Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Versprechen für die Zukunft: Stürmer Isak im Zwiespalt

Nah dran an der BVB-Startelf

Die Querelen um Pierre-Emerick Aubameyang haben Alexander Isak beim BVB deutlich näher an die erste Elf gespült. In den Rückrundenspielen kommt der Schwede in beiden Partien zum Einsatz. Der Youngster genießt die Zeit auf dem Feld, macht sich aber auch Gedanken.

Dortmund

, 24.01.2018 / Lesedauer: 3 min
Versprechen für die Zukunft: Stürmer Isak im Zwiespalt

Nach seiner Einwechslung beschäftigte Alexander Isak nicht nur wie in dieser Szene den Berliner Marvin Plattenhardt. Mit zwei Lattentreffern in den ersten beiden Partien nach der Winterpause hat der Schwede sein Potenzial angedeutet, muss aber jetzt klären, wie er seinen Weg weitergehen will. © Kirchner

Noch sind die Stimmen unter den Anhängern von Borussia Dortmund, die der Meinung sind, man solle in dieser verfahrenen Situation um den wechselwilligen Aubameyang diesen konsequent auf die Tribüne und dazu doch ganz konsequent auf Isak setzen, in der Minderheit. Doch der 18-Jährige, der just gestern vor einem Jahr als „vielversprechendes Sturmtalent“ verpflichtet und vorgestellt wurde, hat punkten können in den Wirren um Aubameyang und dessen Zukunft, die wohl nicht mehr beim BVB liegen wird.

Isak weiß zu gefallen

Beim Rückrundenstart gegen Wolfsburg kam Isak zu seinem ersten Startelf-Einsatz in der Bundesliga, am vergangenen Freitag in Berlin folgte eine knapp 30-minütige weitere Berufung. Isak wusste in beiden Partien zu gefallen. Er traf zwei Mal das Aluminium und war somit nur knapp von seinem ersten Bundesliga-Treffer entfernt. „Ich hatte ein bisschen Pech“, meinte er nachher in einem Interview mit dem schwedischen Fußball-Portal „svenskafans.com“. Er sei aber schon ein bisschen stolz auf seinen ersten Einsatz von Beginn an. „Auch wenn es mir schwerfällt, über mich zu reden, wenn wir die Spiele dann nicht gewinnen.“

Jetzt lesen

Als er nach Dortmund kam, war Alexander Isak ein Versprechen für die Zukunft. Und unübersehbar noch niemand, der als Soforthilfe hätte dienen können. Aber Isak hat viel gelernt in diesen zwölf Monaten. Er hat sich an das Tempo gewöhnt, er hat sich auch an die robustere Spielweise gewöhnt. Er ist nahe dran.

Leihe denkbar

Ohne das ganze Theater um den Stürmer, der wie ein unüberwindbares Hindernis vor ihm stand, wäre Alexander Isak aber womöglich schon nicht mehr in Dortmund. Noch im Wintertrainingslager in Marbella erklärte Sportdirektor Michael Zorc, dass man genau hinschaue beim schwedischen Nachwuchsstürmer. „Wir sind generell immer in Gesprächen mit unseren Spielern, was das Beste für sie ist.“ In diesem Fall hätte es auf eine Leihe hinauslaufen können, denn auch Zorc mochte nicht widersprechen, „dass es für junge Spieler natürlich wichtig ist, regelmäßig zu spielen.“

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

BVB-Training in Brackel am 23. Januar (Nachmittag)

