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40.000 kamen zum Bürgerfest

Auch Herbert Grönemeyer schwärmt vom Musikforum

BOCHUM Beide Eröffnungskonzerte im neuen Musikforum waren ein triumphaler Erfolg für Generalmusikdirektor Steven Sloane und seine Bochumer Symphoniker. Klang, Optik und Atmosphäre des großen Saals sind aufs Beste gelungen. Die Gäste waren begeistert und berührt. Auch Herbert Grönemeyer schwärmte am Freitagabend von dem Saal. Das Bürgerfest am Wochenende stieß auf ein überwältigendes Interesse.

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Nach mehr als 20 Jahren hat er es geschafft: Dirigent Steven Sloane gab mit den Bochumer Symphonikern das erste Konzert im neuen Musikforum Bochum.

Impressionen der Eröffnung des neuen Konzerthauses in Bochum.

Update, Sonntag, 12 Uhr:

Steven Sloane sitzt erschöpft, aber glücklich auf dem Foyerboden des Bochumer Musikforums und lauscht der singenden Säge seines Schlagwerkers Nick Bardach. Um ihn rum schwirren immer noch Hunderte Menschen. Es ist später Samstagabend und die Neugier der Bürger hat hier alle überwältigt: Rund 20 000 sind über den Tag verteilt gekommen.

„Heute mussten wir schon kurz nach der Öffnung um elf Uhr die Türen wieder schließen“, berichtet Bochumer-Symphoniker-Sprecherin Christiane Peters gestern – so groß sei der Andrang gewesen. Bis zum Abend erwartet sie deshalb gut 40 000 Bürger, die sich das neue Musikforum anschauen.  

Beim Singen des Publikums mit dem Chorverband Ruhr im großen Saal schaut man in glückliche Gesichter. Die Offenheit des Hauses ist nicht bloß Behauptung. Sie bewahrheitet sich in der Architektur, die dem Publikum sogar den Blick in die Backstage-Räume eröffnet. Sie bewahrheitet sich in einem Programm, bei dem ein Salonorchester neben dem Shanty-Chor und den Street-Artisten von Urbanatix steht.

 

Update, Freitag, 23 Uhr:

Mit acht Minuten Ovationen im Stehen haben die geladenen Gäste am Freitagabend das Haus, den großen Saal, die Bochumer Symphoniker und vor allem deren Generalmusikdirektor Steven Sloane gefeiert.

Die roten Rosen, die jeder Orchestermusiker bekam, warfen die Symphoniker ins Publikum. Und das feierte auch nach der Aufführung der Kantate "Gesegnest Seist Du, Herr" des Bochumer Komponisten Stefan Heucke und Mahlers erster Sinfonie bei Fingerfood und Freigetränken noch lange weiter.

Den Freitagabend eröffnete jedoch nicht Musik, sondern eine halbe Stunden Reden. Einen Sonderapplaus gab es für die ehemalige Bochumer Oberbürgermeisterin Ottilie Scholz, die den Grundstein für das Musikforum Ruhr gelegt hatte.

Stimmen zur Eröffnung:

Thomas Eiskirch, Bochumer Oberbügermeister: "Dieses Haus ist eine Art Musik-WG - eine Wohn- und Wertegemeinschaft, die Musik von allen für alle bietet",

Michael Groschek, NRW-Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr: "Die Bochumer Symphoniker haben für 50 Jahre Leidenszeit mindestens eine solche Akustik verdient. Die Menschen, die dieses Gebäude betreten, begreifen, dass auch Architekten Künstler sind. Dieses Haus ist ein bürgerschaftliches Kraftwerk."

Thomas Jorberg, Vorstand Stiftung Bochumer Symphonie: "Wenn man alleine träumt, ist es nur ein Traum. Wenn viele gemeinsam träumen, ist das der Anfang einer neuen Wirklichkeit."

Herbert Grönemeyer, Sänger: (In der Pause, vor der Aufführung der Mahler-Sonfonie): "Der Saal ist großartig. Er hat etwas Spielerisches, Leichtes und wirkt nicht so protzig. Er klingt wunderbar transparent, in der Mahler-Sinfonie werden wir jetzt hören, ob er auch Tiefe hat."

