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Am Phoenix-See soll Zwangsarbeiter-Denkmal entstehen

Entwürfe in Steinwache

Direkt am Phoenixsee soll ein Mahnmal für die in Dortmund während des Zweiten Weltkriegs eingesetzten Zwangsarbeiter entstehen. Wie dieses aussehen könnte, zeigt jetzt eine Ausstellung in der Steinwache.

DORTMUND

von Von Tobias Großekemper

, 27.09.2013 / Lesedauer: 2 min
Am Phoenix-See soll Zwangsarbeiter-Denkmal entstehen

Architektur-Studenten stellen Entwürfe für ein Zwangsarbeiter-Manhmal am Phoenixsee in der Steinwache vor.

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So soll am Phoenix-See Zwangsarbeitern gedacht werden

In der Steinwache werden Entwürfe von Gedenkstelen für Zwangsarbeiter in Dortmund gezeigt.
27.09.2013
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Ein Entwurf für die Gedenkstätte am Phoenix-See.
Ein Entwurf für die Gedenkstätte am Phoenix-See.
Ein Entwurf für die Gedenkstätte am Phoenix-See.
Ein Entwurf für die Gedenkstätte am Phoenix-See.
Ein Entwurf für die Gedenkstätte am Phoenix-See.
Ein Entwurf für die Gedenkstätte am Phoenix-See.
Ein Entwurf für die Gedenkstätte am Phoenix-See.
Ein Entwurf für die Gedenkstätte am Phoenix-See.
Ein Entwurf für die Gedenkstätte am Phoenix-See.
Ein Entwurf für die Gedenkstätte am Phoenix-See.
Ein Entwurf für die Gedenkstätte am Phoenix-See.
Schlagworte Dortmund

Dr. Stefan Mühlhofer ist Archivar. Er weiß, dass das Projekt eines Mahnmals für Zwangsarbeiter in Dortmund schon lange angedacht ist. „Ein erster Brief, den ich gefunden habe und der sich mit dem Thema auseinandersetzt, stammt aus dem Jahr 2000.“

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So soll am Phoenix-See Zwangsarbeitern gedacht werden

In der Steinwache werden Entwürfe von Gedenkstelen für Zwangsarbeiter in Dortmund gezeigt.
27.09.2013
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Ein Entwurf für die Gedenkstätte am Phoenix-See.
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Ein Entwurf für die Gedenkstätte am Phoenix-See.
Ein Entwurf für die Gedenkstätte am Phoenix-See.
Ein Entwurf für die Gedenkstätte am Phoenix-See.
Ein Entwurf für die Gedenkstätte am Phoenix-See.
Ein Entwurf für die Gedenkstätte am Phoenix-See.
Ein Entwurf für die Gedenkstätte am Phoenix-See.
Ein Entwurf für die Gedenkstätte am Phoenix-See.
Ein Entwurf für die Gedenkstätte am Phoenix-See.
Ein Entwurf für die Gedenkstätte am Phoenix-See.
Schlagworte Dortmund

Es gab Pläne, ein Mahnmal am Emschertor, dem ehemaligen Eingang des Hoesch-Geländes in Hörde zu errichten – ein Ort, den Mühlhofer eher als 2C-Lage denn als 1A-Lage bezeichnet.

Gut möglich, dass Mühlhofer jetzt eine 1A-Lage gefunden hat: Direkt am Phoenixsee. Die Frage, die blieb, war, wie so ein Mahnmal aussehen kann. Elf Antworten lieferte ein Seminar von Architekt Marc Horstmeier an der Fachhochschule Dortmund. Studenten arbeiteten verschiedene Entwürfe aus. Normalerweise, so Horstmeier, stehe man an der Fachhochschule externen Anfragen für Entwürfe eher skeptisch gegenüber. Zu schnell komme die Idee auf, dass architektonische Ideen kostengünstig abgegriffen werden könnten.Das war hier anders, außerdem motivierte die Studenten der Anreiz, dass eins der Modelle tatsächlich Realität werden soll. Seit Donnerstag kann, wer möchte, diese Modelle in der Steinwache betrachten, sich auf Postern anschauen und durchlesen, welchen Ansatz die Studenten jeweils hatten, als sie ihre Ideen entwarfen.

In der Steinwache kann sich jeder – auch während der Museumsnacht – ein Bild von den Entwürfen machen. Laut Mühlhofer werde nun die Bezirksvertretung Hörde und der Gestaltungsbeirat einbezogen, am Ende soll ein Beschluss des Rates stehen. Mühlhofer hofft, dass das Mahnmal noch Ende 2014 eingeweiht werden kann. Die Kosten sollen im mittleren fünfstelligen Bereich liegen.

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