Erster Abschnitt fertig: Baustelle auf der A31 zieht sich noch bis Ende 2014 hin

LEGDEN Die Baustelle auf der A31 zwischen den Legden/Ahaus und Gescher/Coesfeld ist nach wie vor lästig für jeden Autofahrer, der dort regelmäßig lang muss. Und ein Abschluss der Arbeiten ist erst Ende 2014 in Sicht. Dabei ist der erste Abschnitt bald fertig. Einer von sieben.

  • Blick auf die A31.

    Blick auf die A31. Foto: Jessica Beck

Seit Mitte Juli 2012 schleichen die Autos auf der A31 nur mit 60 Stundenkilometer durch die Baustelle, egal ob sie in Richtung Emden oder Bottrop fahren. Die Bauarbeiten wurden in sieben Abschnitte unterteilt. Auf einem fährt man in Richtung Bottrop nun bereits auf neuer Asphaltdecke. „Mitte Juni ist dieser mittlere Abschnitt komplett fertig, dann wird der gesamte Verkehr darauf umgelegt“, sagt Dieter Reppenhorst, Abteilungsleiter Bau der Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Hamm. Wo momentan noch in beide Richtungen auf zwei Spuren gefahren wird – so wie es normal auch sein soll –, rollt der Verkehr dann in vier Spuren auf der fertigen Bottroper Fahrbahn. Dann kann der Landesbetrieb Straßen.NRW auf dem gegenüberliegenden Abschnitt bauen.

    


Nach drei Monaten, in denen noch am Mittelstreifen gearbeitet wird, werden dann im August die Bauabschnitte nördlich und südlich des nun fertigen Stücks in Angriff genommen. „Der Verkehr läuft dann auf der Fahrbahn in Richtung Emden“, erklärt Reppenhorst. Diese beiden Abschnitte sollen bis zum Winter fertig sein – je nachdem wie früh dieser einsetzt.

20 Kilometer

Danach kommen die Stücke auf der gegenüberliegenden Seite dran. Auf einer Gesamtlänge von 20 Kilometer handelt es sich bei 15 Kilometer um eine Fahrbahn aus Beton. Nur fünf Kilometer sind Asphalt. „Das ist nicht so aufwendig, wie bei den Betonplatten“, sagt Reppenhorst. Der Asphaltabschnitt, der sich in der Nähe von Gescher befindet, ist dann der letzte dieser Baustelle. „Die Bauabschnitte sind immer nur fünf Kilometer lang, weil wir diese Länge bei den Baustellen einhalten müssen“, erklärt er den Grund für die Unterteilung in sieben Stücke.

Ein Ende der Baustelle auf der A31 ist erst Ende 2014 zu erwarten. „Das kommt aber auf die Störungen und den Winter an“, sagt Reppenhorst. Zu zeitlichen Verzögerungen ist es bisher nicht nur aufgrund des langen Winters gekommen. „Wir mussten die Abschnitte, wo der Verkehr gebündelt umgeleitet wurde, erst vorbereiten. Das hat länger gedauert, als erwartet“, erklärt er. Denn eigentlich sollte schon Mitte nächsten Jahres alles fertig sein. „Zusätzlich hat der Winter mit seinen langen Frostzeiten für Verzögerung gesorgt.“ Erst im April konnten die Arbeiten wieder richtig beginnen. Nun heißt es also weiterhin für die Autofahrer: Geduld haben.
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