Benedikt Stampa, Intendant Konzerthaus Dortmund: "Ich bin stolz darauf, dass die Bochumer Symphoniker und das Ruhrgebiet so ein tolles Haus haben. Der Saal ist super, er klingt klasse und hat eine tolle Atmosphäre. Er ist eine gute Ergänzung zu den beiden Konzerthäusern in Essen und Dortmund."

Stefan Heucke, Komponist: "Am Freitag war die Aufführung meiner Kantate noch besser als am Donnerstag, da war alles viel eingespielter. Es hat alles wunderbar geklappt, mit der Inszenierung hatte das Werk eine Aussage, ich wollte ja nicht nur eine ,Weihe des Hauses' komponieren."

Jörg Stüdemann, Kulturdezernent in Dortmund: "Dieses Haus ist schön für die gante Region. Die Idee mit der Kirche als Foyer ist grandios, ich kenne die noch aus schäbigen Zeiten. Es freut mich für Steven Sloane und seine Musiker, dass es dieses Haus gibt."  

In den Jubel der Premierengäste stimmen wohl auch die Wirte im benachbarten Bermudadreieck ein: Vor der Currywurst-Bude bildeten sich nach dem Konzerte lange Schlangen mit Menschen in festlichen Abendroben.

Und wer sich über die ganz in Weiß gekleideten Menschen, die in der Kirche weißer Tücher geschwenkt haben, gewundert hat: Sie waren da, um "den Raum zu beleben". Aber pralles Leben von zwei Mal fast 1000 gut gelaunten, begeisterten Gästen hatten beide Abende auch so.  

So klang der Beginn von Mahlers erster Sinfonie am Freitag:

So klang das Ende von Mahlers erster Sinfonie am Freitag:

So war das erste Eröffnungskonzert am Donnerstag:

Alles ist neu. Alles ist aufregend. Viele Menschen knubbeln sich im Foyer des neuen Bochumer Musikforums, machen große Augen, kommen ins Gespräch: „Die umgebaute Marienkirche ist so schön geworden!“

Schon das erste Eröffnungskonzert, darüber sind sich am Ende alle einig, ist ein großartiges Fest für alle Bürger geworden.Niemand hat für das Konzert am Donnerstagabend im 38 Millionen Euro teuren Neubau eine Karte gekauft. Sie wurden – auch über unsere Zeitung – an die Bürger verlost und verschenkt.  

Hölzerne Schatztruhe

Viele sind bereits eine Stunde vorher gekommen, um sich alles anzuschauen: Den strahlend weißen Raum der Marienkirche, in dem die Glocke des Bochumer Vereins zum Einlass schlägt. Das im Originalzustand gelassene Eingangstor zur Kirche im Übergang zum großen Saal. Und den Saal selbst, der eine hölzerne Schatztruhe geworden ist. „Er wirkt so klein“, fällt einigen der gut 900 Besucher auf.

Spätestens bei Mahlers 1. Symphonie im zweiten Teil des Konzerts wenden sie diesen Eindruck ins Positive: Man ist so nah dran, die Musik überträgt sich unvermittelt und direkt. Der Holzboden schwingt mit Bässen und Pauken, die Luft erzittert mit dem Gesang der Holzbläser und Flöten. Keine Instrumentengruppe hat es hier schwer, sich durchzusetzen.  

Dirigentenstab-Übergabe  

Am Anfang des Abends hat die Bühne noch Baustellencharakter: Der Boden wirkt staubig, in der Mitte steht ein überdecktes Instrument. Als das Licht dunkler wird, trägt Generalmusikdirektor Steven Sloane selbst sein Dirigentenpult herein.

Stefan Heuckes Auftragskomposition, die Kantate „Baruch ata Adonaj – Gesegnet seist du, Herr“, wird auch durch ihre Inszenierung zum Ereignis: Die kleine Ruth Linnea (mit roten Schuhen!) und ihr Bruder Felix übergeben den Dirigentenstab an Steven Sloane – eine ganz süße Szene. Nach und nach kommen Chöre und Musik-Ensembles hinein, bis die Bühne überwältigend voll ist.  

