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Gewerkschaft der Polizei begrüßt geplante Videoüberwachung gegen Neonazis in Dorstfeld

Vorschlag des Polizeipräsidenten

Die Gewerkschaft der Polizei begrüßt die Pläne für eine Videoüberwachung in Dorstfeld. Mit ihr soll verhindert werden, dass Rechtsextremisten dort einen Angstraum schaffen.

Dortmund

, 07.03.2019 / Lesedauer: 2 min
Gewerkschaft der Polizei begrüßt geplante Videoüberwachung gegen Neonazis in Dorstfeld

Ein Polizei-Einsatz an der Ecke Thusneldastraße / Dorstfelder Hellweg. Dortmunds Polizeipräsident Gregor Lange will im Dorstfelder Zentrum eine Videoüberwachung einrichten, um besser gegen Neonazis vorzugehen. © Peter Bandermann (Archivbild)

Polizeipräsident Gregor Lange hatte am Mittwochmittag angekündigt, prüfen zu lassen, ob eine Videoüberwachung in Dorstfeld ähnlich der Brückstraße möglich ist.

Die Gewerkschaft dazu: “Als GdP Kreisgruppe begrüßen wir daher ausdrücklich den entschlossenen Kampf unserer Polizei gegen Rechts und den Vorstoß unseres Polizeipräsidenten“, heißt es in einer Pressemitteilung, die am Donnerstag versandt wurde.

Gewerkschaft spricht von Angstraum

Zwar gebe es - basierend auf Zahlen der aktuellen polizeilichen Kriminalitätsstatistik - keine Steigerung rechtextremistischer Gewalt, aber es etabliere sich vor allem im Stadtteil Dorstfeld ein durch Rechtsradikale verursachter Angstraum.

“Das neue Polizeigesetz sieht zur Verhütung von Straftaten auch den Einsatz von Videotechnik, die Videoüberwachung, vor“, so die Auffassung von Frank Schniedermeier, Vorsitzender der GdP Kreisgruppe Dortmund.

Der Einsatz in Dorstfeld dürfe aber nicht zur Folge haben, dass etwa das Vorgehen gegen Clan-Kriminalität oder gegen organisierte Wohnungseinbrecher vernachlässigt würde, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

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