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Bagger rollen seit Anfang des Jahres zwischen Dorstfelder Allee und Emscher. Sie sorgen dafür, dass die Grünfläche bald gepflasterte Wege und Bänke bekommt. Ein Rundgang.

Dorstfeld

, 26.07.2018 / Lesedauer: 3 min

Zwischen der Dorstfelder Allee und der Emscher, direkt neben dem sogenannten Negerdorf, bessert die Stadt seit Anfang des Jahres aus. Die Grünfläche wird mit gepflasterten Wegen versehen. Der höchste Punkt der Anlage bekommt mehrere Aussichtsflächen und Bänke. Bevor alles fertiggestellt ist, sind wir einmal um die Baustelle gewandert.

Kleiner Hinweis: Den Rundgang können Sie entweder im Text nachlaufen oder über die Karte.

Punkt 1: Wie in Südfrankreich

Sieht ein bisschen aus wie in der Provence, ist aber an der Emscher. Diesen Blick bekommt man derzeit, wenn man über die Dorstfelder Allee in Richtung des sogenannten Negerdorfes geht. Ein paar Meter weiter läuft man über eine kurze Brücke über die Emscher, biegt man vorher aber rechts ab, spaziert man durch viel Grün – vorbei an einer Baustelle. Im Frühjahr sah die jetzt grüne und wild bewachsene Fläche zwischen NS 9 und Emscher anders aus. Bagger pflügten alles um und rissen Holzhütten eines Wildgartens ab.

Aussichtspunkte und Wege entstehen zwischen der Dorstfelder Allee und der Emscher

© Michael Nickel

Punkt 2: Neuer Weg im Grünen

Die Bauarbeiten, die im Januar anfingen und laut Auskunft der Stadt Dortmund voraussichtlich noch bis Herbst oder Winter dieses Jahres dauern werden, dienen einer Umgestaltung der insgesamt rund zwölf Hektar großen Fläche. Das Ziel: Die Grünanlage wird mit einer Wegeverbindung über die Landschaftsbrücke angebunden. Dadurch sollen der Weg entlang der Emscher und die Verbindung zur Universität ohne Querung von Straßen erreichbar sein. Einer der neuen gepflasterten Wege ist schon fast fertig.

Aussichtspunkte und Wege entstehen zwischen der Dorstfelder Allee und der Emscher

© Michael Nickel

Punkt 3: Ein Hügel mit Aussicht

Die Stadt investiert etwas mehr als 400.000 Euro in das gesamte Projekt. Eines der Kernstücke ist dieser Hügel. Schon vor den derzeitigen Bauarbeiten hat die Aussicht von diesem Punkt viele angelockt. In Zukunft müssen die Spaziergänger dafür aber nicht mehr über einen Trampelpfad laufen, sondern sie gelangen über einen gepflasterten Weg zu diesem Punkt. Dort werden dann mehrere Bänke auf einem Plateau aufgestellt. Von hier aus soll man dann über die geplanten Waldflächen hinweg einen einmaligen Ausblick genießen können.

Aussichtspunkte und Wege entstehen zwischen der Dorstfelder Allee und der Emscher

© Michael Nickel

Punkt 4: Geradeaus bis zur Brücke

Wer zu Fuß die 55 Treppenstufen von der Gartenanlage im Wiesengrund hoch zum Weg entlang der Schnettkerbrücke erklommen hat und in Richtung Dorstfelder Allee läuft oder fährt, kann bald rechts abbiegen und entlang der NS 9 weiterspazieren. Derzeit wird der neue Weg noch gepflastert. Geradeaus geht es dann vorbei am neuen Aussichtspunkt, münden wird die Strecke dann in den Weg einige hundert Meter weiter (Punkt 2 auf dieser Karte). Zwischendurch gibt es immer wieder Punkte mit besonderer Aussicht.

Aussichtspunkte und Wege entstehen zwischen der Dorstfelder Allee und der Emscher

© Michael Nickel

Punkt 5: Noch rollen die Bagger

Schon jetzt kann man auf der anderen Seite der Dorstfelder Allee die wichtigsten Landmarken der Stadt sehen. Einen Schwerpunkt haben die Planer der Stadt bei der Umgestaltung der Grünfläche vor allem auf drei Orte beziehungsweise Gebäude gelegt: das Stadion, das U und das Alte Hafenamt. Dieses Trio soll von mehreren Aussichtspunkten am neuen Pflasterweg gesehen werden können. Noch stehen hier aber für mehrere Wochen und Monate Bagger und Baumaschinen. Alles im Auftrag der schönen Aussicht.

Aussichtspunkte und Wege entstehen zwischen der Dorstfelder Allee und der Emscher

© Michael Nickel

Punkt 6: Die Brücke als Eingangstor

Spaziert man die Runde mit einigen Zwischenstopps, in denen man die Aussicht genießt, kommt man nach einer guten Dreiviertelstunde an die Landschaftsbrücke. Derzeit gibt es hier kein Durchkommen. Ist das Bauprojekt im Herbst oder Winter beendet, kommt man auf der anderen Seite zu einem Aussichtspunkt. Nach links geht der fast fertige geschlängelte Weg runter zur Emscher, rechts herum liegt dann das Aussichtsplateau. Die bisherigen Trampelpfade sind dann nicht mehr vorgesehen.

Aussichtspunkte und Wege entstehen zwischen der Dorstfelder Allee und der Emscher

© Michael Nickel

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