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Der Transferpoker um Axel Witsel ist beendet. Der belgische Nationalspieler kommt für 20 Millionen Euro - und macht die Kernsanierung des defensiven BVB-Mittelfelds komplett.

Bad Ragaz

, 05.08.2018 / Lesedauer: 3 min

Das schlechte Wortspiel liegt auf der Hand. Der Name Axel Witsel ist zum Treppenwitsel geworden. Witsel wie Witz. Witz wie witzig. Naja. Seit ziemlich genau zwei Wochen geistert der Name des belgischen Nationalspielers durch Dortmund und mittlerweile auch durch die Schweiz. Im BVB-Trainingslager in Bad Ragaz ist der 29-Jährige Thema Nummer eins, eine Wasserstandsmeldung jagt die nächste. Es ist nur noch witselig, aber gewiss nicht mehr witzig.

Vertrag bis Ende 2019

Seit Sonntag ist nach Informationen dieser Redaktion jedoch klar: Witsel wechselt vom chinesischen Klub Tianjin Quanjian FC zu Borussia Dortmund und verstärkt die Mittelfeldzentrale der Borussia. Der BVB wollte den Transfer am Sonntagabend zwar noch nicht bestätigen, der offizielle Teil folgt nach unseren Informationen aber im Laufe des Montags. Der zentrale Mittelfeldspieler wechselt dank einer Ausstiegsklausel für 20 Millionen Euro vom chinesischen Klub Tianjin Quanjian FC nach Dortmund. Witsels Vertrag in China lief ursprünglich noch bis Ende 2019, in Dortmund erhält er ein Arbeitspapier bis 2022.

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Die besten Bilder aus der Karriere des Axel Witsel

29.07.2018
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Die besten Bilder aus der Karriere des Axel Witsel.© picture alliance/dpa
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Schlagworte BVB, Borussia Dortmund

Tianjin Quanjian hatte bis zuletzt darauf gepocht, dass die Ausstiegsklausel in Witsels Vertrag mit Schließung des chinesischen Transferfensters Mitte Juli verfallen sei. Der ehemalige BVB-Profi und jetzige Trainer von Tianjin Quanjian, Paulo Sousa, hatte gegenüber chinesischen Medien erklärt: „Nach meinem Verständnis ist es so, dass der Spieler eine Wechselklausel in seinem Vertrag hat, diese Klausel aber nur während des Transferfensters bemüht werden kann. Jetzt, da das Fenster in China geschlossen ist, wird der Transfer nicht stattfinden.“

Keine Frist im Vertrag verankert

Diese Argumentation ist aus einem einfachen Grund unschlüssig. Entscheidend für einen Wechsel in die Bundesliga ist nämlich das Transferfenster in Deutschland - und das ist noch bis zum 31. August geöffnet. Einzig eine fest verankerte Frist in Witsels Vertrag hätte die Ausstiegsklausel vor Ablauf der Transferperiode unwirksam werden lassen können. Dies ist nach Informationen dieser Redaktion aber nicht der Fall. Eine solche Frist gibt es nicht.

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Macht der Witsel-Transfer für den BVB Sinn?

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Für Borussia Dortmund ist der Witsel-Transfer durchaus als Coup zu werten. Auch dem französischen Topklub Paris Saint-Germain um Trainer Thomas Tuchel war Interesse an Witsel nachgesagt worden. Doch der BVB bemühte sich deutlich intensiver als Paris um den Belgier, dem nachgesagt wird, dass er nach anderthalb Jahren im Reich der Mitte und zuvor viereinhalb Jahren in Russland bei Zenit St. Petersburg wieder deutlich näher an seine Heimat Lüttich zurückkehren wollte.

Mittelfeldzentrale ist kernsaniert

In Dortmund ist Witsel in diesem Sommer der zweite zentrale Mittelfeldspieler, für den der BVB tief in die Tasche greift. 20 Millionen Euro plus Bonuszahlungen für Thomas Delaney von Werder Bremen und nun 20 Millionen Euro für Axel Witsel: Die Mittelfeldzentrale der Borussia ist kernsaniert worden. Das kann man getrost als Statement betrachten. Ein schlechter Witz ist es auf keinen Fall.

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