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Paco Alcacer ist der zehnte neue Spieler im Kader von Borussia Dortmund. Fünf Akterure haben den Verein verlassen. Die „Kader-Justierung“ ist zum Umbruch geworden. Und der ist bitter nötig.

Dortmund

, 28.08.2018 / Lesedauer: 2 min

Es wird fleißig gebaut bei Borussia Dortmund in diesem Sommer. An der Geschäftsstelle am Rheinlanddamm entsteht eine neue Tiefgarage, auf dem Trainingsgelände in Brackel wird eine neue Rasenheizung verlegt – und im Kader der Schwarzgelben findet mehr Stühlerücken statt als auf Kindergeburtstagen, wenn die Reise nach Jerusalem ansteht. Die Architekten des BVB-Umbaus heißen Hans-Joachim Watzke und Michael Zorc, unterstützt und beraten von Sebastian Kehl und Matthias Sammer.

Bitter nötige Kernsanierung beim BVB

Die „Kader-Justierung“, von der Anfang des Jahres mal die Rede war, ist zum großen Umbruch geworden, die Renovierungsarbeiten haben sich als Kernsanierung entpuppt. Sie ist bitter nötig. Zu schwer wog der Pfusch am Bau der vergangenen zwei Jahre, zu groß waren die Mängel, die der BVB in der zurückliegenden Saison offenbarte. Der Lack war ab – und der Anblick darunter wahrlich kein schöner.

Paco Alcacer ist da - die „Kader-Justierung“ beim BVB ist zum großen Umbruch geworden

Paco Alcacer ist der achte BVB-Neuzugang dieser Transferperiode. © Nils Foltynowicz

Acht Spieler hat der BVB in der am Freitag endenden Transferperiode deshalb neu verpflichtet, dazu Manuel Akanji und Sergio Gomez im vergangenen Winter geholt und in Jacob Bruun Larsen und Dzenis Burnic zwei Rückkehrer aus Stuttgart wieder aufgenommen. Das ist mehr als eine komplette Fußballmannschaft.

Der neue Glanz des BVB lässt sich erahnen

Daher kommt es nicht ganz überraschend, dass die BVB-Bosse selbst ein wenig überrascht sind, wie schnell der Umbau bei Borussia Dortmund voranschreitet. Die Sanierungsarbeiten sind freilich noch nicht abgeschlossen, aber sie sind womöglich weiter gediehen, als Watzke und Zorc es selbst vor einigen Wochen für möglich gehalten hätten. Der neue Glanz des BVB lässt sich langsam, aber sicher erahnen.

Von nun an gilt es zunächst einmal, Altlasten loszuwerden. Bei der Entrümpelung des Kaders wartet trotz der Abgänge von Sokratis, Gonzalo Castro, André Schürrle, Erik Durm und Andrey Yarmolenko noch viel Arbeit. Fast drei Tage bleiben, um kräftig durchzufegen.

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Folge 116

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