23.01.2018
/
BVB-Training in Brackel am 23. Januar.© Guido Kirchner
BVB-Training in Brackel am 23. Januar.© Guido Kirchner
BVB-Training in Brackel am 23. Januar.© Guido Kirchner
BVB-Training in Brackel am 23. Januar.© Guido Kirchner
BVB-Training in Brackel am 23. Januar.© Guido Kirchner
BVB-Training in Brackel am 23. Januar.© Guido Kirchner
BVB-Training in Brackel am 23. Januar.© Guido Kirchner
BVB-Training in Brackel am 23. Januar.© Guido Kirchner
BVB-Training in Brackel am 23. Januar.© Guido Kirchner
BVB-Training in Brackel am 23. Januar.© Guido Kirchner
BVB-Training in Brackel am 23. Januar.© Guido Kirchner
BVB-Training in Brackel am 23. Januar.© Guido Kirchner
BVB-Training in Brackel am 23. Januar.© Guido Kirchner
BVB-Training in Brackel am 23. Januar.© Guido Kirchner
BVB-Training in Brackel am 23. Januar.© Guido Kirchner
BVB-Training in Brackel am 23. Januar.© Guido Kirchner
BVB-Training in Brackel am 23. Januar.© Guido Kirchner
BVB-Training in Brackel am 23. Januar.© Guido Kirchner
BVB-Training in Brackel am 23. Januar.© Guido Kirchner
BVB-Training in Brackel am 23. Januar.© Guido Kirchner
BVB-Training in Brackel am 23. Januar.© Guido Kirchner
BVB-Training in Brackel am 23. Januar.© Guido Kirchner
BVB-Training in Brackel am 23. Januar.© Guido Kirchner
BVB-Training in Brackel am 23. Januar.© Guido Kirchner
BVB-Training in Brackel am 23. Januar.© Guido Kirchner
BVB-Training in Brackel am 23. Januar.© Guido Kirchner
BVB-Training in Brackel am 23. Januar.© Guido Kirchner
BVB-Training in Brackel am 23. Januar.© Guido Kirchner
BVB-Training in Brackel am 23. Januar.© Guido Kirchner
BVB-Training in Brackel am 23. Januar.© Guido Kirchner
BVB-Training in Brackel am 23. Januar.© Guido Kirchner
BVB-Training in Brackel am 23. Januar.© Guido Kirchner
BVB-Training in Brackel am 23. Januar.© Guido Kirchner
BVB-Training in Brackel am 23. Januar.© Guido Kirchner
BVB-Training in Brackel am 23. Januar.© Guido Kirchner
BVB-Training in Brackel am 23. Januar.© Guido Kirchner
BVB-Training in Brackel am 23. Januar.© Guido Kirchner
BVB-Training in Brackel am 23. Januar.© Guido Kirchner
BVB-Training in Brackel am 23. Januar.© Guido Kirchner
BVB-Training in Brackel am 23. Januar.© Guido Kirchner
BVB-Training in Brackel am 23. Januar.© Guido Kirchner
BVB-Training in Brackel am 23. Januar.© Guido Kirchner
BVB-Training in Brackel am 23. Januar.© Guido Kirchner
BVB-Training in Brackel am 23. Januar.© Guido Kirchner
BVB-Training in Brackel am 23. Januar.© Guido Kirchner
BVB-Training in Brackel am 23. Januar.© Guido Kirchner
BVB-Training in Brackel am 23. Januar.© Guido Kirchner
Schlagworte Borussia Dortmund, BVB

Ausgeschlossen ist ein solcher Transfer möglicherweise zu einem deutschen Erstligisten aus dem Tabellenmittelfeld oder einem ambitionierten Zweitligisten auch weiter nicht. „So lange ich für den BVB spiele, liegt mein ganzer Fokus auf Dortmund“, hat Isak nach der Partie in Berlin erklärt. Ob er damit rechne, dass die Borussia noch einen erfahrenen Stürmer holen werde, sollte Aubameyang gehen, mochte er „nicht kommentieren. Das Management wird das entscheiden, ich kann nur versuchen, das Beste zu geben und mich weiterzuentwickeln.“

„Stöger hat ein gutes Gespür“

Gegen Wolfsburg und in Berlin konnte der junge Schwede immerhin zeigen, dass Trainer Peter Stöger ihn als echte Alternative in seine Planungen mit aufnehmen kann. Unter dem neuen Trainer sei die Stimmung gut, meinte Isak. „Stöger hat ein gutes Gespür, er ist weise. Und er ist ein guter Trainer.“

Jetzt lesen

Sollte sich der Aubameyang-Transfer und die Suche nach einer Ersatzlösung bis in die letzten Tage der Transferperiode hinziehen, könnte Isak für eine persönliche Entscheidung die Zeit davonlaufen. Er macht sich Gedanken, aber keinen Stress. Vielleicht auch deshalb, weil ihm die bisherigen Spiele nach der Winterpause das Gefühl gegeben haben, dass er auch in Dortmund seine Entwicklung weiter vorantreiben kann.

Lesen Sie jetzt