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Darum wird das neue Mehrfamilienhaus in Mengede deutlich später fertig als geplant

rnBauverzögerung

Eigentlich sollte das neue Mehrfamilienhaus an der Ecke Bürenstraße/Am Amtshaus im Mengeder Ortskern schon im Frühjahr bezugsfertig sein. Doch für den Bauherrn ist alles anders gekommen.

Mengede

, 05.02.2019 / Lesedauer: 3 min

Im September 2017 war Peter Nittka von der Firma „P-hochzwei GmbH“ noch zuversichtlich: Während einer Anwohner-Versammlung zum geplanten Neubau an der Ecke Bürenstraße/Am Amtshaus im Mengeder Ortskern stellte der Geschäftsführer und Architekt den Baubeginn für Frühjahr 2018 in Aussicht. Bezugsfertig sein sollten die 14 Eigentumswohnungen auf drei Etagen dann im Frühjahr 2019. Beide Termine musste er aber streichen.

Deutlich später, nämlich erst Ende 2018, konnte die Kamener Firma mit den Tiefbauarbeiten wie der Räumung des Grundstücks, Ausschachtung und Grundwasserabsenkung auf dem ehemaligen Privatgrundstück beginnen. „Damit sind wir nun fertig, jetzt schließen sich die Hochbauarbeiten an“, berichtete Peter Nittka.

Firma musste 15 Monate auf die Baugenehmigung warten

Grund für die zeitliche Verzögerung: Das Unternehmen wartete insgesamt 15 Monate auf die Baugenehmigung (inklusive Bauvoranfrage). Der modifizierte Zeitplan sieht nun vor, dass der Wohnkomplex neben der Alten Apotheke Ende des Jahres bezugsfertig sein wird.

„Wenn es die Witterung zulässt, werden wir im Frühjahr Richtfest feiern“, sagt Peter Nittka. An den ursprünglichen Plänen, wie sie im September 2017 vorgestellt wurden, habe sich nichts geändert.

Die Wartezeit nutzte die „P-hochzwei GmbH“ für die Vermarktung der Wohnungen, von denen die meisten Balkone zum Innenhof und einige eine Loggia zur Bürenstraße haben werden. „Zehn der 14 Wohnungen sind bereits verkauft“, so Nittka. Aufgrund der zentralen Lage, der Barrierefreiheit und der Tiefgarage sei die Nachfrage groß und er deshalb optimistisch, auch die übrigen zeitnah zu verkaufen.

Darum wird das neue Mehrfamilienhaus in Mengede deutlich später fertig als geplant

Die Tiefbauarbeiten für den Neubau an der Ecke Bürenstraße/Am Amtshaus sind mittlerweile abgeschlossen. © Uwe von Schirp


Käufer sind zwischen 35 und 75 Jahren alt

Die bisherigen Käufer seien zwischen 35 und 75 Jahren alt – diese Altersmischung sei gewollt, so Nittka. Das Wohnungsangebot richte sich an alle Generationen, deshalb sei auch ein kleiner Kinderspielplatz in die Pläne eingeflossen. 30 Prozent seien Kapitalanleger. Geklärt ist nun auch die Zukunft der Platane an der Bürenstraße: „Sie bleibt stehen, bei Bedarf wird sie höchstens gekürzt“, so Peter Nittka.

Weder bei ihm noch beim Mengeder Bezirksbürgermeister Willi Tölch, sagen beide, hätten sich Bürger gemeldet und sich kritisch zum Neubau auf dem bislang unbebauten Privatgrundstück geäußert. „Natürlich ist es schade, dass hier etwas Natur verloren geht. Aber die Schaffung von Wohnraum hat absolute Priorität, außerdem war es ja keine öffentliche Grünanlage“, so der Bezirksbürgermeister. Die Nachverdichtung in zentraler Lage, ergänzte Peter Nittka, sei gerade mit Blick auf die Bedürfnisse älterer Menschen der Bebauung auf großen Freiflächen in den Außenbezirken vorzuziehen.

Hier können sich Interessenten melden

  • Vier der 14 Eigentumswohnungen sind noch nicht verkauft. Sie sind zwischen 70 und 100 Quadratmeter groß.
  • Der Verkaufspreis liegt bei rund 3000 Euro pro Quadratmeter.
  • Interessenten können sich unter Tel. 02307/9609321 bei der Firma „P-hochzwei GmbH“ melden, die von Holzwickede nach Kamen gezogen ist.
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