jährige Lena Niekamp.

Jeder, der gewillt ist, könne die Sportart erlernen, weiß Fabian Teusch. „Motivation ist die einzige Voraussetzung.“
    
Dann ließe sich auch gut in „freier Wildbahn“ üben; Mauern und Geländer eigneten sich hervorragend. „Was für den klassischen Spaziergänger ein Hindernis ist, ist für den Traceur eine tolle Gelegenheit“, so der 19-Jährige. „Für uns wird die Stadt zum Spielplatz.“
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