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Schlittschuhbahn-Betreiber: „Die Kinder kommen offensichtlich gut damit zurecht“

rnInterview

Die Schlittschuhbahn ist in diesem Jahr zum zweiten Mal in Castrop Teil des kleinen Adventsmarktes. Wie wird sie im zweiten Jahr angenommen? Wir sprachen mit dem Betreiber.

Castrop

, 06.12.2018 / Lesedauer: 3 min

Peter Koczy ist zusammen mit seinem Sohn Nils Betreiber der Schlittschuhbahn in Castrop-Rauxel. Vor einem Jahr baute er das Zelt und die Kunststoffbahnen zum ersten Mal in Castrop auf. In diesem Jahr hat er das Schlittschuhvergnügen noch mal deutlich aufgewertet: Im Zelt ist es viel heimeliger mit etwas Musik und dem Lichterschmuck, mit einer stylishen Lounge-Garnitur aus Euro-Paletten und dem Getränkeausschank direkt im Zelt. Aber wie läuft das Geschäft? Und lohnt es sich für den Betreiber, um auch im nächsten Jahr vielleicht wieder da zu sein? Ein Interview.

Sie haben eine Bar im Zelt, Sitzgelegenheiten, hübsche Beleuchtung, etwas Musik - es ist viel gemütlicher geworden. Wie läuft es in diesem Jahr?

Wir sind mit dem Besuch der Schlittschuhbahn zufrieden. Gerade am Wochenende wird sie sehr gut angenommen. Es kommt natürlich immer auch auf das Wetter an. Mit dem Glühweinverkauf sind wir nicht zufrieden, denn die Leute suchen uns immer draußen und übersehen, dass wir hier drinnen einen Glühwein-Ausschank haben.

Man hätte doch gedacht, dass man es hier drinnen wärmer und gemütlicher hat und dass die Leute, die auf der Bahn oder an der Bahn sind, nicht extra raus gehen müssen.

So haben wir es auch gedacht. Aber das ist bisher nicht aufgegangen. Wir haben von Händlern draußen gehört, dass gefragt wird: Wo ist die Glühweinbude geblieben?

Ein richtiger Erfolg scheint das Eisstockschießen zu sein. Oder nehmen wir das aufgrund der Masse an Teams falsch war?

Nein, das kann man so sagen. Es sind doppelt so viele Mannschaften wie im vergangenen Jahr dabei. Es herrscht eine sehr gute Stimmung. Viele Leute fragen sogar, ob am Abend wieder Eisstockschießen ansteht, um kommen dann um 18.30 Uhr zum Zuschauen.

Fakten

Das muss man zur Schlittschuhbahn wissen

Die Stunde Schlittschuhlaufen kostet auf der Kunsteisbahn 2,50 Euro. Für weitere 2,50 Euro kann man einen kleinen Pinguin dazu buchen, den Laufanfänger wie einen Rollator vor sich her schieben und damit das Eislaufen erlernen können. Die Schlittschuhmiete ist schon inklusive.

Wäre denn noch Potenzial da, das noch größer zu machen? Gab es noch mehr Nachfrage?

Ja, die gab es. Als wir hier geöffnet haben, kamen noch Leute, die fragten: Kann man da noch teilnehmen? Da war der Spielplan aber schon fix. Aber es mieten auch etliche Gruppen die Bahn privat, oder als Verein, als Firma, als Feuerwehr. Jede Woche sind hier solche Veranstaltungen.

Sie sind zum zweiten Mal hier und haben mit dem EUV einen Deal auf zwei Jahre gemacht. Ist denkbar oder absehbar, dass Sie noch mal wiederkommen?

Wir haben uns kein Zeitziel gesetzt. Dazu kann ich überhaupt noch nichts sagen.

Schlittschuhbahn-Betreiber: „Die Kinder kommen offensichtlich gut damit zurecht“

„Wir sind mit dem Besuch der Schlittschuhbahn zufrieden. Gerade am Wochenende wird sie sehr gut angenommen“, sagt Peter Koczy. © Tobias Weckenbrock

Wie sieht denn die Buchungslage für die nächsten Wochen aus? Wie zuversichtlich sind Sie da?

Die Wetterlage in dieser Woche ist nicht so gut. Es regnet und wir haben 13, 14 Grad. Das lädt nicht unbedingt zum Schlittschuhlaufen oder geschweige denn zu einem Glühwein ein.

Hat sich am Untergrund im Vergleich zum Vorjahr etwas geändert?

Nein, der ist gleich geblieben. Aber wir haben neue Schlittschuhe angeschafft, die speziell für synthetische Kunsteisbahnen gemacht sind. Sie haben eine härtere Kufe, sind anders geschliffen und müssen von uns nicht so oft nachgeschliffen werden. Die Kinder kommen offensichtlich gut damit zurecht.

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