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Eröffnung am Samstag

A 40-Ausstellung hat dem Sturm getrotzt

DORTMUND Da haben die Künstler noch mal Glück gehabt: Der Sturm am Pfingstmontag hat die Attraktionen der Ausstellung "B1/A 40 - Die Schönheit der großen Straße" nicht beschädigt. Die große Freiluft-Schau kann wie geplant am morgigen Samstag um 14 Uhr in fünf Städten entlang der Autobahn 40 eröffnen.

A 40-Ausstellung hat dem Sturm getrotzt

Das Kunstwerk "Offroad" an der Ausfahrt Dortmund-Barop der Autobahn 40.

"Erstaunlicherweise hat alles gehalten", sagte gestern Kurator Markus Ambach. "Unser Held des Tages war das Zirkuszelt in Mülheim." Dort hat der Hamburger Künstler Volker Lang ein quasi durchgeschnittenes buntes Zelt errichtet, das dem Orkan mutig trotzte. Auch das sieben Meter hohe "Tor des Westens" aus Sperrholz an der Bochumer Autobahnabfahrt Dückerweg blieb stehen.

Die Kunstwerke sind allesamt fast fertig. Markus Ambach klapperte gestern noch einmal alle Standorte ab - vom Autobahnkreuz Kaiserberg über Mülheim, Essen-Frillendorf, Bochum (Ausfahrten Hamme und Dückerweg) und Dortmund-Barop. Am auffallendsten wirken derzeit die Windskulpturen mit dem Titel "Offroad" an der Ausfahrt Barop, die sich allerdings noch nicht drehen. "Sie speisen ab Samstag Strom ins öffentliche Netz ein - und zwar Kunststrom", erklärte Ambach.Lieber zur Kunst wandern

Er warnte allerdings Autofahrer davor, an diesem Kunstwerk zu stoppen - keine Parkplätze, viel zu gefährlich! Ambach: "Lieber unter der Dortmunder Schnettkerbrücke halten und unserem beschilderten Wanderweg folgen. Da hat man eine tolle Aussicht und kommt auch zu den Windrädern."  

 

 

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