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Halterns Lehrerkollegien werden im Schnitt jünger

295 Pädagogen beschäftigt

Das Durchschnittsalter der Lehrer an allen Halterner Schulen ist von 47 Jahren im Vergleichzeitraum 2011/12 auf heute 45,8 Jahre gesunken. Damit liegt die Seestadt im Landestrend. Bei den knapp 158.000 in ganz Nordrhein-Westfalen beschäftigten Lehrern liegt das Durchschnittsalter bei 45,2 Jahren.

HALTERN

, 11.09.2017 / Lesedauer: 3 min
Halterns Lehrerkollegien werden im Schnitt jünger

Das Durchschnittsalter der Lehrer wurde ausgewertet.

Diese Zahlen weist die neueste Statistik von IT NRW, dem statistischen Landesamt, aus. An der Joseph-Hennewig-Hauptschule hat sich die Verjüngung am stärksten durchgesetzt, an der Realschule hat sich diese Entwicklung allerdings nicht vollzogen. Aktuell sind in Haltern 295 Lehrer beschäftigt, vor fünf Jahren waren es 284. 74 sind männlich, 221 weiblich. In allen Schulformen sind Frauen in den Kollegien in der Überzahl, an Halterns Grundschulen gibt es zurzeit nur fünf männliche Lehrer.

Am deutlichsten zeigt sich die Verjüngung des Kollegiums an der Joseph-Hennewig- Hauptschule. Die dort beschäftigten 30 Lehrer sind 2016/17 47,3 Jahre alt, vor fünf Jahren lag ihr Durchschnittsalter noch bei 53,8 Jahren. „Bei uns sind mehrere Kollegen in den Ruhestand gegangen, junge Kollegen wurden eingestellt, dadurch hat sich das Durchschnittsalter deutlich verringert“, sagt der stellvertretende Schulleiter Ludger Zander. Sieben unter 35 Jahren arbeiten heute im Kollegium, das war vor fünf Jahren nur einer.

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Auch im Gymnasium ist der Verjüngungstrend zu erkennen. Schulleiter Ulrich Wessel: „Wir haben in den letzten Jahren viele neue Kollegen eingestellt und habe ein relativ jungens Kollegium. Da allein in den nächsten zwei Jahren weitere sieben Kollegen in den Ruhestand gehen, wird sich der Trend noch verstärken“.

Die Alexander-Lebenstein-Realschule schwimmt allerdings gegen den Trend. Hier stieg das Durchschnittsalter leicht an, von 47,4 auf 47,7 Jahre. Die Erklärung liefert Schulleiter Frank Cremer: „Da vielerorts Realschulen zugunsten von Sekundarschulen geschlossen wurden, haben wir keine Berufsanfänger einstellen können, sondern unseren Personalbedarf ausschließlich über Versetzungen geregelt“, so Cremer. „Dadurch kommen keine ganz jungen Kollegen zu uns, sondern meist Lehrer, die schon länger im Beruf sind.“

Aktuell sind an der Realschule von 63 Lehrern 8 unter 35 (2011 waren es 9) 28 über 49 (2011: 30) aber 27 zwischen 35 und 49 Jahren alt, das waren vor fünf Jahren lediglich 20. In der Statistik taucht auch noch die Förderschule auf, die aber inzwischen geschlossen wurde.

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