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Schnee- und Rodelspaß unterm Florianturm

rnWestfalenpark

Ob Rodeln, Schneemann bauen oder Schneeballschlacht: Nach zwei Tagen Dauerschneien wurde der Westfalenpark zum Spielparadies für viele Kinder.

von Nina Durand

Dortmund

, 31.01.2019 / Lesedauer: 3 min

Der ganze Park ist weiß. Während die Pflanzen und Tiere von den Flocken bedeckt schlafen, ist auf dem Schnee richtig viel los. Der Hügel an der Altenakademie ist an diesem Donnerstagnachmittag die perfekte Rodelbahn.

Eine Bahn dort ist ganz schon ganz vereist und glatt, so viele sind hier schon runtergerutscht. Etwas Gras und Laub schaut schon unter dem Schnee hervor. Die Kinder haben ihn mit ihren dicken Winterschuhen schon plattgetreten. Auf dieser langen Spur rutscht nun auch eine kleine Familie auf einem Holzschlitten den Berg hinunter. Vorne der Kleinste, in der Mitte der Ältere und ganz hinten die Mama: die Dortmunderin Julia Hesse mit ihren zwei Söhnen.

Schnee in Dortmund eher selten

Auch ihre Schwester Claudia stößt nach der Arbeit dazu. „Heute morgen hat es nochmal geschneit, so schöne dicke Flocken, da war es ein Spontanentschluss“, begründet sie. Die Familie freut sich über den vielen Schnee, den es so nicht oft in Dortmund gab: „Wir waren gestern schon so begeistert vom Schnee“, erzählt sie, „und haben auf dem Weg von der Kita nach Hause schon einen Schneemann gebaut“.

Nach der Kita ging es los. Ocsar (2) und Theo (5) mit Schal, Mütze und Handschuhen ausstaffiert, „Zehn Schichten“, scherzt Julia Hesse und die Suche nach dem besten Hügel konnte beginnen.

Beim Rodeln wird’s nicht kalt

Zu kalt? Aber beim Rodeln und Toben im Schnee kann einem gar nicht kalt werden. So sieht es zumindest bei Theo aus, der mit roten Wangen den Berg wieder hochgerannt kommt. Er ist so außer Atem, dass seine Brille beschlägt. Seine Mutter nimmt sie ihm für einen Moment von der Nase, um sie zu trocknen.

Schnee- und Rodelspaß unterm Florianturm

Für diejenigen, die durch den Schnee zur Arbeit gelangen mussten, war der Morgen eher ungemütlich. © Dieter Menne

Doch so lange kann Theo nicht warten. Der fünfjährige zieht am Zipfel der Jacke seiner Mutter und sagt „Mama, Brillchen“, damit er sich weiter in den Schnee stürzen kann.

Wetter machte auch Probleme

Wie die Familie haben am Donnerstag viele den Schnee genutzt, doch woanders sorgte er auch für einige Probleme. So gab es besonders im Berufsverkehr Staus. Die Mitarbeiter der Entsorgung Dortmund hatten alle Hände voll zu tun, um Glätte Herr zu werden. Am Flughafen fiel am Mittwochabend ein Flieger nach Porto aus, die Passagiere mussten die Nacht im Terminal ausharren.

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