Gute Wünsche an der Wand

Hinter dem Orchester erscheinen gute Wünsche an der Wand: „Als zu lesen war, ,Wir hoffen, dieses Haus wird kommende Generationen von Musikliebenden inspirieren‘, dachte ich, dass auch in der Semper-Oper mal Eröffnungsgäste saßen – und das Haus Jahrhunderte überdauert hat. Ich fühlte mich von einem Hauch von Geschichte umweht“, sagt Besucherin Lina Brünig.  

Die Intendanten der anderen Konzerthäuser wollen künftig eine gute Nachbarschaft pflegen. Hein Mulders von der Philharmonie Essen sitzt im Publikum – ein Signal. Benedikt Stampa als Chef des Dortmunder Konzerthauses hatte sich für die offizielle Eröffnung Freitagabend angesagt.  

Und Bundestagspräsident Norbert Lammert aus Bochum? Der lehnt nach dem Konzert an einer Kirchensäule und freut sich mit Steven Sloane: „Es ist hoffentlich eine besondere Genugtuung für ihn, dass nach einem solchen Triumph sicher alle immer schon für den Bau gewesen sind.“

 

So war das erste Konzert im neuen Haus:

Auch vom rein musikalischen Standpunkt aus betrachtet war die Eröffnung des Bochumer Musikforums ein Fest. Stefan Heuckes Kantate und Gustav Mahlers 1. Symphonie sind im positiven Sinne volkstümlich, festlich, feierlich – und voller Effekte, um die großartige Akustik des neuen Saals auszutesten.

Uraufführung von Stefan Heuckes Kantate

Die Auftragskomposition Stefan Heuckes, der seit 20 Jahren in Bochum lebt, ist perfekt zugeschnitten auf den Anlass: Seine Kantate beginnt mit dem hebräischen Segensspruch „Baruch ata Adonaj“, mit dem das jüdische Lichterfest Chanukka eingeleitet und im Jahr 146 vor Christus der Tempel in Jerusalem eingeweiht wurde.

Er gibt der Eröffnung des neuen Saals eine heilige Aura und ist eine liebenswürdige Referenz an die israelischen Wurzeln des Bochumer Generalmusikdirektors Steven Sloane.

Würde und Festlichkeit

Heuckes Werk, das das Haus nach und nach mit Leben füllt, strahlt immer Würde und Festlichkeit aus, in einigen Momenten auch tänzerische Leichtigkeit. Wenn der Philharmonische Chor Bochum mit klappernden Türen eintritt, bekommt das musikalische Geschehen einen aufgeregten Volksfestcharakter.

Bis in die große Amen-Fuge, zu der alle Musiker und Sänger (auch Solisten des Dortmunder Knabenchors) zusammenfinden, überwiegt strahlende Harmonie.  

Der "Titan" war eine Feuerprobe für den Saal

Mahlers erste Sinfonie, „Der Titan“, ist eine Art Feuerprobe für den großen Saal: Sie erfordert eine außergewöhnlich große Orchesterbesetzung – die Bühne ist also gerappelt voll. Trotzdem halten die Bochumer Symphoniker unter Dirigent Steven Sloane immer eine feine Klangbalance, die durch die perfekt ausbalancierte Akustik getragen wird.

Für das Publikum war diese Sinfonie ein Geschenk, denn nicht nur Steven Sloane ist ein ausgewiesener Mahler-Experte; die Bochumer Symphoniker sind spätestens seit ihrem viel beachteten Mahler-Zyklus vor zehn Jahren in der Philharmonie Essen eines der führenden Mahler-Orchester der Region.  

Ovationen im Stehen

Nachdem am Ende des gut zweistündigen Abends der letzte Ton von Mahlers 1. Symphonie verklungen war, spendete das begeisterte Publikum minutenlang Standing Ovations. Oberbürgermeister Thomas Eiskirch überreichte Steven Sloane persönlich einem Blumenstrauß und applaudierte mit.

