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Borussia Dortmund kommt gegen biedere Frankfurter zu einem schmucklosen 3:1-Sieg. Diallo, Wolf und Alcacer feiern ihre Torpremiere. Die Einzelkritik.

Dortmund

, 14.09.2018 / Lesedauer: 3 min

Roman Bürki: Gegen den strammen Schuss von Filip Kostic musste er einmal die Fäuste hochreißen (6.) und dann noch eine Flanke klären (40.). Ohne Abwehrchance beim Gegentor. Note: 3,0


Lukasz Piszczek: Verschätzte sich einmal deutlich (6.), da rettete Bürki. Mischte sich vorne ein - mit entscheidend, als er vor dem 1:0 die Ecke von Jacob Bruun Larsen passieren ließ, das sah einstudiert aus (36.). Note: 3,5


Manuel Akanji: Seine beneidenswerte Ruhe und Übersicht strahlt er als Sicherheit an die Mitspieler aus. Tadellos bis zur Pause bei Zweikämpfen (89 Prozent gewonnen) und Zuspielen (97 Prozent angekommen). Allzu schwer machte es Frankfurt der sattelfesten Defensive auch nicht. Note: 2,0

Abdou Diallo: Vier vermeidbare Fehlpässe in der Anfangsphase, vor allem Nebenmann Marcel Schmelzer verfehlte er mehrfach. Das geriet kurz in Vergessenheit, als er im dritten Versuch den Ball zum 1:0 über die Linie stocherte und sich selbst erst einmal vergewissern musste, dass der Treffer zählte (36.). Den Ausgleich musste er sich mit ankreiden lassen: Erst klärte er unzureichend und schoss Schmelzer ab, dann fehlte er in der Mitte gegen Torschütze Sebastian Haller (69.). Note: 4,5


Marcel Schmelzer: Sein 350. Einsatz bei den BVB-Profis. Stellungssicher, zweikampfstark, engagiert im Vorwärtsgang: Der Linksverteidiger gefällt bisher. Note: 2,5


Thomas Delaney: Diesmal beorderte ihn Favre auf die Doppel-Sechs. Defensiv räumte er auf und ab, auch wegen seiner Präsenz ließ Dortmund die Eintracht kaum vors eigene Tor kommen. Den feinen Pass im Spielaufbau müssen andere spielen, da kann sich der Däne verbessern. Nach 69 Minuten kam Witsel für ihn. Note: 3,5


Mahmoud Dahoud: Er mausert sich zum Dreh- und Angelpunkt beim Ballspielverein. Aus der Tiefe leitete er viele Vorstöße mit klugem Aufbauspiel ein. Obendrein vorne dabei in den Statistiken für Laufdistanz und Zweikampfquote. Wären da nicht diese unverständlichen Fehlpässe in die Spitze. Note: 3,0

Marius Wolf: Gegen die Ex-Kollegen, mit denen er vor drei Monaten noch den DFB-Pokalsieg begoss, tat er sich schwer. Sein Gegenspieler Simon Falette hatte ihn komplett im Griff, nur im Zusammenspiel mit Lukasz Piszczek gelangen ihm Aktionen in der Offensive - bis er, glänzend freigespielt, sein erstes Pflichtspieltor für den BVB erzielte (72.). Note: 4,0


Marco Reus: Die Positionssuche für den BVB-Kapitän geht weiter. Als Zehner viel unterwegs, ohne prägend eingreifen zu können. Die Laufwege in der neu zusammengestellten Angriffsabteilung gefielen nicht. Ein schwächerer Auftritt. Note: 4,5


Jacob Bruun Larsen: Absolvierte sein startelf-Debüt für den BVB in der Bundesliga. Der Teenager lieferte zwar seine erste Torvorlage mit der Ecke vor dem Führungstreffer (36.). Darüber hinaus gelang ihm wenig. Favre und die Fans applaudierten dennoch, als er nach 57 Minuten Platz machte für Jadon Sancho. Note: 4,0


Maximilian Philipp: Ein Abschluss (10.) und viele glücklose Bemühungen kennzeichneten seinen Auftritt als zentraler Angreifer. Von der Form in der Vorsaison - auf dem linken Flügel - scheint er noch ein gutes Stück entfernt zu sein. Nach 67 Minuten räumte er das Feld für Paco Alcacer. Note: 4,5


Jadon Sancho: Als Joker sollte er Schwung in die lahmenden Bemühungen bringen. Bockstark, wie er vor dem 2:1 zwei Gegner narrte. Note: 3,0

Paco Alcacer: Kaum im Spiel, leitete er mit einem Kontakt den Konter zum 2:1 ein und krönte das Debüt mit dem 3:1 (88.). Effizienter geht‘s kaum. Note: 1,5

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