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Gegen tief stehende Freiburger ist harte Arbeit gefragt. Thomas Delaney verdient sich die BVB-Bestnote, Marco Reus trifft mal wieder zum 1:0, und auch der Joker sticht. Die Einzelkritik.

Dortmund

, 01.12.2018 / Lesedauer: 4 min

Roman Bürki: Ihm drohte eine ähnlich frostige Partie wie am Mittwoch gegen Brügge. Die Mitspieler hatten ein Einsehen und bezogen ihn ab und an mit Rückpässen auch ins Spiel ein. Dann musste er sich beim Freistoß von Jerome Gondorf mächtig strecken. Den Ball erreichte er zwar nicht, die Unterkante der Latte aber half mit (42.). Hielt sich auch nach der Pause vornehmlich an der Strafraumgrenze auf, um den Abstand zu seinen Vorderleuten nicht zu groß werden zu lassen - das sichtbare Zeichen dafür, dass er weiter wenig zu tun hatte. Note: 3,0


Lukasz Piszczek: Wie sein Gegenüber Hakimi verlagerte er seinen Arbeitsbereich fast ausschließlich in die gegnerische Hälfte. Hielt dort konsequent die Position weit außen, um das Spiel in die Breite zu ermöglichen. Beschränkte sich nach der Pause vor allem auf die defensive Absicherung - bis zur 78. Minute, als es ihm an der Strafraumecke der Freiburger zu bunt wurde und er einfach aus spitzem Winkel mal abzog. Der Ball krachte an die Latte. Uneigennützig sein Pass auf Alcacer vor dem 2:0. Note: 3,0

Dan-Axel Zagadou: Als er einmal zu weit aufrückte und den Pass in die Schnittstelle verpasste, half ihm Hakimi mit einem resoluten Zweikampf gegen Waldschmidt aus der Patsche. Ansonsten defensiv gegen Petersen wenig gefordert. Vertrat sich dann gleich zwei Mal ohne Gegnereinwirkung den linken Fuß und signalisierte nach dem zweiten Vorfall sofort die notwendige Auswechslung. Nach 36 Minuten war Schluss. Note: 3,0


Abdou Diallo: Für den verletzten Manuel Akanji diesmal in der Rolle des rechten Innenverteidigers. Dort ohne größere Probleme, auch wenn er bis zur Pause nur einen seiner drei Zweikämpfe gewann. Dafür mit 98 (!) Prozent Passquote sehr sicher im Abspiel. Nach der Pause unspektakulär, allerdings mit einem bösen Abspiel in die Füße von Gondorf (76.). Note: 3,0


Achraf Hakimi: Spielte beinahe Linksaußen und orientierte sich nach Ballgewinnen extrem weit in die gegnerische Hälfte hinein. Guter Steilpass auf Sancho (12.), gut auch seine Hilfe für Zagadou (13.). Offensiv nach dem Wechsel etwas weniger auffällig. Note: 3,0


Thomas Delaney: Starke 67 Prozent gewonnene Zweikämpfe zur Pause, in seinem Kerngebiet zuverlässig. 52 Ballkontakte bis zur Pause, ein guter Wert. Sehr stark sein Pass über 30 Meter in den Lauf von Hakimi (55.). Als Zweikämpfer, der mit großem Laufpensum die Lücken stopfte, weiterhin auffällig. Note: 2,0

Axel Witsel: Mehrere Freiburger kümmerten sich in der Zentrale um den Belgier, der sich aber nur durch Fouls vom Ball trennen ließ. Beeindruckend, wie er sich auch aus engen Situationen spielerisch befreite, so wie beim überraschenden Hackentrick, der zwei Freiburger ins Leere laufen ließ (25.). Versuchte es nach dem Seitenwechsel mit einem Linksschuss - der ging über das Tor. Als ihm Luca Waldschmidt durch die Zentrale mit Ball enteilte, war das auch ein Zeichen für den Kräfteverschleiß nach vielen Spielen in den vergangenen Wochen (75.). Note: 2,5


Jadon Sancho: Zwei seiner scharfen Flanken fanden noch keinen Abnehmer, dann täuschte er im Zweikampf mit Dominique Heintz die Flanke an und zog nach innen. Der Freiburger stieg ihm dabei auf den Fuß, es gab zu Recht Elfmeter (39.). Nach der Pause mit einigen unkonzentrierten Abspielen, aber dem Solo mit gutem Abspiel vor dem 2:0. Note: 2,5


Marco Reus: Wie oft hat er schon das wichtige 1:0 gemacht. Diesmal beim Elfmeter allerdings auch mit etwas Glück: Der Ball kam mittig halbhoch, Freiburgs Keeper Schwolow segelte knapp an der Kugel vorbei (40.). Sein Pass in den Lauf von Sancho öffnete die engmaschige Freiburger Abwehrreihe (24.). Dazu auch viel unterwegs. Sein stetes Nachsetzen lohnte sich auch in der 48. Minute, als er im Freiburger Strafraum einen schon verlorenen Ball zurückeroberte und Schwolow mit einem Rechtsschuss zu einer Glanzparade zwang. Note: 2,5

Jacob Bruun Larsen: Hatte seine beste Szene der ersten Hälfte, als er nach innen zog, einen Schuss antäuschte und dann an Freiburgs Manuel Gulde vorbei zur Außenlinie zog, Seinen Querpass verpassten Mario Götze und Marco Reus nur knapp (28.). Nach dem Wechsel sah man nicht mehr viel von ihm. Note: 3,5


Mario Götze: Als vorderste Anspielstation bekam er wieder den Vorzug gegenüber Paco Alcacer und wusste durchaus zu gefallen. Sehr beweglichz und bis zur Pause mit 100 Prozent Passquote. Sanchos Flanke lenkte er mit der Fußspitze noch Richtung Freiburger Tor, das war bis zum Elfmeter von Reus die beste Dortmunder Chance (24.). Nach 70 Minuten machte er Platz für Alcacer. Note: 3,0


Ömer Toprak: Sein dritter Bundesliga-Einsatz dieser Saison dauerte deutlich länger als die zwei Mal eine Minute, die er zuvor von Trainer Lucien Favre bekam. Ab Minute 37 für den verletzten Zagadou ein zuverlässiger Vertreter. Note: 3,0


Paco Alcacer: Kam für Mario Götze (70.). Blieb dann unauffällig, traf aber dennoch zum zehnten Mal in dieser Bundesliga-Saison. ohne Note


Maximilian Philipp: Ersetzte Marco Reus (81.). ohne Note

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