Konzert: Arnulf von Arnim begeistert bei den Sternstunden des "Bösendorfer"

SCHWERTE Immer wieder zogen Beifallsstürme durch das Publikum. Keiner wollte so richtig gehen, obwohl das Konzert zu Ende war. Das Repertoire gespielt. Der Pianist fertig. Dennoch konnte Prof. Arnulf von Arnim einfach keinen Feierabend machen.

  • Professor Arnulf von Arnim begeisterte am »Bösendorfer«.

    Professor Arnulf von Arnim begeisterte am »Bösendorfer«. Foto: Bernd Paulitschke

Mit einem Brahm´schen Intermezzo musste er sich beim großen Auditorium bedanken. Wieder einmal standen am Sonntagmorgen in der Rohrmeisterei die Sternstunden am Bösendorfer Flügel auf dem Programm.

In Gedenken an Dieter Otte, ehemaliger Steuerberater der Konzertgesellschaft Schwerte, wurde das morgendliche Konzert veranstaltet. Noch zu Lebzeiten war Otte der Sponsor dieser Sternstunden. Die Förderung hatte er schon lange geplant und vor seinem Tod veranlasst.

Ludwig van Beethoven, Robert Schumann und Johannes Brahms sorgten für den musikalischen Rahmen. Aber erst Prof. Arnulf von Arnim ließ Töne und Klänge lebendig werden.

Über zwei Stunden führte er durch das anspruchsvolle Programm. Seine Moderationen als Einführung in die komplexen Kompositionen waren ebenso interessant wie amüsant.

Beschwingt und lebhaft

Beethovens "Sonate As-Dur op. 26" eröffnete das besondere Konzert adäquat. Beschwingt, lebhaft und mit außerordentlicher Fingerfertigkeit spielte sich von Arnim direkt zu Anfang in die Herzen der Gäste.

Leidenschaftlich wurde es dann bei Schumanns "Fantasie C-Dur op. 17". Das Publikum war sichtlich verzaubert vom Talent des Pianisten. Im Rausch der Sternstunden merkte fast keiner, wie die Zeit verging. Leise entließ von Arnim seine Gäste in die Pause. Um danach noch einmal richtig loszulegen.

Das Sahnhäubchen

Mit der "Sonate f-moll op.5" des jungen Brahms präsentierte er noch einmal sein Talent. Mit dem "Allegro maestoso" überzeugte der Solist mit viel Expressivität. Rhythmisch perfekt interpetierte von Arnim jeden Takt.

Das Sahnhäubchen setzte er aber mit dem "Finale" auf. Die zwei Gegenthemen ("F-A-E" und "Hymnus") arbeitete er gekonnt heraus und schloss so das Konzert temperamentvoll ab.

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