Feuerwehr schließt Schaden für Kanalisation aus: Mehrere 100 Liter Diesel ausgelaufen

MARL Nach dem Betriebsunfall eines 40-Tonner-Sattelzugs sind die Zechenstraße und die Autobahnabfahrt wieder freigegeben. Der Lastwagen sollte Material zum Zentralen Betriebshof bringen, er verlor mehrere 100 Liter Betriebsstoff. Von der Autobahn 52 bis zum Betriebshof zog sich eine fast ein Meter breite Dieselspur.

  • Öleinsatz

    Mit dem "Öltiger" streute die Feuerwehr die Fahrbahnen in Brassert ab. Werner Amerongen

Die Feuerwehr streute sie mit zig Säcken ab, um zu verhindern, dass Diesel in die Kanalisation laufen konnte. Das schließt Einsatzleiter Peter Sander aus: Der Diesel habe sich nur auf der Fahrbahn auf einer begrenzten Fläche festgesetzt.

Der Sattelzug war über einen Gegenstand auf der Autobahn gefahren. Erst als er vor dem Schlagbaum des Betriebshofs hielt, merkte der Fahrer, dass Diesel ausgelaufen war. Kräfte der Hauptwache und der freiwilligen Feuerwehren Alt-Marl und Hamm waren im Einsatz. In Schutzanzügen versuchten sie, das Leck unter dem Haupttank abzudichten.

Die Autobahnpolizei stand mit Blaulicht an der Abfahrt Marl-Brassert und warnte die Autofahrer, damit sie nicht über die glatte Dieselspur fuhren. Die Zufahrt zum Betriebshof war für die Dauer der Streu-Arbeiten gesperrt.
Autor
Werner Amerongen
ZUM ARTIKEL
  • Erstellt:
    19. April 2017, 10:33 Uhr
    Aktualisiert:
    28. April 2017, 03:33 Uhr
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