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Wie geht es weiter mit den Studierendenkneipen der TU Dortmund?

rnStudierendenwerk der TU

Waren am Mittwoch zum letzten Mal die Studierendenkneipen wie Spunk, Baröpchen oder Figgestube in den Studierendendörfern der TU geöffnet? Dieses Gerücht macht in den Wohnheimen die Runde.

Dortmund

, 14.03.2019 / Lesedauer: 3 min

Aufregung macht sich momentan an der TU Dortmund breit. Ausgelöst durch ein Gerücht: Die Studierendenkneipen Spunk, Figgestube, Baröpchen, Area 51, East End und Der Klub in den Bewohnerdörfern sollen am Mittwoch (14. 3.) das letzte Mal geöffnet gewesen sein.

Der Buhmann war schnell gefunden: das Studierendenwerk als Vermieter der Wohnanlagen. Am Mittwoch in der Teestube Spunk am Vogelpothsweg 92 gab es hier und da Getuschel. „Das Studierendenwerk will die Betreiber haftbar machen“, war da zu hören. Die Betreiber, das sind in diesem Falle die Bewohner des Wohnheims. Dennoch: Weltuntergangsstimmung war hier am Mittwoch nicht.

Stillschweigen wegen laufender Verhandlungen

Allerdings merkte man eine Ungewissheit bei den Bewohnern. Geht es hier am nächsten Mittwoch weiter? Darauf hofft man, ist aber abhängig vom Eigentümer der Räume, dem Studierendenwerk der TU. Seit Wochen laufen hier die Gespräche zwischen den Wohnheimräten und eben diesem Eigentümer, die nächsten Gespräche stehen am Freitag an.

Ob alsbald eine Entscheidung zu erwarten ist, steht in den Sternen. Und worum es genau geht, dazu will sich keiner so genau wegen laufender Verhandlungen äußern. Viele Aussagen am Mittwoch beruhen auf Hörensagen.

Das Studierendenwerk gibt auf Anfrage nur eine kurze Stellungnahme: So ginge es in den Verhandlungen, um Veränderungen der Überlassungsvereinbarung, da die Gemeinschaftsräume eben von den Bewohnern eigenverantwortlich betrieben werden. Im Betrieb seien einzelne Regelungslücken aufgetreten, schreibt das Studierendenwerk. Allerdings stünden auch Veränderungen in der Ausstattung der Räume an.

Treffpunkt für verschiedene Gruppen

Woher kommt also plötzlich das Problem mit den Studierendenkneipen? Schließlich gibt es manche der Räume seit Jahrzehnten, das Spunk feiert im Mai 23-Jähriges. Dem Ordnungsamt sind jedenfalls keine Auffälligkeiten in letzter Zeit bekannt.

Auch das Studierendenwerk sagt zwar klar, dass man die Gemeinschaftsräume nicht schließen will. Aber es sagt eben auch, dass die Kneipen aus genehmigungsrechtlichen Gründen nicht betrieben werden dürfen. Die Räume seien eher für Freizeitaktivitäten wie beispielsweise AGs, Spieleabende oder gesellige Abende zu nutzen. Diese Nutzung in Eigenverantwortung soll auch weitergehen. Nur sollten nun die Rahmenbedingungen angepasst werden.

Für das Studierendenleben an der Uni Dortmund wäre eine Schließung der Studierendenkneipen ein Verlust, meint Student Daniel Domanski. „Die Räume sind ein Treffpunkt für verschiedene Gruppen“, erklärt der 31-Jährige. Gerade Erasmus-Studierende könnten sich hier integrieren. Außerdem seien die Kneipen eine Alternative zur City, die von der Uni nachts schlecht zu erreichen sei.

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