Hurz-Verleihung: "Hape ist einfach super!"

RECKLINGHAUSEN Beim Empfang vor der Hurz-Verleihung im Festspielhaus stießen prominente Besucher, Preisträger und Ehrengäste mit einem Schluck Sekt mit Himbeeren auf den Comedy-Preis an. Drei Themen standen hierbei im Vordergrund: erstens der Humor, zweitens Hape Kerkeling und drittens Schuhe.

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    Achim Hagemann, Kurt Krömer, Dr. Ludger Stratmann, Christoph Tesche und Markus Krebs strahlen in die Kamera. Jörg Gutzeit



„Meine schwarz-weißen Schuhe sind schon spitze, aber die türkisenen zu gelben Socken vom Krömer sind eindeutig die besten des Abends“, schwärmte Dr. Ludger Stratmann. Der humorvolle Allgemeinmediziner kam aus Bottrop mit seiner Frau und seiner Tochter nach Recklinghausen. „Ich kenne hier fast alle“, sagte er und verwechselte kurzerhand Ruhrfestspiel-Intendant Dr. Frank Hoffmann mit Bürgermeister Christoph Tesche. Alle Beteiligten nahmen den Vorfall mit Humor. Doch etwas enttäuscht war Stratmann: Sein Bekannter Wichart von Roell fehlte. Der Schauspieler steht derzeit für den ARD-Dauerbrenner „Lindenstraße“ vor der Kamera.
Obwohl er nicht anwesend war, wurde viel über Comedian und Schauspieler Hape Kerkeling gesprochen. Schließlich war es der Recklinghäuser, der vor 25 Jahren mit seinem Freund Achim Hagemann mit seinem berühmten „Hurz“-Sketch Fernsehgeschichte schrieb. „Dieser Tag ist mir noch immer gut im Gedächtnis geblieben“, erzählte Achim Hagemann. „Hape ist mein ältester Freund“, verriet der Wahl-Berliner weiter. Was Hagemann dazu sagte, dass Kerkeling fehlte? „Er hat sich aus der Öffentlichkeit zurückgezogen, das ist sein gutes Recht. Ich freue mich aber sehr, hier zu sein.“ Kurt Krömer fand eindeutige Worte über Hape Kerkeling: „Der ist super, wer Hape nicht toll findet, ist krank.“ Während Achim Hagemann, Markus Krebs und Kurt Krömer miteinander plauderten, verschwand der ebenfalls eingeladene Schalke-Torwart Ralf Fährmann kurzerhand in der Küche. „Ralf hat ein Foto mit dem Koch gemacht“, berichtete Gastronom Carsten Knepper, der die Gäste mit kleinen Köstlichkeiten verwöhnte.
Bei all den geladenen Comedians stand natürlich der Humor im Vordergrund. „Es gibt keinen Tag, an dem ich nicht lache“, betonte Christoph Tesche und gestand: „Ich kann aber keine Witze erzählen.“ Musste er auch nicht, dafür waren an diesem Abend andere zuständig.
Autor
Bianca Munker
ZUM ARTIKEL
  • Erstellt:
    20. März 2017, 22:14 Uhr
    Aktualisiert:
    21. März 2017, 06:45 Uhr