Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Darum wird die Martener Aldi-Filiale für eine Woche geschlossen

Schulte-Heuthaus-Straße

Eigentlich soll in Marten ein neuer Aldi-Markt gebaut werden. Doch jetzt wird erstmal der alte für eine Woche geschlossen und renoviert. Ein Aldi-Sprecher erklärt warum.

Marten

, 31.01.2019 / Lesedauer: 2 min
Darum wird die Martener Aldi-Filiale für eine Woche geschlossen

Die Martener Aldi-Filiale an der Schulte-Heuthaus-Straße wird vom 1. bis 7. März geschlossen. © Beate Dönnewald

Die Gerüchteküche brodelt bereits, nun gibt es die offizielle Bestätigung: Die Martener Aldi-Filiale an der Schulte-Heuthaus-Straße wird renoviert und dafür eine Woche lang geschlossen. Das bestätigte Manuel Sentker von der Aldi-Unternehmenskommunikation auf Anfrage.

Er schreibt: „Im Zuge der Modernisierung unseres gesamten Filialnetzes wird die Filiale an der Schulte-Heuthaus-Straße am 1. März geschlossen, um den Markt auf unser neues Filialkonzept umzustellen. Der Fokus liegt dabei auf einer hellen und freundlichen Einkaufsatmosphäre. Die Wiedereröffnung findet am 8. März statt.“

Kein Wohnungsbau vorgesehen

Auch zum geplanten Aldi-Neubau (wir berichteten) äußerte sich Manuel Sentker: „Aufgrund bestehender Mietverhältnisse und eines laufenden Bebauungsplanverfahrens wird das geplante Vorhaben voraussichtlich noch einige Jahre in Anspruch nehmen.“

Aus diesem Grund werde der bestehende Markt umgestaltet, um das Erscheinungsbild aller Filialen zu vereinheitlichen. Was den Aldi-Neubau an der Schulte-Heuthaus-Straße betrifft, gebe es nach wie vor keine Pläne für einen integrierten Wohnungsbau. Geplant seien auf dem Areal noch folgende Nutzungen: Arztpraxis, Sparkassen-Selbstbedienungs-Filiale, Bushaltestelle, DHL-Packstation und Elektro-Tankstelle.

Gespräche mit der Stadt laufen

Damit will sich der Arbeitskreis (AK) „Planen und Bürgerbeteiligung“ des Martener Forums nicht zufriedengeben. „Wir begrüßen ausdrücklich die Entscheidung des Verwaltungsvorstands, bei Neubauten von Geschäftsräumen eine Baugenehmigung nur zu erteilen, wenn auch Wohnraum mit gebaut wird. Wir erwarten, dass dies auch für den geplanten Aldi-Neubau in Marten gilt“, sagt AK-Sprecher Joachim Schmittgen.

Ansonsten müsse man erwägen, ob nicht stattdessen die Fläche an der Schulte-Heuthaus-Straße ausschließlich für den Wohnungsbau vorgehalten werden sollte. Laut Stadtsprecherin Katrin Pinetzki laufen zu diesem Thema aktuell noch Gespräche. „Es gibt aber noch kein spruchreifes Ergebnis.“

Zudem will der Arbeitskreis prüfen, wo zusätzlicher Wohnraum durch Nachverdichtung oder die Erhöhung der Geschosszahlen geschaffen werden kann. „In diese Überlegungen sollen die Eigentümer von Beginn an einbezogen werden“, so Schmittgen.

Lesen Sie jetzt

Ruhr Nachrichten Briefe aus der Kriegsgefangenschaft

„Liebe Frieda!“ - Briefmarken-Sammler Walter Kunze fand auf Dachböden auch alte Briefe