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Bei der Auswahl für die BVB-Startelf ähneln sich die Einschätzungen der Fans mit denen von Lucien Favre - mit zwei Ausnahmen. Die Ergebnisse unserer großen Umfrage.

Dortmund

, 18.08.2018 / Lesedauer: 2 min

Die Auswahl ist erlesen, die Übereinstimmung auffällig groß: Aus dem 29-köpfigen Kader haben die Teilnehmer unserer Startelf-Umfrage mit Treffsicherheit die Kandidaten ausgewählt, die auch Trainer Lucien Favre zum Pflichtspiel-Start des BVB am Montag (20.45 Uhr) im DFB-Pokal bei der SpVgg Greuther Fürth ins Rennen schicken dürfte. Mit zwei absehbaren Ausnahmen.

Witsel benötigt noch Zeit

Zum einen reicht bei Axel Witsel (29), der erst seit zehn Tagen im Training mit der Borussia steckt, die Vorbereitungszeit noch nicht für einen Einsatz von Beginn an. Das sei „noch zu früh“, erläuterte Favre.

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Zum anderen zeigt sich, dass die öffentliche Wertschätzung für Marcel Schmelzer (30) um Längen geringer ausfällt als die sportlich-interne beim BVB. Vor zehn Jahren feierte der Linksverteidiger sein Profidebüt bei der Borussia, die Trainer Jürgen Klopp, Thomas Tuchel, Peter Bosz und Peter Stöger zählten allesamt auf ihn, und so scheint es auch unter Favre zu laufen. Konkurrenten für seine Spielposition hat der Klub in all den Jahren nur einmal in Raphael Guerreiro (24) verpflichtet - und auch der kommt trotz des wohl größeren fußballerischen Könnens nicht an Schmelzer vorbei.

Den Neustart ausgerufen

Mit der abgelaufenen Saison war auch der Ex-Kapitän nicht zufrieden, es war seine erste konstant schwächere beim BVB. Das ist zum Teil erklärbar durch drei schwere Muskelverletzungen, die ihn immer wieder aus der Bahn warfen. Trotzdem stellte er sich so oft es ging zur Verfügung, und schlitterte so wie die gesamte Elf durch die Spielzeit.

Womöglich wurde er ungewollt zum Sündenbock, weil er als Mannschaftsführer auch nach schlechten Spielen Rede und Antwort stand - und Unerklärliches erklären sollte. Schmelzer hat, wie die gesamte Profiabteilung der Borussia, für sich den Neustart ausgerufen. Ohne den Ballast der Binde will er es allen zeigen. Nicht zuletzt seinen vielen Kritikern.


Die Ergebnisse im Detail (Mehrfachnennungen möglich):

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