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Geschützte Bäume auf dem Höchsten sorgen für eine gefühlte Endlosbaustelle

rnWittbräucker Straße

Wenn Wurzeln geschützter Bäume den Bau einer neuen Wasserleitung verhindern und auf einem Parkplatz daneben das Chaos ausbricht, dann müssen Lösungen her.

Höchsten

, 05.02.2019 / Lesedauer: 3 min

Die Kunden, die zurzeit die zahlreichen Geschäfte der Höchstener Mitte besuchen, müssen sehr wachsam sein. Denn der Verkehr auf dem großen Parkplatz zwischen der Höchstener Straße und der Wittbräucker Straße hat immens zugenommen – und auch die Geschwindigkeit der Fahrzeuge, die nicht zum Einkaufen, sondern zum Abkürzen über die Parkflächen fahren.

„Die Autofahrer nehmen teilweise keine Rücksicht“, sagt Uli Budnik, Geschäftsführer des Rewe auf dem Höchsten. „Wir werden jetzt versuchen, ob es möglich ist, an den Übergang vom Pfarrer- Rüther-Weg zu unserem Parkplatz ein großes 5-km/h Piktogramm aufzumalen“.

Schleichverkehr über den Parkplatz

Der Grund für den Schleichverkehr ist auf der Höchstener Straße zu finden. Vier abgesperrte Schächte, die die Strecke zwischen Pfarrer-Rüther-Weg und der Wittbräucker Straße zu einer Einbahnstraße von Süd nach Nord machen.

Aber was sind das für Baumaßnahmen, die jetzt schon seit dem 14. Januar laufen und einfach nicht enden wollen?

Es ist die Donetz, die ihre Finger im Spiel hat. „Es sind sogenannte Suchschachtungen“, sagt Jana-Larissa Marx, Pressesprecherin der Donetz. Und die haben folgenden Grund: Die Donetz hat an der Höchstener Straße eine Baumaßnahme geplant – eine neue Wasserleitung. Jetzt sollten diese Such-schachtungen ergeben, wo die alte Leitung liegt und ob eine neue dort auch Platz hat. Das Problem an der ganzen Sache sind aber die Bäume, die der Höchstener Straße ihren Allee-Charakter geben – die sind ziemlich alt und stehen unter Schutz.

Warten auf höhere Temperaturen

„Wir haben die Auflagen bekommen, vorab zu schauen, ob wir bei dem Wurzelbestand vor Ort überhaupt Platz haben, eine neue Wasserleitung zu verlegen“, sagt Jana-Larissa Marx.

Und bei den Suchschachtungen ist herausgekommen, dass die Leitung eben nicht in die geplante Trasse gelegt werden kann. Eigentlich wäre diese Maßnahme auch nur von kurzer Dauer – doch der Frost kam und damit konnte die Asphaltdecke auf die vier „Schachtstellen“ nicht aufgebracht werden. Wenn die Temperaturen steigen, könnten die Asphaltarbeiten durchgeführt werden.

Was ist aber nun mit der Wasserleitung? Die wird auf jeden Fall gelegt, wahrscheinlich im Sommer. Und dazu muss dann wohl die Fahrbahn geöffnet werden.

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