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6300 Instrumente für Schüler im Ruhrgebiet

RUHRGEBIET Dank "JeKi" bekommen 6300 Zweitklässler im ganzen Ruhrgebiet dieser Tage ihr eigenes Instrument. "Dieses Projekt hat Modellcharakter für andere Regionen Deutschlands", sagte Bundespräsident Horst Köhler gestern in Gelsenkirchen.

von Von Michael Billig

, 26.08.2008
6300 Instrumente für Schüler im Ruhrgebiet

Liam probierte seine neue Geige direkt aus.

Das Besondere: Die Instrumente kosten die Schüler keinen Cent. Es sind Leihgaben, und die Kinder können diese bis zur 4. Klasse behalten. Damit verbunden ist Instrumentalunterricht, einmal in der Woche mit einem Lehrer der hiesigen Musikschulen. Hierfür müssen die Eltern zahlen, rund 20 Euro im Monat.

Kostenlose musikalische Früherziehung Das Angebot zur musikalischen Früherziehung hatten im vergangenen Jahr 7100 Schüler wahrgenommen. Da kostete der Unterricht noch zehn Euro. Inzwischen ist diese Orientierungsphase für die Schulanfänger kostenlos. Und die Tendenz der Teilnehmerzahl ist steigend: 20 000 sind in diesem Schuljahr dabei.

Möglich macht´s das Projekt "Jedem Kind ein Instrument", entwickelt vom Bochumer Musikschulleiter Manfred Grunenberg. Inzwischen wird "JeKi" von der Zukunftsstiftung Bildung, der Kulturstiftung des Bundes und dem Land NRW getragen. Hinzu kommen Sponsoren. Für Ministerpräsident Rüttgers Grund zu Optimismus: "Bis 2010 werden wir flächendeckend das Ruhrgebiet und danach den Rest des Landes versorgen."