Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Biolek spielt Musical-Rolle

KÖLN Nach New York und London geht das Monty-Python- Musical „Spamalot“ im Januar 2009 im Kölner Musical Dome als Deutschlandpremiere an den Start. Ex-Talkmaster Alfred Biolek hat eine Nebenrolle übernommen.

/
Alfred Biolek will auf die Musical-Bühne.

Alfred Biolek (l) posiert im Musical Dome in Köln bei der Vorstellung des neuen Monty Python-Musicals "Spamalot" mit Darstellern.

Dem Filmklassiker „Die Ritter der Kokosnuss“ nachempfunden, erzählt das Spektakel mit gut 20 Hits die Geschichte von König Arthur auf der Suche nach dem Heiligen Gral - auf komische und sehr freie Weise, wie Produzent Maik Klokow am Freitag in Köln sagte. Auch der Talkmaster und TV-Produzent Alfred Biolek ist auf der Bühne mit von der Partie: „Ich habe das gemacht, weil ich mich diesem Musical sehr verbunden fühle“, verriet er. In der Figur eines Historikers verkörpere er „keine sehr tragende Rolle, aber auch keine tragische“.

Die Comedy, die 2005 als „Bestes Musical“ ausgezeichnet worden sei, werde in Deutschland am 25. Januar als „würdiger Nachfolger“ des Queen-Musicals „We will rock you“ starten, sagte Klokow. Ein „Himmelfahrtskommando“ sei die Übersetzung der englischen Fassung in die deutsche Version gewesen, sagte Drehbuchautor Karlheinz Freynik. „Eigentlich sollte man die Finger davon lassen, britischen Humor ins Deutsche zu übertragen.“ Schon der Titel „Spamalot“ - wortwörtlich übersetzt: „viel Büchsenfleisch“ - zeige die Schwierigkeit. „Wir haben uns bemüht, den Geist des Originals hochzuhalten“.

Die Hits werden auf Deutsch gesungen, Ausnahme ist der Ohrwurm „Always look on the bright side of life“ als deutsch-englische Mischversion. Die deutsche Fassung soll aber in der Original-Inszenierung vom Broadway auf die Kölner Bühne kommen - und damit auch die Scharen von Showgirls enthalten, die in der Ursprungsfassung dabei sind. Auch die Tafelrunde tagt in einem glitzernden Las Vegas-Casino, und Sir Lancelot entpuppt sich als leidenschaftlicher Copacabana-Tänzer. In dem Musical, in dem „auch über Schwarze und Schwule gelästert“ werde, seien auch die Szenen weiter enthalten, in denen jüdische Künstler „verballhornt“ würden, sagte Klokow.

Der Opern- und Konzertsänger Michael Flöth spielt den schrulligen King Arthur, der sich in Britannien im Jahre 932 in seinem Königreich auf die Suche nach treuen Rittern der Tafelrunde und dem Heiligen Gral macht. An seiner Seite spielt Amber Schoop - in „We will rock you“ war sie die „Killerqueen“ - die einzige weibliche Hauptrolle als die „Schöne aus dem Schilf“. Serkan Kaya aus Leverkusen mimt Sir Galahad - und steht damit nach eigenen Worten als „erster türkischer Kreuzritter der Geschichte“ im Scheinwerferlicht.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Theater Dortmund

„Aida“ eröffnet neue Opern-Ära in Dortmund

Dortmund Die Saison 2018/19 in der Oper Dortmund bietet viel Populäres. Es ist die erste Spielzeit des neuen Intendanten Heribert Germeshausen, der aber schon genaue Pläne für die folgenden fünf Jahre seiner Intendanz hat. So bringt er Wagners „Ring des Nibelungen“ heraus. Und den inszeniert ab 2020 ein Star.mehr...

Festival beginnt am 9. August

Ruhrtriennale feiert drei Jahre lang die „Zwischenzeit“

Essen Die Ruhrtriennale ist im Anflug. Am 9. August landet sie symbolisch mit einem begehbaren Flugzeug-Kunstwerk auf dem Festival-Campus an der Bochumer Jahrhunderthalle. Eine von vielen neuen Ideen.mehr...

Schloss Strünkede

Fassade aus Jute wird kommen

Herne Bei der documenta wurde der Künstler Ibrahim Mahama zum internationalen Star. Für die Ausstellungsreihe „Kunst und Kohle“ verhüllt er jetzt in Herne ein ganzes Schloss – vorab gab es aber rechtliche Hürden und auch Kritik.mehr...

Neu im Kino

Trickfilm über lustiges Steinzeit-Leben

Dortmund Regisseur Nick Park erzählt in „Early Man“ (ab Donnerstag im Kino) mit animierten Knet-Figuren, wie der Urmensch das Fußballspiel erlernte. Origineller als Disney, meint unser Kinokritiker.mehr...