Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Auch auf der US-Reise des BVB dreht sich das Personalkarussell munter weiter. Axel Witsel ist ein Thema, die Verpflichtung aber vielleicht nicht realisierbar. Neuigkeiten gibt es bei Julian Weigl.

CHARLOTTE

, 23.07.2018 / Lesedauer: 3 min

Als Andre Schürrle noch im Flieger Richtung Deutschland saß, um von dort aus mit seinem Berater seine Zukunft zu klären, wurde das BVB-Interesse an Axel Witsel bekannt. Informationen dieser Redaktion bestätigen die Erstmeldung der „Funke Mediengruppe“ - allerdings sind die Verhandlungen längst nicht vor einem finalen Abschluss und gestalten sich aus mehreren Gründen als schwierig.

Deutliche Abstriche beim Gehalt

Witsel (29) hat während der WM in Russland mehrfach erklärt, dass er nach Europa zurückkehren möchte. Nach viereinhalb erfolgreichen Jahren bei Zenit St. Petersburg war der Belgier im Januar 2017 zum chinesischen Klub Tianjin Quanjian gewechselt. Aus seinen Motiven machte er damals keinen Hehl. Er spiele dort vor allem wegen des Geldes, gab Witsel unverblümt zu. Von umgerechnet 18 Millionen Euro Jahresverdienst ist die Rede.

Das ist eine Summe, die den Gehaltsrahmen bei der Borussia deutlich sprengen würde. Schon aus Gründen der „Gehaltshygiene“ müsste der Belgier also deutliche Abstriche in Kauf nehmen. Dazu käme die Ablöse. Witsel hat in China noch einen bis zum 30. Dezember 2019 laufenden Vertrag. Vom BVB war zu den Meldungen um das Interesse an Axel Witsel keine Stellungnahme zu erhalten. Er werde „auch das 39. Transfergerücht dieses Sommers nicht kommentieren“, sagte Zorc.

„Weigl geht es gut“

Die Dortmunder Bemühungen um Witsel erfolgen nach Informationen dieser Redaktion unabhängig von den Verletzungsproblemen von Julian Weigl, der die USA-Reise wegen einer hartnäckigen Adduktorenreizung verpasst hat. „Weigl geht es gut“, erklärte Zorc auf Anfrage. „Er wird nach unserer Rückkehr zur Mannschaft stoßen und dann möglichst bald auch wieder ins Training einsteigen.“

Schwierige Verhandlungen für den BVB - Weigl vor Rückkehr

Julian Weigl soll zeitnah wieder ins BVB-Training einsteigen. © Groeger

Eine Verpflichtung von Witsel würde die Konkurrenz-Situation in der Zentrale vor der Abwehr somit deutlich verschärfen und dem Dortmunder Kader gerade in den Kernbereichen Aggressivität und Präsenz noch einmal mehr Tiefe verleihen. Gleichzeitig würden sich die Chancen auf Einsatzzeit für Nuri Sahin, Sebastian Rode und Dzenis Burnic weiter signifikant verschlechtern.

15 bis 20 Millionen Euro

Wenn der BVB am Donnerstag nach dem letzten Test gegen Benfica Lissabon in Pittsburgh wieder nach Deutschland zurückkehrt, wird Andre Schürrle vielleicht schon kein Spieler des BVB mehr sein. 30 Millionen Euro hat sich der Klub den Transfer nach der Euro 2016 kosten lassen, er war der erklärte Wunschspieler des damaligen Trainers Thomas Tuchel. Diese Summe wird Dortmund bei einem Verkauf nicht mehr erzielen können. Die Ablöse dürfte sich allenfalls im Bereich zwischen 15 und 20 Millionen Euro bewegen.

Lesen Sie jetzt