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"Berlin 1936" im Bochumer Rathaus

BOCHUM Da wollte Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz nicht Nein sagen. Das Bochumer Rathaus wird zentraler Schauplatz des Kinofilms "Berlin 1936".

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Das Bochumer Rathaus wird zur Filmkulisse.

Das Origial-Plakat für die Olympischen Spiele 1936.

Wenn in der kommenden Woche die Gemini Film Produktionsgesellschaft mit ihrem 50-köpfigen Team anrückt, verwandelt sich das 1931 entstandene Rathaus in das Haus des Sports im Berlin der 30er Jahre. Wo sonst die Lokalpolitiker tagen, werden dann Reichssportführer Hans von Tschammer und Osten, gespielt von Thomas Thieme, und Ritter von Halt (Johann von Bülow) mit Avery Brundage verhandeln.Filmarchitekt war begeistert

Auch vom Repräsentationsflur und dem Innenhof, wo sich gewöhnlich Brautpaare feiern lassen, war Filmarchitekt Götz Weidner (Das Boot, Speer und ich) sofort begeistert. Vieles ist bis ins Detail noch originalgetreu erhalten. Wenn im Film das alte Olympiastadion oder andere historische Gebäude gezeigt werden sollen, muss dagegen auf computergenerierte Bilder zurückgegriffen werden.

"Berlin 1936" zeigt vor dem Hintergrund der Olympischen Spiele in Berlin das Drama zweier junger Menschen, die vom Regime benutzt werden, sich aber gemeinsam behaupten können. Der Film basiert auf den Erinnerungen von Gretel Bergmann, der als Jüdin die Teilnahme an den Olympischen Spielen verweigert wurde. Karoline Herfurth (Das Parfüm) spielt die Hochspringerin. Ihr schicken die Nationalsozialisten als Konkurrentin einen als Frau verkleideten Mann (Sebastian Urzendowsky) in Trainingslager und Wettbewerb.Vier Drehtage eingeplant

Vier Drehtage sind für Bochum eingeplant, danach geht es zirkusartig durch ganz Deutschland. Letzte Stadienszenen werden bis Ende Oktober in Gladbeck gedreht. "Berlin 1936" von Regisseur Kaspar Heidelbach (Das Wunder von Lengede) wird im Frühjahr 2009 in die Kinos kommen. In weiteren Rollen sind unter anderem Axel Prahl, August Zirner und Otto Tausig zu sehen.

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