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Michel Rostain

Als ich meine Eltern verließ

Das eigene Kind über seinen Tod erzählen zu lassen, ist eigentlich kein Thema für einen Roman. Dem französischen Opernregisseur Michel Rostain gelingt das jedoch auf berührend leichte Weise. Sein Debütroman "Als ich meine Eltern verließ" stand in Frankreich monatelang auf den Bestsellerlisten.

Als ich meine Eltern verließ

Mit 21 Jahren starb Ich-Erzähler Lion an Meningitis. Rostain erzählt von den Stunden vor dem Tod, der Zeit danach, der Beerdigung und dem Ausflug der Eltern nach Island, wo sie Lions Asche verstreuten. Als der Vulkan sieben Jahre später ausbrach, trug er die Asche zurück. Ein einfühlsames Buch, das von Vorwürfen, Hoffnungen und der Trauer der Eltern erzählt und Hoffnung macht. Der Schluss ist etwas metaphysisch.

Michel Rostain: Als ich meine Eltern verließ, Elke-Heidenreich-Edition bei Bertelsmann, 18,99 Euro, ISBN 978-35 70 58 03 25.

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