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Jörg Schlösser soll am 29. September die Schlagerparty von Eintracht Ickern moderieren. Eigentlich. Denn es gibt Streit: um Geld, den Ort und den Vertrag.

Ickern

, 04.09.2018 / Lesedauer: 3 min

Die Entscheidung soll am Dienstag fallen: Gibt es am Samstag, 29. September, die von Eintracht Ickern geplante Schlagerparty in Ickern? Moderator und Entertainer Jörg Schlösser, der darüber mit dem Club im September des vergangenen Jahres einen Vertrag abgeschlossen hat, hat ein Ultimatum gesetzt.

„Ich erwarte eine klare Auskunft des Vereins, ob er die Kosten vorab tragen kann“, sagte Schlösser am Montag auf Anfrage unserer Redaktion. „Ansonsten ziehe ich die Reißleine“, fügte er hinzu.

Party sollte eigentlich in der Agora stattfinden

Nach mehreren nicht von Erfolg gekrönten Versuchen, im Vorfeld erneut Kontakt zu Sebastian Horstknepper zu bekommen, hat es in der vergangenen Woche und Sonntag Gespräche gegeben, erklärte Schlösser. Er habe Vorleistungen erbracht, die Geld gekostet hätten, mit Musikern Dinge verabredet, Plakate abgesprochen, Grafiker bezahlt. Eben ein Plakat war bei Facebook geteilt worden, aber zum Glück wenigstens noch nirgendwo aufgehängt. Die Rede war da nämlich von der Agora, in der die Schlagerparty stattfinden sollte.

Dass das nicht funktionieren würde, sagte Schlösser, sei schon Ende Juli klar gewesen. Danach sei der Sportplatz an der Uferstraße im Gespräch gewesen, wo im vergangenen Jahr bei der Einweihung des neuen Clubhauses der Eintracht auch schon kräftig mit Musik gefeiert wurde. Aber de Geschichte mit dem Clubhaus und dem Kontostand des Vereins ist eine andere Sache. Jetzt geht es um einen vierstelligen Beitrag, den Schlösser vorab haben möchte, um sichergehen zu können, dass die Künstler auch ihre Gage bekommen.

Geschäftsführer will die Planung durchziehen

Ein knappes Drittel der Summe hat Schlösser seit Sonntag bereits. „Ich bin nur bereit, das Ganze weiter zu verfolgen, wenn das Geld im Vorfeld bezahlt wird“, stellte er klar. Wobei er wisse, dass die Eintracht, mit der er seit zig Jahren beim Straßenkarneval in der Agora zusammenarbeitet, Bühne und Technik für die Schlagerparty extern bestellt habe. Sebastian Horstknepper, Anfang dieses Jahres zum Geschäftsführer des Vereins gewählt, versicherte in der vergangenen Woche in einem Gespräch mit unserer Sportredaktion, er wolle die Planung durchziehen.

Halt eben auf dem Sportplatz an der Uferstraße. Montag war er für unsere Zeitung nicht erreichbar. Schlösser jedenfalls sieht schwarz für die Veranstaltung. „Es geht ja hier auch um meinen Ruf“, sagt der Mann, der seit einigen Jahren Veranstalter der Aids-Gala ist, der größten Benefiz-Party weit und breit für HIV-Infizierte und ihre Angehörigen.

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