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Arnaldur Indridason: „Der Reisende“

Buchkritik

Indridason liefert mit „Der Reisende“ tollen Auftakt zur neuen Krimi-Reihe.

08.03.2018

Er ist der Meister der isländischen Krimis. In seinem neuen Buch „Der Reisende“ entführt Arnaldur Indridason seine Leser in die 1940er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts. In Europa herrscht Krieg und der ist auch auf der einsamen Insel im Nordatlantik angekommen. Es gibt amerikanische Soldaten und isländische Nazis.

Vater unter Mordverdacht

Dann wird ein Handelsreisender, gerade zurück von einer Reise zu den Westfjorden, in der Wohnung eines Kollegen und früheren Schulfreundes in Reykjavik ermordet aufgefunden. Die Ermittlungen teilen sich Thorson, ein „West-Isländer“ aus Kanada, und Flóvent von der arg dezimierten Reykjaviker Kripo.

Schnell gerät der Wohnungsinhaber in Mordverdacht, dessen Vater ein deutschstämmiger Arzt und Nazi-Sympathisant ist. Der junge Mann ist verschwunden, sein Vater will mit der Polizei nicht zusammenarbeiten.

Schlechte Nachricht

Und es stellt sich die Frage, was die Betreuerin des alten Herrn und die Ex-Freundin des Opfers mit der ganzen Sache zu tun haben.

Die schlechte Nachricht: Irgendwann ist auch dieses Buch zu Ende gelesen. Die Gute: Es ist der Auftakt zu einer neuen Reihe.

Arnaldur Indridason: Der Reisende, 416 S., Lübbe, 22, 90 Euro, ISBN 978-3-7857-2597-9.
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