Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Halterner Schüler gedachten der Holocaust-Opfer

Befreiung von Auschwitz

Beim Aktionstag der Zehntklässler der Alexander-Lebenstein-Realschule aus Anlass der Befreiung des Konzentrationslager Auschwitz am 27. Januar 1945 gedachten die Schüler am Freitag der Millionen von Opfern, die die Gräueltaten der Nationalsozialisten forderten.

Haltern

, 27.01.2017 / Lesedauer: 2 min
Halterner Schüler gedachten der Holocaust-Opfer

Die Zehntklässler der Realschule gedachten der Opfer des Holocausts auf dem Schulhof und legten Blumen für sie ab.

„Leere, nirgends eine lebendige Seele. Ich träume davon, mich satt zu essen.“ Diese Zeilen stammen aus Briefen aus Konzentrationslagern. Zum Holocaust-Gedenktag präsentierten die Zehntklässler der Alexander-Lebenstein-Realschule gestern ihre Arbeiten rund um die Vernichtungsmaschinerie der Nazis.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Eindrücke vom Holocaust-Gedenktag an der Realschule

Die Zehntklässler der Alexander-Lebenstein-Realschule gedachten der Opfer des Holocausts.
27.01.2017
/
Eindrücke vom Holocaust-Gedenktag an der Realschule.© Foto: Kevin Kindel
Eindrücke vom Holocaust-Gedenktag an der Realschule.© Foto: Kevin Kindel
Eindrücke vom Holocaust-Gedenktag an der Realschule.© Foto: Kevin Kindel
Eindrücke vom Holocaust-Gedenktag an der Realschule.© Foto: Kevin Kindel
Eindrücke vom Holocaust-Gedenktag an der Realschule.© Foto: Kevin Kindel
Eindrücke vom Holocaust-Gedenktag an der Realschule.© Foto: Kevin Kindel
Eindrücke vom Holocaust-Gedenktag an der Realschule.© Foto: Kevin Kindel
Eindrücke vom Holocaust-Gedenktag an der Realschule.© Foto: Kevin Kindel
Eindrücke vom Holocaust-Gedenktag an der Realschule.© Foto: Kevin Kindel
Eindrücke vom Holocaust-Gedenktag an der Realschule.© Foto: Kevin Kindel
Eindrücke vom Holocaust-Gedenktag an der Realschule.© Foto: Kevin Kindel
Eindrücke vom Holocaust-Gedenktag an der Realschule.© Foto: Kevin Kindel
Eindrücke vom Holocaust-Gedenktag an der Realschule.© Foto: Kevin Kindel
Eindrücke vom Holocaust-Gedenktag an der Realschule.© Foto: Kevin Kindel
Eindrücke vom Holocaust-Gedenktag an der Realschule.© Foto: Kevin Kindel
Eindrücke vom Holocaust-Gedenktag an der Realschule.© Foto: Kevin Kindel
Eindrücke vom Holocaust-Gedenktag an der Realschule.© Foto: Kevin Kindel
Eindrücke vom Holocaust-Gedenktag an der Realschule.© Foto: Kevin Kindel
Eindrücke vom Holocaust-Gedenktag an der Realschule.© Foto: Kevin Kindel
Eindrücke vom Holocaust-Gedenktag an der Realschule.© Foto: Kevin Kindel
Eindrücke vom Holocaust-Gedenktag an der Realschule.© Foto: Kevin Kindel
Eindrücke vom Holocaust-Gedenktag an der Realschule.© Foto: Kevin Kindel
Eindrücke vom Holocaust-Gedenktag an der Realschule.© Foto: Kevin Kindel
Eindrücke vom Holocaust-Gedenktag an der Realschule.© Foto: Kevin Kindel
Eindrücke vom Holocaust-Gedenktag an der Realschule.© Foto: Kevin Kindel
Eindrücke vom Holocaust-Gedenktag an der Realschule.© Foto: Kevin Kindel
Schlagworte

Der Aktionstag stand an der Schule unter dem Motto „Erinnern, wozu?“ Und Schulleiter Frank Cremer antwortete: „Geschichte verblasst, wenn die Erinnerung nicht wach gehalten wird.“ Gerade in der vergangenen Woche sei ihm noch einmal bewusst geworden, wie zwingend so ein Gedenken aktuell ist: Angesichts des unendlichen Leids des Holocausts seien die Äußerungen einiger AfD-Politiker wie ein erneuter Schlag ins Gesicht der Leidtragenden. „Allein schon durch die Wortwahl kann einem gelinde gesagt schlecht werden“, so Cremer. „Wenn ich anfange, dieses Leid, diesen Tiefpunkt menschlicher Geschichte zu relativieren, zu verharmlosen, bereite ich den Weg dafür, dass sich diese Dinge wiederholen können.“ Toleranz und Mitmenschlichkeit dürften auch im schlimmsten gesellschaftlichen Getümmel nicht verloren gehen.

Spielplatz fauliger Abfallhaufen

Bei den Schülern hat vor allem die Arbeit mit expliziten Einzelschicksalen Spuren hinterlassen. Dabei ging es um Kinder und Jugendliche im selben Alter der Realschüler, die Freunde und Familie verloren haben. „Unser Spielplatz war ein faulig riechender Abfallhaufen“, zitiert Erik Birkenhagen aus der Biografie einer KZ-Überlebenden. „Das ist wirklich heftig, wenn man hört, was für schreckliche Bedingungen da herrschten“, sagt der 15-Jährige. Und Jeremy Njumbe ergänzt: „Das tut einem wirklich in der Seele weh.“ 

Lesen Sie jetzt