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Kühlturm, Schornstein und Kesselhaus des Knepper-Kraftwerks fallen am 17. Februar

Termin für Sprengung

Am 17. Februar werden Kühlturm, Kesselhaus und Schornstein des ehemaligen Kraftwerks Knepper gesprengt. Auch das Evakuierungs-Gebiet steht jetzt fest.

Oestrich, Castrop-Rauxel

, 15.01.2019 / Lesedauer: 2 min
Kühlturm, Schornstein und Kesselhaus des Knepper-Kraftwerks fallen am 17. Februar

Kühlturm, Schornstein und Kesselhaus des ehemaligen Kraftwerks Knepper werden am 17. Februar gesprengt. © Uwe von Schirp

Vor einigen Tagen war der Termin noch vage, jetzt steht er fest: Das Unternehmen Hagedorn kündigt auf einer Infokarte die Sprengung von Schornstein, Kühlturm und Kesselhaus des ehemaligen Knepper-Kraftwerks für den 17. Februar (Sonntag) um 11 Uhr an.

Die Infokarte zeigt auch das Gebiet, das für die Sprengung evakuiert werden muss. Betroffen sind vor allem die Anwohner der Oestricher Straße auf Castrop-Rauxeler Stadtgebiet in direkter Nachbarschaft des Kraftwerks. Ebenfalls im Evakuierungsradius sind vereinzelte Privathäuser und Bauernhöfe auf Dortmunder Seite: an der Nierhausstraße, der Heimannstraße und der Straße im Dahl. Die Kleingartenanlage am Deininghauser Weg in Castrop liegt ebenfalls im Sperrgebiet.

Die Straßen Am Kreuzloh und Langenacker in Dortmund-Oestrich liegen außerhalb der Sicherheitszone. Die Bewohner können also in ihren Häusern bleiben.

Oder sie besuchen die von Hagedorn Revital geplante Veranstaltung für Anwohner und Schaulustige. Denn die von der Evakuierung Betroffenen will das Unternehmen „nicht einfach mit einem Plastikbecher voll Kaffee in einer Turnhalle unterbringen“, erklärte Geschäftsführer Rick Mädel kürzlich im Gespräch mit unserer Redaktion. Detailplanungen des Tages mit Programm und Verpflegung sind aber noch nicht bekannt.

Mit der Sprengung verschwinden zwei Landmarken

Viele Menschen werden sich das Spektakel aber nicht entgehen lassen. Denn mit der Sprengung des 128 Meter hohen Kühlturms und des 210 Meter Schornsteins verschwinden zwei markante Landmarken.

Das Kraftwerk Knepper wurde von 1951 bis 1971 errichtet und im Dezember 2013 stillgelegt. Seit Anfang 2018 bereitet das Gütersloher Unternehmen Hagedorn Revital das rund 60 Hektar große Areal für die Folgenutzung als Gewerbe- und Logistikpark auf.

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