Sand und Lavastreu statt Salz: Bürger müssen bei Eis und Schnee streuen

MARL. Der Zentrale Betriebshof der Stadt (ZBH) ist für Frost und Schnee gerüstet: Um Geh- und Radwege, Treppen und Tunnel im Stadtgebiet sicher und befahrbar zu halten, stehen Streuautomaten und Personal bereit. „Aber auch die Bürgerinnen und Bürger sind in der Pflicht“, sagt Leiter Michael Lauche.

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    98 der insgesamt 118 Gartenvereine in Dortmund fordern jetzt eine Entbindung von der Räum- und Streupflicht. Foto: dpa

„Sie müssen die Flächen vor ihren Häusern selbst von Glätte und Schnee befreien.“ Minustemperaturen sind für die nächsten Tage vorausgesagt.

Die Straßenreinigungssatzung schreibt vor, dass Gehwege mit einer Breite von mindestens anderthalb Metern und auf Straßen ohne Gehwegen eine anderthalb Meter breite Fläche am Fahrbahnrand von Schnee und Glätte freizuhalten sind. Von 7 bis 20 Uhr muss unverzüglich geräumt werden. Werktags bis 7 Uhr, sonn- und feiertags bis 9 Uhr müssen die Bürger zum Besen oder Streugut greifen.

Salz nur bei Eisregen erlaubt

Salz dürfen sie nicht einsetzen – nur bei Ausnahmefällen wie Eisregen. Denn Salz gelangt über die Kanalisation in Flüsse und Seen, lagert sich in den Böden ab und führt zum Absterben von Pflanzen. Als Alternative empfiehlt Abfallberater Peter Hofmann Sand, Lavastreu oder Splitt.

Das Faltblatt „Umweltinfo Eis & Schnee“ liegt an vielen Stellen in der Stadt aus und kann im Internet heruntergeladen werden: www.marl.de/zbh/service/downloads.
ZUM ARTIKEL
  • Erstellt:
    28. November 2016, 06:51 Uhr
    Aktualisiert:
    5. Dezember 2016, 03:33 Uhr
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