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Warten auf den Zebrastreifen an der Seekante in Hörde

rnVerkehr in Hörde

Die Kurve an der Seekante sollte seit 2017 einen Zebrastreifen haben. Hier gilt Tempo 30, hier sind ein Spielplatz und eine Kita. Das Warten auf mehr Sicherheit soll nun ein Ende haben.

Dortmund

, 08.02.2019 / Lesedauer: 2 min

Es gibt eine Broschüre aus dem Sommer 2017. Herausgegeben hat sie das Amt für Wohnen und Stadterneuerung. Die Überschrift: „Neubau Spielplatz und Mittelinsel Seekante.“ Das gesamte Projekt von der Stadt Dortmund und der Emschergenossenschaft sollte noch 2017 fertig sein.

Hier gilt Tempo 30, aber nicht alle halten sich daran

Der Spielplatz im Hoetgerpark ist im Sommer 2018 eröffnet worden, die dazugehörige Mittelinsel gibt es auch schon. Und eigentlich sollte auch schon ein Zebrastreifen an der Fußgängerüberquerung verlaufen. Tut er aber nicht.

Dabei ist die Kurve an der Seekante/Aldinghofer Straße schlecht einsehbar, trotz Tempo 30 halten sich nur wenige Autofahrer an die vorgegebene Höchstgeschwindigkeit. Nicht nur für Kinder, die zum Spielplatz oder zur Kita wollen, ist das Überqueren der Straße in der Kurve eine heikle Angelegenheit. Eine Anfrage dieser Redaktion bei der Stadt Dortmund hat nun etwas Klarheit in die Angelegenheit gebracht.

Warten auf den Zebrastreifen an der Seekante in Hörde

Der Spielplatz in der Kurve Seekante / Aldinghofer Straße / Heinrich-Stephan-Straße ist im Sommer 2018 eröffnet worden. Ein Jahr später als geplant. Und (noch) ohne Zebrastreifen auf der anliegenden Straße. © Felix Guth

Dass an dieser Stelle weiterhin ein Zebrastreifen eingeplant ist, sei richtig. „Der normgerechte Fußgängerüberweg benötigt allerdings auch eine normgerechte Beleuchtung, damit er seine Funktion verkehrssicher erfüllen kann“, sagt Sylvia Uehlendahl, die Leiterin des Tiefbauamtes. „Die Verkabelung und die Fundamente für die Beleuchtungsmasten sind bereits installiert. Erst nach Beleuchtung können die Beschilderungs- und Markierungsarbeiten vorgenommen werden.“

Die Markierung kommt, wenn die Witterung es zulässt

Für die wiederum seien optimale Wetterverhältnisse notwendig, so Uehlendahl. Sprich: kein Bodenfrost, dauerhafte Temperaturen von über 5 Grad plus – „und regnen darf es auch nicht“. Bei den momentanen winterlichen Zuständen sei daher aktuell nicht absehbar, wann die Maßnahme komplett umgesetzt sein wird, allerdings gibt es einen groben Zeitplan.

Demnach sollen die Laternen bis spätestens Ende März errichtet sein. „Anschließend muss dann die Markierung folgen, sofern die Witterung dies dann zulässt.“

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