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BVB-Feuerwehrmann Subotic löscht die Brände

Comeback nach 584 Tagen

Beim Comeback im BVB-Trikot nach 584 Tagen gehört Neven Subotic zu den besten Borussen. Beim 2:2 in Frankfurt greift das Defensivkonzept von Trainer Peter Bosz allerdings nicht. Im Gegenteil: Das Bäumchen-wechsel-dich-Spiel sorgt für große Konfusion.

FRANKFURT

, 23.10.2017 / Lesedauer: 3 min
BVB-Feuerwehrmann Subotic löscht die Brände

So, wie man ihn in Dortmund kennt und schätzt: Neven Subotic (r.) klärt mit einer Grätsche in letzter Sekunde gegen Frankfurts Sebastian Haller. © imago

Den treffenden Vergleich mit der Feuerwehr wählte Neven Subotic selber, aus dem Bauch heraus. „Ich bin jederzeit bereit, wie die Feuerwehr“, sagte Borussia Dortmunds lange verschmähter Innenverteidiger. „Man muss mich nur rufen, dann bin ich da.“

„Ich habe immer ein gutes Gefühl“

Am Freitagabend rief BVB-Trainer Peter Bosz seinen Namen in der Teamsitzung, als es um die Aufstellung für das Spiel bei Eintracht Frankfurt ging. Und Subotic löschte auf dem Feld einen Brand nach dem anderen. In seiner primären Aufgabe als Chancen- und Toreverhinderer benötigte der 28-Jährige in seinem ersten BVB-Spiel nach 584 Tagen keinerlei Anlaufzeit. Grätsche hier, Tackling da. „Meiner Meinung nach hat Neven ein sehr gutes Spiel gemacht“, lobte ihn Vordermann Nuri Sahin. „Ich habe immer ein gutes Gefühl, wenn er auf dem Platz steht.“

Weil sechs Defensivspieler fehlten (Piszczek, Sokratis, Toprak, Schmelzer, Guerreiro, Durm) musste Bosz improvisieren, er stellte sogar Julian Weigl in die Abwehrzentrale. Und zumindest der Niederländer selbst sah sich bestätigt. „Ich muss beiden Spielern ein Kompliment machen. Neven hat diese Saison noch gar nicht gespielt, Julian ist ein Mittelfeldspieler. Trotzdem haben die Jungs das gut gemacht.“

Weigl offenbart größere Schwächen

Während das Lob für Subotic in Ordnung ging, offenbarte Weigl größere Schwächen vor allem in den physischen Duellen mit Eintracht Frankfurts robustem Sturm-Duo Ante Rebic/Sebastian Haller. Warum Bosz nicht Dan-Axel Zagadou, den er zuvor gefördert hatte, spielen ließ, blieb sein Geheimnis.

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Bilder des BVB-Trainings in Brackel am 22. Oktober.© Guido Kirchner
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Schlagworte Borussia Dortmund, BVB

Auch mit einer anderen Entscheidung verblüffte der Niederländer. Direkt nach dem Dortmunder 2:0 zog er eine – längst vorbereitete – Auswechslung durch und wirbelte die Viererkette komplett durcheinander (s. Grafik). Acht Minuten später stand es 2:2. „Beim Stand von 1:0 war Frankfurt stärker, sie hatten Chancen und wenn wir warten, steht es 1:1“, erklärte Bosz seinen Eingriff. Mit dieser Einschätzung lag der Trainer nicht falsch, Frankfurt war am Drücker - blieb es aber auch.

„Die Eintracht hat alles aufgemacht“

Das Bäumchen-wechsel-dich-Spiel in der Abwehr ging nicht auf, sondern sorgte für noch größere Konfusion. Nennenswerte Unterstützung von den offensiveren Spielern blieb auch aus. „Die Eintracht hat alles aufgemacht“, sagte Subotic. Doch auch seine Mannschaft spielte „komplett offen“.

Ohne den keineswegs fehlerlosen, aber immer widerstandsfähigen Subotic wäre die Partie vielleicht sogar ganz gekippt. Deswegen spekuliert das BVB-Urgestein, seit 2008 im Verein, natürlich auch auf weitere Einsätze, selbst wenn die Aussichten nicht besonders rosig sind, sobald Sokratis (nach Rotsperre) und Ömer Toprak (fehlte nach seiner Zerrung auch am Sonntag im Training) zurückkehren.

Hoffnung auf weitere Einsätze

„Ich hoffe, dass ich mit meiner Leistung ein Anzeichen dafür geben konnte, dass ich auch bei Elf gegen Elf auf dem großen Platz in der Bundesliga gegen einen sehr harten Gegner beweisen und der Mannschaft helfen kann“, formulierte es Feuerwehrmann Subotic vorsichtig.

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