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Buchkritik

Axel Ranisch: „Nackt über Berlin“

Dieser Mann überrascht immer wieder mit neuen Talenten – Axel Ranisch ist als Regisseur und Schauspieler erfolgreich, inszeniert Opern und legt nun seinen ersten Roman vor. „Nackt über Berlin“ ist eine von Anfang an mitreißende und immer wieder aufs Neue überraschende Geschichte zweier 17-Jähriger, die ihren Schulleiter in seiner eigenen Wohnung festsetzen.

Axel Ranisch: „Nackt über Berlin“

Wer Ranisch kennt, weiß – in jeder seiner Geschichten steckt auch viel von ihm selbst. So könnte Jannik, der dickliche Klassik-Kenner, auch der junge Axel sein.

Jannik ist heimlich in seinen besten Freund Tai verliebt und lässt sich von ihm in ein Abenteuer mit ungewissem Ausgang ziehen. Was anfangs ein großer Spaß zu sein scheint, entwickelt sich zur Tragik, wenn es um den Selbstmord einer Mitschülerin geht.

Ein Buch für Menschen, die gute Geschichten lieben.

Axel Ranisch: Nackt über Berlin, 384 S., Ullstein, 20 Euro, ISBN 978-3-96101-013-4.

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