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Interaktive Karte und Fotos

15 Tipps für den "Tag des offenen Denkmals"

NRW 1100 Kirchen, Burgen, Wassertürme und viele andere spannende Orte in Nordrhein-Westfalen können Besucher am 14. September erleben. Denn dann findet zum 22. Mal der "Tag des offenen Denkmals" statt. Wir haben uns das Programm angesehen und zeigen Ihnen unsere 15 Höhepunkte der Region auf einer Karte und als Fotostrecke.

Unsere Auswahl zum Denkmaltag

In dem 1901 errichteten Amtshaus Langendreer befindet sich das Heimatmuseum für Bochum-Langendreer und Bochum-Werne. In den Ausstellungsräumen im Untergeschoss des altehrwürdigen Amtshauses findet der Besucher Infos und wechselnde Ausstellungen über die beiden ehemaligen Gemeinden und heutigen Stadtteile Bochums.
1896 wurde das rot-gelbe Backstein-Gebäude erbaut. Es war ein Kutscherhaus mit Pferdeställen, Remise und Wohnhaus der Bediensteten der Birschel Mühle. Heute wird es als Wohnhaus und Strategie-Atelier genutzt.
Der Luftschutzhochbunker wurde 1941-42 erbaut. Ende 2010 wurde er vom Bund an den Verein Der Bunker verkauft und wird seitdem in ein Kunst- und Kulturzentrum umgebaut.
In dem Bethaus von 1830 versammelten sich die Bergleute zahlreicher Stollenbetriebe im Muttental vor Schichtbeginn. Es diente als Andachtsstätte, als Stempelplatz und als Aufbewahrungsort für das Arbeitsgerät der Bergleute.
Die mittelalterliche Wasserburg derer von Hardenberg wurde 1347-54 aus Ruhrsandstein erbaut. Am "Tag des offenen Denkmals" findet ein Burgfest mit mittelalterlichem Markt statt.
Der neuromanische Wasserturm stammt aus dem Jahre 1904. Als er nicht mehr in Betrieb war, verfiel er zusehends. 1992 wurde er saniert. Der Tank wurde zu einer begehbaren Lochkamera. Seit 2006 ist er Museum zur Vorgeschichte des Films.
Die Clemenskirche ist ein kleiner, barocker Zentralbau mit Backsteinfassade und Werksteingliederungen. Die Kirche wurde 1745-53 von Johann Conrad Schlaun als Hospitalkirche zusammen mit Kloster und Spital errichtet. Nur die Kirche ist erhalten.
Die Astronomische Uhr aus der Zeit um 1540 gibt es im Chorumgang des Doms zu bestaunen.
Von einst 52 übertägigen Gebäuden und Anlagen der Zeche Fürst Leopold sind neun erhalten geblieben. Das denkmalgeschützte Doppelfördermaschinengebäude, das aus zwei nebeneinander errichteten Maschinenhäusern besteht, ist seit 2011 ein Standort der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur.
Im 12. Jahrhundert wurde der Wohnturm der heutigen Hörder Burg errichtet, 1297 wurde der Komplex zu einer Wasserburg ausgebaut. Seit dem 15. Jahrhundert ist die Burg Verwaltungssitz des Amtes Hörde.
Die dreischiffige Pfeilerbasilika wurde 1231-60 errichtet, nachdem der Vorgängerbau durch einen Brand vernichtet wurde. 1420-50 wurde das spätgotische Chorhaus gebaut, der barocke Kirchturm wurde bis 1702 errichtet.
Die Kokerei Hansa wurde 1928 erbaut. Sie ist die letzte erhaltene Großkokerei der 1920er- Jahre. Als Zentralkokerei war sie Teil eines Produktionsverbundes von Bergwerk, Kokerei und Hüttenwerk. 1992 wurde sie stillgelegt. Heute ist sie Standort der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur.
Die Orangerie wurde 1725 vom Grafen Bertram von Nesselrode-Reichenstein nach französischem Vorbild erbaut. Die Ruine gehört zum Ensemble Schloss Herten und dem Tabakhaus.
In unmittelbarer Nachbarschaft zum Römermuseum erlebt auf 4,8 Hektar das Hauptlager der Römer in Haltern ab 2014 eine Wiederauferstehung. Zunächst entsteht das Westtor mit Teilen der Holz-Erde-Mauer genau dort, wo die Archäologen Standspuren der Pfosten im Boden nachgewiesen haben. In einem zweiten Bauabschnitt kommen originalgetreue Rekonstruktionen der Innenbauten hinzu.
Die Bandweberei gibt es in Wuppertal seit 1898. Seitdem wird dort auch mit Jacquard-Webstühlen gearbeitet. Bei einer Führung kann man sie in Aktion erleben.

HALTERN Am Wochenende wird gespeist, gearbeitet, gekämpft, gespielt und musiziert wie zu Zeiten von Kaiser Augustus: Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe lädt zu den 10.Römertagen nach Haltern ein. "Alte Bekannte fahren ihre Geschütze auf", sagt Museumsleiter Dr. Rudolf Aßkamp, aber er verspricht auch neue Einsichten.mehr...

DORTMUND Zum Tag des offenen Denkmals am Sonntag (14.9.) öffnen wieder zahlreiche Denkmäler ihre Türen – auch dank des Einsatzes vieler ehrenamtlicher Helfer aus Geschichts- und Heimatvereinen. Auf einer Karte zeigen wir, was es an den einzelnen Standorten für ein Programm gibt.mehr...

Die alten Webstühle knattern rhythmisch, heben die Kettfäden an, ziehen die Schussfäden durch. Das alles geschieht rasant, aber nicht zu schnell, um mit dem bloßen Auge noch zu sehen, wie in der Bandweberei Kafka in Wuppertal feinste Schmuckbänder entstehen. Besucher können diese alte Art des Webens am "Tag des offenen Denkmals" erleben. Wie 1100 andere Objekte in NRW öffnet die Bandweberei am 14. September ihre Tore.mehr...

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