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Bei „The Humans“ gerät die ganze Bühne aus den Fugen

Schauspielhaus Bochum

Das große Schlussbild, bei dem im Schauspielhaus Bochum das Bühnenbild aus den Fugen gerät und das Gefühl von Angst und Verzweiflung ins Albtraumhafte überhöht, passt eigentlich nicht zum Rest der Inszenierung von „The Humans“. Regisseur Leonard Beck hat vielmehr ein Kammerspiel auf die große Bühne gestellt und auf Zwischentöne gesetzt.

BOCHUM

, 11.12.2017
Bei „The Humans“ gerät die ganze Bühne aus den Fugen

Mutter Deidre (Johanna Eiworth) leidet an Fressattakacken. Foto Küster © Diana Küster

„The Humans“ von Stephen Karam, das hierzulande mit dem Untertitel „Eine amerikanische Familie“ versehen wird, hat es seit seiner Uraufführung 2014 zum Broadway-Erfolg und einer Nominierung für den Pulitzer-Preis gebracht. In Bochum läuft es als europäische Erstaufführung. Seine Grundsituation erinnert an den italienischen Kinofilm „Allen geht’s gut“, in dem Marcello Mastroianni als verwitweter Vater seine Kinder besucht, deren erfolgreiche Lebensberichte nur Fassade waren für das mit Sorgen behaftete Dasein normaler Durchschnittsbürger. In „The Humans“ kommt Familie Blake in der New Yorker Wohnung von Tochter Brigid zusammen – und spielt sich erstmal genau dieses Schauspiel vor.

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