 

 

Das war das erste Eröffnungskonzert im Bochumer Musikforum

Das Musikforum in der ehemaligen Marienkirche in Bochum gilt als gelungenes Beispiel für die Umnutzung eines Kirchengebäudes.
Impressionen der Eröffnung des neuen Konzerthauses in Bochum.
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Nach mehr als 20 Jahren hat er es geschafft: Dirigent Steven Sloane gab mit den Bochumer Symphonikern das erste Konzert im neuen Musikforum Bochum.
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Die Karten für das erste Konzert im neuen Haus waren nicht zu kaufen, sondern wurden über verschiedene Medien an Bochumer Bürger verlost und verschenkt. Und die Menschen waren begeistert.

Hier zeigen wir mit interaktiven Grafiken, wie das neue Haus funktioniert:

BOCHUM Es ist so weit: Am Donnerstag, 27. Oktober, wird das Bochumer Musikforum eröffnet. Der Saal und auch das Foyer in der ehemaligen Marienkirche sind fantastisch. Wir zeigen Eindrücke des einzigartigen Konzerthauses in einer Fotostrecke, lassen Sie interaktiv eine Zeitreise machen und erklären in einem interaktiven Bild den großen Saal.mehr...

Stimmen zum Eröffnungsabend

Norbert Lammert, Bundestagspräsident: "Der Raum ist noch schöner geworden als ich es erhofft und erwartet habe. Seit heute wissen wir, dass er auch so gut klingt wie wir uns alle erhofft haben. Es ist hoffentlich für Steven Sloane eine besondere Genugtuung, dass nach einem solchen Triumph sicher alle immer schon für den Bau gewesen sind."

Gerlinde Kostrzewa, Besucherin:  "Der Knabenchor hat so unglaublich präzise gesungen, die Akustik ist phänomenal, auch von oben hat man sehr sehr gut gehört und gesehen. Ich fand die Inszenierung super und dass sie den ganzen Raum bespielt haben."

Hein Mulders, Intendant Aalto-Musiktheater & Philharmonie Essen:  "Es ist wunderbar, dass die Bochumer Symphoniker endlich so einen Saal haben! Ich freue mich für Steven Sloane und sein Orchester. Stefan Heuckes Eröffnungs-Kantate war grandios inszeniert. Steven Sloane wollte zeigen, wie das Haus aussieht – und durch das einfache Element der vielen Auf- und Abgänge wanderten die Augen der Zuschauer durch den ganzen Saal."

Lina Brünig, Besucherin:  "Das Eröffnungskonzert war ein sehr erhebendes Erlebnis. Als über dem Orchester in einem Schriftzug zu lesen war, „Wir hoffen, dieses Haus wird kommende Generationen von Musikliebenden inspirieren“, dachte ich, dass auch in der Semper-Oper mal Eröffnungsgäste saßen – und das Haus Jahrhunderte überdauert hat. Ich fühlte mich von einem Hauch von Geschichte umweht."

Herbert Grönemeyer, Sänger: "Das Musikforum ist sehr schön geworden! Sein Klang ist sehr klar und leicht, hat eine helle Wärme, etwas Optimistisches, er ist transparent und - federnd. Es ist ein wunderbarer Raum für Bochum, er passt zur Leichtigkeit und dem Humor der Menschen und ist ein Symbol für ihre Fähigkeit, etwas anzupacken und zu Ende zu bringen. Auch Stefan Heuckes Eröffnungskomposition drückte das für mich aus. Wenn man in die Gesichter der Menschen blickt, denke ich, das ist angekommen."

Herbert Grönemeyer hat mit einem Benefiz-Konzert mit den Bochumer Symphonikern im Bochumer Stadion über 600.000 Euro für den Bau des Musikforums eingespielt.

Felix Wedding, Besucher:  "Das war ja ganz schön geil!"

Die Karten für das erste Konzert im neuen Haus waren nicht zu kaufen, sondern wurden über veschiedene Medien an Bochumer Bürger verlost und verschenkt. Das erste offizielle Konzert findet am Freitagabend statt - Bei Arte concert kann man es hier nachhören.


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Nach mehr als 20 Jahren hat er es geschafft: Dirigent Steven Sloane gab mit den Bochumer Symphonikern das erste Konzert im neuen Musikforum Bochum.

Impressionen der Eröffnung des neuen Konzerthauses in Bochum.

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