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Galerie Utermann

Ausstellung aus Liebe zum Werk von Emil Schumacher

DORTMUND. Mit seinem typischen Lächeln, mit leuchtenden Augen und einem Strohhut, der vor der Sonne Ibizas schützt, auf dem Kopf, blickt Emil Schumacher den Besuchern der Galerie Utermann am Eingang entgegen. Bis zu seinem Tod 1999 war der Hagener Künstler der Dortmunder Galerie verbunden.

Ausstellung aus Liebe zum Werk von Emil Schumacher

Mischtechnik auf Packpapier von Emil Schumacher aus dem Jahr 1982.

Mit seinem typischen Lächeln, mit leuchtenden Augen und einem Strohhut, der vor der Sonne Ibizas schützt, auf dem Kopf, blickt Emil Schumacher den Besuchern der Galerie Utermann am Eingang entgegen. Bis zu seinem Tod 1999 war der Hagener Künstler der Dortmunder Galerie verbunden. Unvergessen ist die Ausstellung 1992, zum 80. Geburtstag des fröhlichen Künstlers, noch in den alten Galerieräumen. Galerist Wilfried Utermann ist Schumachers Arbeiten immer noch verbunden. „Aus Liebe zu seinem Werk“, eröffnet er am Sonntag seine fünfte Schumacher-Schau.Mischtechniken mit Teer, Sand und Kiefernnadeln Knapp 40 Arbeiten (von 1975 bis 98) sind in der Ausstellung, die auch dem Dortmunder U gut zu Gesicht gestanden hätte, zu sehen: Arbeiten in Mischtechnik, Ölbilder und Grafiken aus dem eigenen Bestand der Galerie und aus dem Nachlass von Emil Schumacher. Sein Sohn, Dr. Ulrich Schumacher, Leiter des Schumacher-Museums in Hagen, kommt auch zur Eröffnung. Rouven Lotz, wissenschaftlicher Leiter des Hagener Museums, hält den Einführungsvortrag.  

Die Entwicklung zum wilden Informel-Künstler kann man in den Arbeiten in Mischtechnik, die Ende der 70er-Jahre entstanden sind, nachvollziehen. Mit ausladendem Pinselstrich hat Schumacher Bögen und die für ihn typischen runden Formen auf die Blätter geworfen.Kleine Radierungen Die Arbeiten aus den 80er-Jahren sind eine konsequente Weiterentwicklung: Mischtechniken, in denen Schumacher auch Teer, Sand und Kiefernnadeln eingearbeitet hat. In seinem Spätwerk ist er dann immer figürlicher geworden. In den Ölbildern mit den Fantasie-Titeln „Bergun“ (von 1979) und „Ankh (1978) sieht man den Farbmaler Schumacher, dessen Arbeiten die Betrachter aufsaugen in einen Farbstrom. In den Bildern, die bei Utermann zu sehen sind, ist das krustige Braun und Rostrot eine Hommage an die Industrieheimat. Zu den Grafiken der Schau gehören wunderschöne Radierungen in kleinen Formaten, bei denen Sammler Herzklopfen bekommen sollten.

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