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Neue Urbanatix-Show

Artistik zwischen Kisten soll Grenzen sprengen

BOCHUM Immer wieder ein Unikat zu schaffen ist Christian Eggerts Anspruch. Gestern verriet der Urbanatix-Initiator und Regisseur zusammen mit Video-Künstler Jerome Krüger erste Geheimnisse aus "Outside the Box", der neuen Show, die im November in der Bochumer Jahrhunderthalle läuft.

Artistik zwischen Kisten soll Grenzen sprengen

Urbanatix-Tänzer "Bouni" stellte die von Jerome Krüger entwickelte "Video-Artistik-Performance" vor.

„Outside the Box“ soll „vorgegebene Grenzen sprengen“, sagt Eggert, im Kopf und auf der Bühne, soll weitergehen, als es sich der Zuschauer vorstellen kann. Schon das 24 mal 20 Meter große Bühnenbild ist ein Einzelstück, wie es sich Eggert vorstellt. Ein Komplex aus Boxen, Plattformen und eingebauten Trampolinen dient den Artisten als Parcours. Die Mitte bleibt offen – ein weiter Raum für skurrile Experimente, großräumige Akrobatik und Performances, auch mit realen Boxen.

Die Rückwand ist ebenfalls freie Fläche, ein Bildschirm für die von Krüger entwickelte interaktive Video-Artistik-Performance. Dabei steht Urbanatix-Tänzer „Bouni“ vor der Wand, eine sogenannte Kinect-Sensorenleiste erfasst die Gelenke und Konturen seines Körpers. Wenn er sich zur Musik bewegt, folgen ihm Lichtbälle und Strahlen, umspielen seine eigenen Bewegungen.

Tanzt er langsam, gleiten die goldgelben Kugeln hinter ihm her, wird er schneller, rasen auch sie. Die hellblauen Lichtbahnen reagieren zusätzlich auf die Musik, werden intensiver oder verblassen langsam mit den letzten Klängen. Mit der Idee, „Artistik und Videokunst zu verschmelzen“, will Krüger „neue Bilderwelten kreieren“. Und auch die Akustik auf der Bühne ist neu: Zwei Percussionisten begleiten die Akrobaten mit eindringlichen Beats durch die Show, passend zum urbanen Charakter. Und gerade den lieben auch die internationalen Stars, die nun gemeinsam mit den Bochumer Street-Artisten an einem neuen Unikat arbeiten. 

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