Familienzentrum St. Nikolaus von Flüe: "Zwerge" freuen sich über neuen Anbau

NEUASSELN Offiziell eingeweiht wurde am Freitag der neue Anbau des Kindergartens St. Nikolaus von Flüe, der zugleich auch katholisches Familienzentrum ist.

  • Pastor Rudolf Dick (Mitte) segnete die neuen Räume im Kindergarten St. Nikolaus von Flüe. Leiterin Antje Bettermann (3.v.r.) und Kirchenvorstand Rainer Hellmann (4.v.r.) freuten sich mit den Kindern, Eltern und Erzieherinnen.

    Pastor Rudolf Dick (Mitte) segnete die neuen Räume im Kindergarten St. Nikolaus von Flüe. Leiterin Antje Bettermann (3.v.r.) und Kirchenvorstand Rainer Hellmann (4.v.r.) freuten sich mit den Kindern, Eltern und Erzieherinnen. Foto: Nils Foltynowicz

Die zusätzlichen 120 Quadratmeter wurden Ende 2011 fertig gestellt. Die unter Dreijährigen, die seit 2006 an der Arcostraße betreut werden, haben jetzt auf 60 Quadratmetern einen eigenständigen Trakt mit Ruhezone, Schlaf- und Gruppenraum.

„Gerade die ganz Kleinen brauchen ganz viel Verlässlichkeit und ihre gewohnte Umgebung“, weiß Kindergartenleiterin Antje Bettermann. Der neue Gebäudeteil ist zweistöckig.

Während die unter Dreijährigen der „Zwergengruppe“ in Parterre residieren, ist im oberen Bereich ein neuer Gruppenraum für die größeren Kinder entstanden, wo unter anderem Sprachförderung stattfindet. Für die Kleinen gibt es auch einen neuen Wickelraum.

80 Kinder

Die ganze Maßnahme kostete insgesamt 320 000 Euro. Antje Bettermann ist froh, dass die Räume jetzt voll den Ansprüchen genügen. 80 Mädchen und Jungen besuchen derzeit die Einrichtung. Die Zwergengruppe hat zehn Kinder, weitere sechs sind unter drei Jahre.

Die sechsmonatige Umbauzeit haben die Erzieherinnen und ihre Schützlinge in guter Erinnerung. Sie alle, auch die Eltern, der Pfarrer und die übrige Gemeinde, hätten sehr gut an einem Strang gezogen. „Wir sind nach dem Motto ‚der Weg ist das Ziel‘ vorgegangen“, schildert Bettermann. D

eshalb standen nicht Staub oder Baulärm im Vordergrund, sondern der Bagger oder der Riesenkran. „Wann sehen die Kinder so etwas sonst so hautnah?“, so die Erzieherin zu den Vorzügen der Bauphase.

Tag der offenen Tür

Ein Mitglied des Kirchenvorstandes habe die Anliegen des Architekten oder Bauleiters an die Erzieherinnen und Kinder weitergegeben. „Er hat so die unangenehmen Aspekte von uns fern gehalten“, lobt Bettermann. Die Feier war verbunden mit einem Tag der offenen Tür, mit dem der Kindergarten Interessierten sein Angebot vorstellte.
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Autor
Uwe Brodersen
ZUM ARTIKEL
  • Erstellt:
    4. März 2012, 16:04 Uhr
    Aktualisiert:
    4. März 2012, 16:10 Uhr