Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Alice Feeney: „Manchmal lüge ich“

Buchkritik

Es ist eine schreckliche Situation für Amber Reynolds in Alice Feeneys spannendem Psychothriller „Manchmal lüge ich“. Die Radiomoderatorin liegt im Koma, hatte einen Unfall, an den sie sich nicht wirklich erinnern kann.

23.02.2018
Alice Feeney:  „Manchmal lüge ich“

An ihrem Krankenbett stehen ihr Mann Paul und ihre Schwester Claire, die sich ein wenig zu gut verstehen, als es bei Schwager und Schwägerin üblich ist. Und auch ein Fremder, den Amber nicht einordnen kann, den sie aber als überaus bedrohlich empfindet.

Amber bekommt alles mit, ohne dass die Anderen das merken. Und sie kann sich an die Tage vor dem Unfall ebenso erinnern wie an ihre schwierige Kindheit. An ihre Freundin Taylor und deren liebevollen Eltern. An ihre eigene peinliche und trinkfreudige Mutter und ihren Vater, der kaum zuhause war.

Spannend bis zur letzten Seite

Aber auch an ihren derzeitigen Job in einer morgendlichen Radioshow, der auf der Kippe steht, weil ihre Kollegin sie rausekeln will, und an ihren Jugendfreund Edward, der ihr zufällig auf der Oxford Street begegnet und mit dem sie sich wieder trifft, obwohl sie ein schlechtes Gewissen hat.

Alice Feeney gelingt es, den Leser von der ersten Seite an in die Geschichte und das Schicksal von Amber reinzuziehen und den Spannungsbogen aufrechtzuerhalten. Ein Buch, das den Leser bis zur letzten Seite fesselt.

Alice Feeney: Manchmal lüge ich, 382 S., Rowohlt, 12,99 Euro, ISBN 978-3-499-27311-7.
Lesen Sie jetzt