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Zwölf Realschüler lassen sich zu Medienscouts ausbilden

Umgang mit dem Internet

What's App, Facebook, Snapchat oder Instagram brauchen ständige Aufmerksamkeit ihrer Nutzer: Ein Tag ohne soziale Netzwerke und mobiles Internet ist für Jugendliche kaum mehr vorstellbar. Das Web 2.0 ist aber auch ein Netz voller Fallstricke, deshalb bildet die Alexander-Lebenstein-Realschule jetzt sogenannte Medienscouts aus.

HALTERN

, 11.11.2015 / Lesedauer: 2 min
Zwölf Realschüler lassen sich zu Medienscouts ausbilden

Ausbildung zu Medienscouts in der Alexander-Lebenstein-Realschule

Die Schule nimmt an einem Programm der Landesanstalt für Medien teil, um ältere Schüler darauf vorzubereiten, den Jüngeren bei Internet-Problemen zu helfen. Bei den „Medienscouts.NRW“ geht es allerdings nicht um technische Probleme, sondern um den besonnenen Gebrauch des Internets als Kommunikationsmittel. Denn: Ein paar zusätzliche Häkchen hinter den Nutzereinstellungen bei Facebook sind noch lange kein Garant dafür, dass persönliche Daten nicht in falsche Hände fallen.

Cybermobbing

„Wir sind auf die Landesanstalt für Medien zugegangen, als wir von dem Programm erfahren haben, denn auch an unserer Schule ist es zu Fällen von Cybermobbing gekommen. In einem Fall wurde sogar eine Strafanzeige gestellt“, erklärt Schulleiter Frank Cremer den präventiven Schritt zum Programm. Das wird von Johannes Wenzel geleitet. Fünf Tage lang arbeitet der Medienreferent und -pädagoge der Landesanstalt für Medien mit Schülern der Klassen 8 und 9, mit Schulsozialarbeiterin Sandra Ricken und Beratungslehrer Michael Qureshi. Das Ziel des Seminars: Die so ausgebildeten Schüler sollen den sicheren Umgang mit den sozialen Netzwerken lernen und dieses Wissen an Jüngere weitervermitteln.

‚Peer Education‘

„Der Ansatz nennt sich ‚Peer Education‘, die Medienscouts sind die Multiplikatoren, sie erreichen Mitschüler eher als Lehrer oder andere Erwachsene“, so Johannes Wenzel. Auf dem Lehrplan der Medienscouts stehen Themen wie Bildrechte, illegale Tauschbörsen, Schutz der Privatsphäre oder juristische Konsequenzen aus arglosem Handeln im Internet.

Mächtiges Werkzeug

Nicht gerade wenig, aber „die Jugendlichen müssen sich auch darüber klar werden, dass die Smartphones in ihren Hosentaschen mächtige Werkzeuge sind“, meint Wenzel. Das Programm „Medienscouts.NRW“ wird durch Mittel der Stadt Haltern mitfinanziert.

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