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BVB-Derbysieg vor 30 Jahren läutet das Ende einer Durststrecke ein

rnZeitspiel

Borussia Dortmund wartet seit 30 Jahren auf einen Sieg gegen Schalke im Dezember. In der Bundesliga sogar noch länger – doch der letzte Sieg ebnete den Weg zum Ende einer Titel-Durststrecke.

Dortmund

, 05.12.2018 / Lesedauer: 3 min

Dezember und Derby. Die beiden Wörter passen klanglich wunderbar zusammen. Für Borussia Dortmund hört hier der Spaß jedoch auf. Das Wort Durststrecke passt für den BVB nämlich zusätzlich in den Kontext: Seit 34 Jahren wartet Borussia Dortmund auf einen Dezember-Derbysieg in der Bundesliga. Seit 30 Jahren auf einen Pflichtspielsieg gegen Schalke im letzten Monat des Jahres.

Dennoch hat auch die Adventszeit ihre lichten Derby-Momente für Schwarz-Gelb. Der letzte Sieg am Jahresende gegen den Rivalen ebnete immerhin den Weg zum Ende einer anderen Durststrecke.

Sieben Revierderbys im Dezember, nur ein Sieg für den BVB

Seit Gründung der Deutschen Fußball-Bundesliga 1962 trafen Borussia Dortmund und Schalke 04 in diesem Wettbewerb sieben Mal im Dezember aufeinander. Nur eins dieser Aufeinandertreffen konnte der BVB für sich entscheiden.

Am 1. Dezember 1984 gewann der BVB in Dortmund mit 4:1. Die Tore erzielten Jürgen Wegmann (1:0), Wolfgang Schüler (2:0, 4:0) und Michael Zorc (3:0). Olaf Thon konnte in der 90. Minute durch seinen Treffer zum 1:4 lediglich Ergebniskosmetik betreiben. Ansonsten setzte es seit 1984 zwei Niederlagen und drei Unentschieden aus BVB-Sicht. Das letzte Dezember-Derby fand am 10. Dezember 2006 statt. Schalke gewann 3:1.

Dezember-Derbysieg vor 30 Jahren

Dass der BVB gegen Schalke seit 1984 im letzten Jahresmonat gar nicht gewinnen konnte, stimmt allerdings nicht. Am 10. Dezember 1988, also vor fast genau 30 Jahren, gewann der BVB gegen Blau-Weiß im DFB-Pokal. Die Achtelfinal-Partie ging 3:2 aus.

Der BVB traf im Gelsenkirchener Parkstadion auf die Knappen. Vor allem die letzte halbe Stunde hatte es in sich. Michael Rummenigge (60.), Norbert Dickel (64.) und Michael Zorc (71.) stellten für den BVB innerhalb von elf Minuten auf 3:0. Doch Schalke kam noch einmal heran. Jürgen Luginger traf zunächst in der 83. Minute und brachte wieder Spannung in die Partie. In der 90. Minute dann auch noch Strafstoß für Königsblau: Der gefoulte Ingo Anderbrügge konnte den Anschlusstreffer erzielen. Borussia Dortmund gewann am Ende dennoch knapp.

Dickel wird zum Helden in Berlin

Dieser Sieg war ein Schritt Richtung Finale. Auf den weiteren Stationen traf der BVB auf den Karlsruher SC (1:0) und den VfB Stuttgart (2:0). Im Finale hieß der Gegner dann Werder Bremen (4:1). Der heutige BVB-Stadionsprecher Norbert Dickel wurde zum Helden als er gegen Bremen einen Doppelpack erzielte – der BVB gewann mit 4:1 und damit den Pokal. Damit beendete der BVB eine lange Durststrecke: Seit dem Europapokalsieg 1966 konnte der Klub zuvor keinen Titel mehr nach Dortmund holen.

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